LEXIKON DER SCHLESWIG- HOLSTEIN- LAUENBURGISCH
EN UND...
Eduard Alberti
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<36606186670010
<36606186670010 Bayer. Staatsbibliothek
Lexikon
der
Schleswig-Holstein-Lauenburgischen
und Eutinischen
Schriftsteller
von 1829 bis Mitte 1866.
Gesammelt und herausgegeben
von
Dr. Eduard Alberti,
Privttdocenten der Universität in Kiel.
Zweite Abtheilung.
Kiel 1868.
Akademische Buchhandlung
6. p. ÄaadT* j^erfag.
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Vorwort
Der gegenwärtige zweite und letzte Band des Lexikons darf sich, weil ganz nach denselben Gesichtspunkten, wie der erste, bearbeitet, auf das diesem vorangeschickte Vorwort, was Einrichtung, Material und Zweck angeht, zurückbeziehen. Wenn ich bei dieser Gelegenheit meine Freude ausdrücke, dass das Werk im geeig- neten Zeitpunkte zu einem Abschluss wenigstens im Grossen und Ganzen gebracht ist: so wird das derjenige gerechtfertigt finden, welcher anerkennt, wie weitschichtig dasselbe war, besonders
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wenn ihm zugleich einiger Nutzen desselben einleuchtet.
Aber nach demjenigen zu urtheilen, was mich theils Freunde der Sache, theils eigene Beobachtungen nachträglich zum ersten Bande berichtigend und vervollständigend gelehrt haben, dass nämlich ein Supplement nichts weniger als überflüssig wäre, um darin Irrthümer und Lücken in den einzelnen Artikeln zu bessern oder andere übergangene Schriftsteller nachzuholen, — wird ein ähnliches Desiderium sich wahrscheinlich auch hinsichtlich dieses zweiten Bandes bemerklich machen, so sehr ich auch für Richtig- keit und Vollständigkeit bestrebt gewesen bin und so viel ich der treuen Hülfe namentlich des Herrn Pastors Michler in Petersdorf auf Fehmarn gerade für diesen Theil in dieser Rücksicht in noch erhöhterem Grade, als für den früheren ersten Theil, verdanke.
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Zugleich statte ich hier noch dem Conreclor Herrn Dr. Jessen in Hadersleben, sowie dem Organisten und Lehrer Herrn Heinrich in Hohenfelde bei Crempe für die freundliche Bereitwilligkeit meinen herzlichen Dank auch öffentlich ab, mit der sie mir auf jede meiner Anfragen möglichen Bescheid gaben.
Die Aussicht auf ein Supplement zum Ganzen hat mich abge- halten, diesem zweiten Bande Berichtigungen und Nachträge zum ersten anzuhängen, soweit mir dieselben bis jetzt zu verzeichnen möglich wäre. Wenn es geschähe, würde ja der wünschenswerthe Zusammenhang zwischen diesen und dem, für den zweiten Band
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möglicher oder wahrscheinlicher Weise sich ergebenden Anhang ähn- licher Art unterbrochen, der doch zweckgemässer bewahrt bleibt.
Nun kann ich freilich, wie meine sonstigen und persönlichen Verhältnisse zur Zeit liegen, nicht auf alle Fälle versprechen, dass
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das Supplement von mir geliefert werde, so sehr ich es im In- teresse der Sache wünsche. In der Hoffnung jedoch, dass es mir möglich sein werde, dem Bedürfniss zu genügen, sollte es mich
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gar sehr freuen, wenn mir entweder von den Schriftstellern oder
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von Freunden des Werkes alle diejenigen Mittheilungen, Berich- tigungen und Ergänzungen übermittelt würden, die dem Zwecke möglichster Genauigkeit und Vollständigkeit entsprechen. Kiel, im December 1867.
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1
5iü)faU)enten-JDerjetd)tti^
Altona.
Herren Lehmkuhl de Co., Buchhändler ...... 2 Ex.
Herr Mentzel, Buchhändler 9 „
Herr Schlüter, Buchhändler .......... 8 „
Athen.
Herr Wilberg, Buchhändler . . . . 1 „
Barmstedt.
Herr Pastor Redüng . . ... . . . . . . .1 „
Berlin.
Die Königl. Bibliothek . . . . .'• , v . 1" „
Herren Asher & Co., Buchhändler 1 „
Herr Geerz, Major im Kg]. Pr. grossen Generalstab . 1 »
Bonn.
Herr A. Marcus, Buchhändler 1 „
Breslau.
Die Hirt'sche Sort.-Buchhandlung . . , . . t
Cassel.
Die Königl. Landesbibliothek durch die C. Luck-
hardt'sche Buchhandlung 1 „
Barmstadt.
Herr Jonghaus, Hofbuchhändler 1 »
Dresden.
Die Arnoldische Buchhandlung 1 „
Herrn Schönfeld's Buchhandlung . . .;♦ .... . . . . 1 „
Entin.
Die Grossherzogliche öffentliche Bibliothek .... 1 „ Herr Gymnasial-Director Dr. Pansch 1 „
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Flensburg.
Die Gymnasial-Bibliothek I
Herr Herzbruch, Buchhändler 4
Herr Huwald, Buchhändler 3
Herr Director Dr. Lübker 1
Frankfurt a. M.
Herr Voemel, Buchhändler 1
Friedrichstadt.
Herr Pastor Mensmga für das Archiv der remonstran-
tischen Gemeinde I
Grlückstadt.
Herr Fabricius, Buchhändler 2
Gotha.
Herr Thienemann, Buchhändler 1
Güttingen.
Die Akadem. Buchhandlung der Herren Vandenhoeck &
Ruprecht t
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H adersieben.
Die Schulbibliothek 1
Herr Conrector Dr. Jessen 1
Herr Gymnasiallehrer Möller k . 1
Herr Gymnasiallehrer Siemonsen 1
Halle.
Herr Anton, Buchhändler .1
Hamburg*.
Herren Hoffmann & Campe, Buchhändler t
Herr Jowien, Buchhändler 1
Herren Mauke & Söhne, Buchhändler 1
Herren Nestler & Melle, Buchhändler 1
Hannover.
Die Hahn'sche Hofbuchhandlung 1
Heide.
Die Ditmarscher Buchhandlung 1
Herr Dr. Eckhoff 1
Jena.
Herr E. Frommann, Buchhändler 1
Itzehoe.
Herr Nusser, Buchhändler . 3
Kiel.
Ihro Hoheit, Frau Adelheid, Herzogin von Schleswig- Holstein 1
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Herr Oberkriegscommissär v. Balle, Univers. Stallmeister 1 Ex.
Herr Oberappellationsrath Burchardi 1 „
Herr Obersachwalter Castagne . . . 1 „
Herr Rechtsanwalt Feldmann 1 „
Herr Professor Forchhammer 1 9
Herr Justizrath Forchhammer 1 „
Fraulein Geyser, Institutsvorsteherin 1 9
Herr Professor Dr. Klaus Groth 1 „
Die Gesellschaft Harmonie 1 „
Herr E. Homann, Verlagsbuchhändler 2 „
Herr Professor Karsten 1 „
Herr Senator Klotz ............ 1 „
Herr Stadtbaumeister Martens ... . . . . . . 1 „
Herr Stud. jur. C. S. Melfsen 1 „
Herr J. Meyer, Vorsteher der Idiotenanstalt .... 1 „
Herr Rechtsanwalt Michelsen 1 „
Herr Professor Möbius 1 „
Herr Professor Nolle 1 „
Herr Conferenzrafh Ratjen, Bibliothekar d. Universität 1 „
Herr Kirchenrath Professor Dr. Thomsen 1 „
Herr Paul Toeche (Universitäts -Buchhandlung) . . . 1 „
Königsberg i. Pr.
Die Akadem. Buchhandlung der Herren Schubert de Seidel 1 „
Kopenhagen.
Herr Gad, Buchhändler 5 „
Die Gyldendal'sche Buchhandlung 1 „
Herr Hagerup, Buchhändler • 6 „
Herr Reitze!, Buchhändler 2 „
Herr Stinck, Buchhändler 1 „
Leipzig.
Herr K. F. Koehler, Buchhändler .*.»... 1 „
Herr Steinacker, Buchhändler . . . . 1 „
Lübeck.
Die Dittmer'sche Buchhandlung 1 9
Land.
Herr Gleerup, Buchhändler 1 „
Lügumkloster.
Herr Pastor Holdt 1 »
Harbnrg.
Herr Elwert, Buchhändler ........... 1 „
München.
Herr Chr. Kaiser, Buchhändler I „
Die Lindauer'sche Buchhandlung 1 „
Die Rieger'sche Universitäts-Buchhandlung
UlylllZGO Uy vjvJvj
VIII
JVenenbrook.
Herr Pastor Schroeder 1 Ex.
Oldenburg in Holstein. Herr Kirchenpropst Balemann 1 „
Paris,
Herren Haar & Steincrt, Buchhändler ...... 1 „
Petersdorf auf Fehmarn.
Herr Hauptpastor Micbler 1 »
Plön.
Die Bibliothek der Gelehrtenschule ....... 1 „
Herr Subrector Dr. Hudemann ......... . 1 „
Herr Conrector Dr. Klander ......... 1 -
Preetz.
Herr Braasch, Buchhändler . . . . . . . . . 1 „
Herr Kirchenpropst Heimreich . .1 „
Die Prediger-Bibliothek . . . . ... . . . . 1 „
Rendsburg.
Herr Matthiessen, Buchhändler. . 3 „
Schleswig.
Herrn Dr. Heiberg's Buchhandlung- 7 „
Dieselbe für Herrn Davids, Amimann a. D. u. R. v. D* L „
Sonderbnrg.
Herr Dr. Theodor Hansen, Rector der Realschule , . 1 „
Stuttgart.
Die Metzler'sche Buchhandlung 1 „
Tondern,
Herr Dröhse, Buchhändler 3 „
Tübingen.
Die Universit.-Bibliothek (durch d. Laupp'sche Buchhlg.) 1 „
Water- JVevcrstorf.
Herr Graf von Holstein 1 B
Wien.
Herr Braumüller, Hof- u. Universitäts-Buchhändler. . 1 „ Herr Buchhändler Schlieper ......... 1 „
Wiesbaden.
Herren Jurany & Hensel, Buchhändler 1 „
Würzbarg.
l>ie Stahel'sche Buchhandlung . 1 »
Zürich.
Herr Schulthess, Buchhändler 1 „
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1267) v. JTIaack. Christian Gustav Leopold, geh. 1813 auf Schlafenhof (Slavshof) im Kirchspiel Ottensen (einem seiner Zeit für den in der Struensee'schen Geschichte bethciligten Obersten v. Koller-Banner errichteten Freihofe); wurde bis 1819 in Kopen- hagen, von 1819-1821 auf der Insel Aerroe, von 1822 bis 1828 in Uetersen von dem dortigen Rector Andresen gebildet; trat 1828 bei seinem älteren Bruder, dem nachfolgenden Johann Christian Friedrich v. Maack, der Zeit Universitäts- Buchhändler in Kiel, in die Lehre, ging 1836—1838 nach Heidelberg, von 1839—1845 wieder zurück nach Kiel, mit dem 1. Januar 1846 Universitäts- Buch- händler das., verkaufte das Sortimentsgeschaft am 1. Mai 1867 u. lebt jetzt als Verlags- u. Antiquariats-Buchhändler in Kiel.
Uebcrsetzte aus dem Dänischem
1) Ueber die Wahl, den Gebrauch Und den Eutzen der Verschiedenen Arten von Brillen. Quedlinburg 1310. 8.
2) J. F. Schouw: Nattirschilderüngch. Eine Reihe allgemein faßlicher Vor- lesungen. Kiel 1840. 8. M. 2. Tafeln (s. Erslew's Danisches Schi iftst.-L. Snppl. III, 8. 96).
3) C. 6. N. David: Uebcr die neueren VereUeho zur Verbesserung der Gc- , fängnisse. Mit Vorwort von N. K. Falck. Kiel 1812. 8. Eec. Gott» Gel. Anz. 1843. S. 900 ff.
4) C. F. Allen: Geschichte des Königreichs Dänemark mit steter Rücksicht auf die innere Entwicklung in Staat n. Volk. Mit Vorwort v. N. Falck. Kiel 1842. 8. 2. Aufl. 1846. (Zu No. 4 sowohl, als zu No. 3 lieferte Falck nur die Vorrede, wonach die Angaben unter Falck im 1. Bdo. zu berichtigen sind.) Lieferte einen Auszug aus Prof. Davids Bericht über seine 1841 bis 1842 auf
kön. Dänischen Befehl gemachte Reise zur Untersuchung verbesserter Gefängnisse in verschiedenen Ländern in den Jahrbüchern für Gefängnisskunde v. Julius Nollner u. Varrentrapp" Bd. 6, 1845, S. 141—182; — im Stuttgarter „Kunst, blatt" einen Artikel „über Kunst und Malerei in Schweden"; diverse Aufsätze in dem „Magazin für Literatur des Auslandes", sowie über commnnnle Angelegen- heiten in der „Kieler Zeitung" und im „Kieler Wochenblatt". (Rcvidirt.)
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v. Maack.
1268) v. Maack, Johann Christian Friedrich, ältester Bruder des vorhergehenden, geb. den 1. August 1794, in Ham- burg; gebildet das. bei Hrn. dr. Stahlschmidt (f 29. Sept. 1843 als deutsch -reformirter Prediger in Friedericia); war von 1811 bis 1814 in Kopenhagen, 1815—1818 in Berlin, von 1818—1819 in Greifswald, von 1819-1821 in Breslau, von 1821-1824 in Ham- burg, von 1824—1845 Universitäts- Buchhändler in Kiel, von 1846 Verlagsbuchhändler das. u. seit 1848 in Hamburg. '
1) Ludwig Philipp der Erste von Orleans, König der Franzosen. Ein gedrängter Abriss der merkwürdigsten Ereignisse aas dem Leben dieses Fürsten. Nebst Geschlechtsregister des Hauses Bourbon. Kiel 1830. 8.
2) Uebers. aus dem Dänischen J. F. Schouw : Europa. Ein Naturgemälde. Auch als Beigabe zu jeder Geographie. Kiol 1833. 8.
3) Ucbersetste unter dem Namen N. N. Markmann Mrs. Markham's „the new children's friend" aus dem Englischen unter verändertem Titel: Proserpina. Samenkörner des Guten för Knaben und Mädchen von 6 bis 10 Jahren. Kiel s. a. SS. 162. 8.
4) Aurora. Unterhalttingen zur Belebung u. Erhöhung des sittlichen Gefühls. Für Söhne und Töchter von 8 bis 12 Jahren. Das. s. a. SS. 278.
5) Prometheus. Für die heranwachsende Jugend von 10 bis 14 Jahren. Zur Anregung des Nachdenkens und zur Kräftigung der Gesinnung. Kiel s. a, SS. 234. 8.
6) * Ein Schutzengel auf dem Lebenswege. Stimmen der Erweckung, Mahnung u. Tröstung aus dem Munde deutscher Dichter. Kiel s. a. 8.
7) Lieferte zu C. F. Allens, von seinem jüngeren Bruder übersetzten und von N. N. Falck bevorworteten „Geschichte des Königreichs Dänemark" (Kiel
1842. 2. Aufl. 1846) 33 genealogische Tabellen.,
8) Gab unter dem Namen N. N. Markmann heraus: Ariadne. Ein Leitfaden zum Guten, Edlen , Schönen. In einer Auswahl von Gedichten n. Darstellungen in Prosa. Kiel 1843. 8. XVI u. 727 SS. Siehe Lötz' „Originalien" XXVIII,
1843, No. 115. (Revidirt.)
1269) Maack, Johann Nicolaus Wilhelm, geb. in Rendsburg, Sohn des akademischen Fechtmeisters Maack in Kiel; studirte Medicin und wurde 1843 in Kiel promovirt; ist gegenwärtig Arzt in Barmstedt. 1
De placenta praevia diss. inaug. Kiliae 1843. 8.
1270) v. Maack, Petrus Heinrich Karl, geb. den 16. Juli 1806 zu Hamburg, wo sein Vater Kaufmann war (Bruder von No. 1267 u. 1268); kam im 11. Jahre nach Kopenhagen, wo er, durch Privatlehrer unterrichtet, 1825 dem üblichen Maturitäts- Examen sich unterwarf und dasselbe mit dem 1. Char. bestand, studirte dann Medicin daselbst u. in Kiel v. Michaelis 1827 bis Ostern 1830, dann in Berlin u. Würzburg; gleich nach seine«], mit dem 1. Character bestandenen Examen 1832 ward er von dem
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Manssen.
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Schleswig- Holsteinischen Sanitätscollegium nach der Insel Acrrce gesandt, um bei der damaligen Blattern -Epidemie dort Hülfe zu leisten; nach dreiviertelj ahrigem Aufenthalt von dort zurückgekehrt, promovirte er 1833 u. nahm das Physikats- Examen in Kiel 1834; von 1834 bis 1837 practisirender Arzt in Uetersen, ward naturali- sirt und 1837 im December zum Interims -Physicus in Apenrade u. Lygumklostcr ernannt; Mitglied der Landesversammlung v. 1848 bis 1851 ; 1850 von der Landesverwaltung in Schleswig von Tillisch aus dem Physicat removirt und ist seit 1851 practischer Arzt in Kiel.
1) De mtionc, quae intcr colorem sanguinis et respirationis funetionem intercedit, dissertatio chemico - physiologica. Kiliae 1834. 8. SS. 38. Bccc. Pfaffe Mittheill. III, H. 1 u. 2, S. 117—122. Müller's Archiv f. Anatomie Jahrg. 1836, H. 3, S. 348—349, Schmidts Jahrbb. der ges. Medicin 4, H. 3, S. 348 flgde. (v. E. H. Weber in Leipzig).
5) Die geburtshilfliche Operationslehre. Tabellarisch dargestellt «um Gebrauch für Studirende u. praktische Geburtshelfer. Kiel, Univcrsitats-Buchh., 1839. 4. II u. 31 SS. Bec. in Pfaffs Mitthh. VII, N. F. V, H. 7 u. 8. S. 93 bis 103. Sach's Jahrbb. der Leistungen der Heilkunst 1839, Th. 1, S. 65. Gersdorfs Bepert. der deutschen Literatur Bd. 22, 1839, St 1, S. 23.
3) Die Dampfmaschine. In 12 allgemein fasslichen Vorlesungen dargestellt von dr. G. F. Ursin. Aus dem Dänischen mit 7 Tfflm Kiel, Universitäts-Buchh., 1840. 8. VIII u. 142 SS.
4) Bearbeitete frei nach der 5. vermehrten u. mit neuen Anmerkungen von Arago, E. de Bcaumont, A. Brogniard u. Anderen bereicherten Ausgabe dr. A. Bertrand's : Die Bevolutionen des Erdballs. Mit 5 Steindrucken. Kiel, Universitäts-Bchh. 1843. 8. VIII u. 314 SS.
6) Das urgeschichtliche Schlcswig-Holstcinischc Land. Ein Beitrag zur historischen Geographie. Mit 1 Karte. Berlin 1860. 8. SS. 59. Steht auch in der „Zeitschrift f. allgemeine Erdkunde," hcrausgeg. v. K. Neumann N. F. Bd. 8 (Berlin 1860). S. 1-30 u. S. 112—140. Bec. Jahrbb. f. d. Landeskunde IV, 1861, S. 22-33.
6) Aerztliches Gutachten über den Geisteszustand des auf Hornhcim detinirt ge- wesenen Mexicanischcn Bürgers Herrn. Facklam (Neustadt s. a.) 8. SS. 8. Steht auch in: „Die Hornheimer Angelegenheit vor den Bichterstuhl der öffentlichen Meinung gestellt". Itzehoe, Nusser 1862. 8. S. 33—38.
7) Kurzer Abriss des Schleswig-Holsteinischcn Staatsrechts, geschichtlich nach- gewesen. Hamburg, Falcke, 1863. 8.
In Pfaffs Mitthh. Bd. 2, Jahrg. 2, S. 577—582 (Blatterncpidemie auf der Insel Aerrcc); Bd. 5, N. F. 3, H. 5 u. 6, S. 65—79 (Miscellen). — Beitrfigc zu Karl Chr. Schmidts Jahrbb. der in- und ausländischen gesammten Medicin u. A. XXIX, Leipzig 1841, Nr. 2, S. 145 — 161 (Zur wissenschaftlichen Pharmako- dynamik). — Beiträge zum Archiv des Vereins für gemeinschaftliche Arbeiten zur Förderung der wissenschaftlichen Heilkunde v. Vogel u. A., z B. Bd. 2 (Göttingen 1856),S. 24— 30 (Beitrage zur Ozonometrie. Erster Artikel: Kritik des Schönbein'schen Ozonometers); Bd. 4, 1860, S. 159—165 u. Bd. 5 (Marburg u. Leipzig 1861) S. 129—136 (Miscellen aus der Theorie u. Praxis). — In Pfeifers „Germania",
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Maassen.
Jahrg. 4 (Wien 1859), S. 385—414 (Die Insel der Ncrthus. Erschien auch separat. Das. 1859. 8.)- — Beitrage zum „Norddeutschen Grenzboten" n. A. 1862, No. 51 (11. Mai) (Recension von K. Jungb. Clements: Schleswig, das urheimische Land des nicht Dänischen Volks der Angeln u. Friesen etc.). — Beitrag zum Kieler Wochenbl. 1862, No. 123 u. 124 (Ree. über dr. P. Jessen'* „Das Asyl Horn- heim" etc.). - Revidirt.
1271) Maassen, Claus Rudolf, geb. 4, Mai 183G zu Blankenmoor, Kirchsp. Neuenkirchen, Ldsch. Norderditmarschen, Sohn des Handelsmannes Cl. Joh. M. (f 1858), besuchte die Land- schulen zu Borgholzu. Weddingstedt u. hatte in letzterem Dorfe auch Un- terricht beim Pastor Kelter ; war dann eine Zeit lang Schreiber auf der Kirchspielvoglei in Hemme bis 1853 u. im Branddirectorat in Heide u. 1856 in der Kirchspielvogtei zu Wessclburen; 1S57 Segebergcr Seminarist bis 1860 CharacL m. A.); dann Hauslehrer auf Löhndorf bis 1861 November; sodann Lehrer in Bimöhlen, Kirchsp. Bramstedt; Schullehrcr in Bentfeld, Kirchspiels Altencrempe v. Mai 1862 bis 1865 April, wo er nach Trenthorst, im Kirchsp. Klcin- Wesenberg, versetzt wurde.
Einige Gedichte in den Itzehoer Nachrichten v. 1864 u. dem Ncust&dter Wochen- blatt 1864. Ausserdem Correspondenz-Artikel für einige Blätter. — Rcridirt.
1272) Maassen, Friedrich Wilhelm, geb'. in Marne, studirte Jura seit 1826 Ostern in Kiel, wurde im juristischen Examen zu Glückstadt 1831 mit dem 2, Char. examinirt, später U.-G.-A. u. zur Zeit zugleich Landpfenningmeister in Meldorf.
Sttderditmarsischc Landesrechnung f. d. Jahr 1864 bis Mai 1865. Meldorf 1865. 4.
1273) Mackensen, Wilhelm Friedrich August (L. & S. No. 735).
Von ihm noch in der Deutschen Monatsschrift" 1796, April -Mai (Ucber die natürliche Grausamkeit des Menschen).
1274) v. JKadai, Karl Otto, geb. den 29. Mörz 1809 auf dem Gute Zscherben bei Halle, Sohn des Steuerbeamten A. v. Madai; besuchte das Gymnasium in Thorn von 1821 — 1825, das in Potsdam von 1826—1828, studirte seit Herbst 1828 zuerst Theologie, dann, durch den Prof. Pernice' bestimmt, Jura in Halle; habilitirte sich dort als Privatdocent u. wurde 1834 a. Prof.; 1837 Prof. der Rechte in Dorpat bis 1 842 ; privatisirte nach seinem Abgänge von Dorpat eine Zeit lang in Preussen, wurde 1843 Rath am Nassaui- schen Hofe, 1845 Prof. der Rechte in Kiel, von wo er als Holstei- nischer Bundestagsgesandtcr nach Frankfurt ging; nach Errichtung der Deutschen Centralgewalt Prof. in Freiburg, von wo er während
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der Badischen Unruhen eine Zeit lang nach der Schweiz ging; nahm, einen Ruf als Professor nach Glessen an; starb den 4. Juni 1850. Verh. mit . . . geb. Reuter in Hamburg. Vergl. über ihn den Neuen Nekrol. der D. XXV11I, S. 364-366. Augsb. Ailgem. Zeitung 1850 No. 174. Prellers Monographie über ihn (Leipzig 1850. 80.
1) Commcntatio juris Roraani de vi publica et privata, ab illustri jetorum Berolinensium ordine regio pracroio ornata. Halis 1832. 8. SS. III.
2) De stellionatu scripsit. Halis 1832. 8.
3) Die statu liberi des Komischen Rechts. Halle 1834. 8. X u. 206 SS.
4) Lehre von der Mora nach Römischem Rocht. Halle 1837. 8. 341/« Bgg.
5) Beitrage zur Dogmengeschichte des gomeineu Civilrechts. Riga u. Leipzig 1839. 8.
6) Gab mit F. O. v. Bunge u. A. heraus: Thcorctisch-practische Erörterungen aus den in Liv-, Esth- u. Curland geltenden Rechten. Bd. 1—4 (jeder Band v. 4 Heften). Dorpat «. Leipzig 1839—1843. 8.
7) Das Obligationcnrecht Esth-, Liv- u. Curlands erörtert an einzelnen Rechts- fallcn. Lief. 1. Dorpat 1841. 8. l4l/4 Bgg.
8) Besorgte die 4. Ausgabe von Müblenbruchs Pandecten.
9) Wahl oder Kichtwahl. Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1848. 8 SS. 16. 1 ft) Nach seinem Tode : Die Philosophie unserer Zeit n. die positive Wissenschaft.
Rede am Eröffnungstage der literar. Esthländischen Gesellschaft zu Reval am St Johannistage 1842 gesprochen. Dorpat 1853. 8.
Lieferte Bcitr&go zu dem „Archiv für die civilistische Praxis", und. der ,Ztschr. für Civilrecht u. Process" z. B. XI, S. 1 — 19 (Aus welchem Grund u. von welchem Zeitpunkt an steht der malae fidei possessor für fruetus pereipiendi ?) , au der „Allgemeinen Li teratur - Zeitung", zu Ersch und Grubers Encyclopädic. Auch war er neben M. Tönsen, E. Herrmann,. J. Christian- sen, G. Droyscn, G. Waitz, J. C. Ravit, Stein u. Falck betheiligt bei der Schrift: Staats- u. Erbrecht des Herzogthums Schleswig. Hamb. 1846. 8.
1275) Mühl, J., geb. zu Niendorf, Segeberger Seminarist, examinirt 1848 (2 m. A.), 1850 Lehrer in Segeberg, 1854 Ober- knabenlehrer in Reinfeld.
ImSchnlbl. f. die Herzogthh. 20, 1858 S. 12-24 (Sprachunterricht); 21, S. 1—21 (Dem Herrn „Ungenannt" zu Gr.-T. zur vorläufigen freundlichen Entgegnung); das. S. 593—601 (Recoguoscirnng).
1276) Maes, Conrad Heinrich (L. & S. No. 736) geb. 12. Jan. 1788 zu Kiel, Sohn des Kriegsraths, Arztes u. Chirurgen Joh. Nie. H. Macs daselbst; studirte seit 1806Medicin u. Chirurgie in Kiel u. Kopenhagen; erhielt in Kopenhagen im Examen bei der chirur- gischen Akademie den 1. Char.; stand eine Zeit lang an Prof. Wicdemanns Stelle der Entbindungs- Anstalt in Kiel vor; machte 1811 eine Reise nach Berlin, Wien, Paris u. kam im October 1812 zurück; promovirte in Kiel als dr. medic. u. wurde, nachdem er
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Mahr.
1 Jahr das. practisirt hatte, 1813 Physicus in Neumünster, 1824 aber, an Suadicanis Stelle, in Schleswig; 1826 ärztl. Mitglied der Direction der Irren -Anstalt u. 1. August 1829 Justizrath; er starb den 26. August 1836 in Schleswig. Verh. mit Margaretha geb. Triller. Vergl. Neuen Nekrol. d. D. XIV, S. 550. Calüsens medic. Schriftsteller -Lexicon Bd. 12, S. 102—103; Nachtrr. Bd. 30, S. 182.
Diss. inaugur. de coxalgia. Kiliao 1812.
In C. H. Pfaffs Mitth. aus dem Gebiet der Medicin etc. sind die'' von Schröder N. St. M. X, S. 470 genannten Beitrage, wenn vorhanden, anonym.
1277) Mahr, Christian Heinrich Karl (L. & S. No. 1482). geb. den 21. Februar 1803 in Rendsburg, wo sein Vater Militär- arzt war, studirte Medicin in Berlin unter Leitung von Rudolphi, Behrens, Rust, Gräfe, Jüngken; absolvirte dasBiennium in Kiel als Candidat auf dem Friedrichshospital; promovirtin Kiel 21. Juni 1828; war von 1829 bis 1851 practisirender Arzt in Kiel und hielt seit 1832 auch Vorlesungen an der Universität; war im November 1831 bei dem ersten Erscheinen der Cholera vom Sanitäts-Collegium nach Hamburg committirt; 1851 bis 1859 practisirender Arzt in Altona, 1859-1863 in Burg auf Fehmarn, 1863—1866 in Oldenburg im östlichen Holstein, 1866 in Altona. Verherrathet mit Caroline, geb. Thayssen (f in Altona 22. Juli 1867).
1) Diss. inaugur. sistens morhi, qui in praediis excell. comitis de Hardenberg auetumno a. 1827 grassatus est, historiam. Kiliae 1828. 8. SS. 50.'
2) Paragramme u. Beiträge zur allgemeinen Pathologie u. Therapie. Braun- schweig, C. A. Schwctschke & Sohn, 1854. 8.
3) Denkschrift zur Jubelfeier des 50jährigen Doctorata des Dänischen Etntsratbs u. s. w. Franz Hermann Hegewisch, begleitet von einer geschichtlichen Abhand- lung über die Verheerungen , welche der schwarze Tod in den Herzogtümern angerichtet u. über die damaligen culturhistorischcn Zustände. Hambnrg, Hoffmann n. Campe, 1855. 8. SS. 66.
In Pfaffs „Mitteilungen" sind die Uebersichtcn über den Gang der Epidemien in den Herzogthümern bis zum Jahre 1834 von ihm. Auch lieferte er eine Be- schreibung der Cholera in Kiel im Jahre 1850; doch ist die Zeitschrift nicht an- gegeben, wofür dieselbe giliefert ist. Verfasste auch mehrere publicistischc Auf- aätzo z. B. im Hamb. Correspond. v. 1851, Aug. — Sept. 7 Aufsätze über die 1. Londoner Weltausstellung. Revidirt
1277a) Manliard, Johann Wilhelm (L. & S. No. 738) v. unter Mannhardt.
1278) Manien», Claus, geboren den 12. Septemder 1795 in Sörup im Amte Flensburg, Sohn des Tischlers u. Bohlsmanns David Heinrich M. u. der Anna Margar. Schwennesen; besuchte die Flensburger Gelehrten -Schule; befliss sich seit 1811 der Chirurgie ; tfudirte seit dem Frühjahr 1815 in Kopenhagen; wurde 1817 Unter-
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Hanlcns. 7
Chirurg bei der 2. Division im See -Etat; nahm im Herbst 1818 Examen bei der chirurgischen Akademie mit dem 1. Char. ; wurde den 25. Mai 1820 Chirurg auf den Faeroer; erhielt d. 5.Dec. 1827 Character als Regiments - Chirurg , den 31. März 1829 Regiments- Chirurg beim Schleswigschen Jägercorps; 3. Sept. dess. Jahrs o. Mitglied der k. medicinischen Gesellschaft; 1832 dr. med. in Halle; v. 1. Juli 1836 Arzt u. 1842 Oberarzt beim Christians -Pflegehaus in Eckernforde; erhielt 1. Juli 1840 Capitäns-Rang; 28. Juni 1845 R. v. D.; fungirte 1850 als Ober -Arzt beim Lazareth in Haders- leben; als Ober -Arzt am Christians -Pflegehaus den lt. Februar 1851 entlassen; 28. April 1851 Mitglied der Notabein -Versamml. in Flensburg, an deren Versammlungen er vom H.Mai bis 17. Juli s. Jahrs Theil nahm; practisirender Arzt in Flensburg; Redacteur der Flensburger Zeitung 1851 — 1860, 1. Januar 1859 Titular- Professor; seit 1864 in Kopenhagen. — Vergl. Erslew II, S. 222 bis 223, Supplem. II, S. 313.
1) Annotation um in historiam et actiologinm morborum quorundam borcalium p. 1 (Diss. inaug.) Halae 1832. 8. SS. 38.
2) g. nom.dr. Davidson: Die Angeln in Cimbrienu. England. Flensb. 1846. 64 SS. 8.
3) s. nom. C. Hinrichsen, herausgeg. v. L. Skau: Kort Udsigt over de separatistiske saakaldte slesvig-holsteenske Partibevasgelser i den dansko Staat. Kbh. 1847. 2. Ausg. das. in dems. Jahre. 8. Deutsch s. t. Historische Tie her sieht der Schleswig. -Holst Bewegungen, aus dem Dänischen v. E. C. (Christiani ?) Mit literarischen Beilagen. Kopenh. 1847. 8. VergL Falcks Archiv V, 1847, S. 377 — 380, wo die Schrift irrthftmlich C. Flor zugeschrieben wird.
4) Vielleicht von ihm s. nom. C. Hinrichscn: Die Germanisten und die Wege der Geschichte. Kopenh. 1848. 8.
5) Rcdigirte die Flcnsburgcr Zeitung von 1851 — 1860. Flensb. fol.
«) Den dansk-tydske Strid. Bidrag til cn Charakteristik af de mod Danmark rettede tydske Partibevaegclser. Kbh. 1864. 228 SS.
Beitrr. zur „Bibliothek for Lceger" IV, 1824, S. 15—40 (Nogle Jagt- tagelscr over de paa Fasrcerne herskende og de sammesteds manglende Sygdomme; Auszug daraus in Gerson u. Julius Mag. der ausl. Heilk. 9, 1825, Mai u. Juni S. 514-525; Frorieps Notizen Bd. 10, 1825, Mai, No. 14 (No. 212), S. 215 bis 219; benutzt in dr. Julius Thomsens Schrift über die Krankheiten u. Krank- heitsverhältnisse auf Island etc.), VIII, S. 207—233 (Om den ondartede Catarrhal- feber i flere nordiske Lande kaldct Landfarsot); X, 1—29 (Bemsorkninger med Hensyn til nogle Sindsygdommes Aetiologi); XI, 43—95 (Historiske Bemacrk- ninger over Rheomatalgie og nogle besluogtede Sygdomme. Mit 1 Tabelle); XIII, 76 — 82 (Beretning om cn sjelden chronisk Art af Catalepsis. Auszug in Caspcrs krit Rcpertorium f. Heilk. Bd. 30 (10) 1831, S. 118— 120, Kleinerts allgcm. Repert. Mai 1832; Sicbolds Journal Bd. 16, IL 2 u. daher in Schmidts Jahrbb. 1838, Bd. 20, S. 190—191); XIV, S. 1—69 (Om Contagicrnes Natur og Oprindelse. Ucbers. in Pfaffs Mitthh. Jahrg. IV, 1836, H. 7 u. 8); XV, 279—377 (Bidrag til Kundskab om Cholera); XVI, S. 242—272 (Bemarkningcr over nogle fccdscls-
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8 Manien*.
videnskabclige Gjenstande. Uebers. Ton J. F. W. Neverroann in Sieboldi Journal. XVI, H. 1. Auszug daraus in Schmidts Jnhrbb, 1840, 2, Suppleni. S. 150—151)' XXII, S. 335—410 (Ora Aarsagerne til mediciniske Thcoriers og Methoders Jor- andcrlighed); XXV, S. 258—280 (Blandede Bemajrkninger om Skarlagensfebercn. Auszug in Frickcs u. Oppenheims Ztschr. f. d. gesummte Medicin Bd. 5, H. 4, 1837); XXIX, S. 1—53 (Om speeifiske og nye Midlcra Brug. Angez. Frickes u. Oppenheims Ztschr. f. d. ges. Medicin Bd. 11, H. 4, 1839); XXXVII (Ny Bakke Bd. 7, S. 217—225 (dr. Stevens's Meninger om Livsprincipct); XXXVIII, Ny Raikkc Ed, 8, S. 209—237 (Om vcgetabilske Kontagier og Miasmer); XL, Ny liiekkc Bd. 10, S. 294—314 (Om Magnetismens sencre Skjiebne); XLI, Ny Rcekkc Bd. 11, S. 277—301 (Biologiske Problemcr); XLIV, N. Rffikke Bd. 14, S. 225— 247 (Om Hernier og Herniotomi). — In Otto'a „Tidsskrift for Phre- nologien41 III, S. 1 — 45 (Gaaer Menneskesloegten frem til intellectucl Fuld- kommenhed?). — In „Journal for Medicin og Chirurgie" IV, 1—10 (Om Caries i Ttonderne og et nyt Tandinstrument. Ucbers. in Schmidts Jahrbb. der in- und ausl. Medicin 1834, 11, S. 330—332 mit Abbildungen). In Pfaffs „Mitthh. aus dem Gebiete der Medicin" Jahrg. 4, N. F. 2, H. 7 u. 9, S. 1—21 (All- gemeine Bemerkungen Ober die Natur u. Verbreitung der Epidemien); Jahrg. 5, N. F. 3, H. 3 u. 4, S. 1—52, 6, N. F. 4, II. 5 u. 6, S. 1—31 (Bemerkungen v zur Geschichte u. Actiologie einiger in den beiden letzten Deccnnien beobachteten epidemischen Krankheiten); Jahrg. 6, N. F. 4, S. 31—41 (Nachschrift dazu; Anti- kritik gegen Hrn. dr. Neubor) ; Jahrg. 8, N. F. 6, H. 5 u. 6, S. 14—46 (Fernere Bemerkungen über die Natur n, Verbreitung der Epidemien); Jahrg. 9, N. F. 7, H. 5 u, 6, S. 70—78 (zur Pathologie des Saufer -Wahnsinns). — In „ Annaler for nordisk Oldky ndighed* 1838—1839, S. 377—86 (Qm GEstrevoldcns Ret- ning og Beskaffenhed). — Im 3. Bericht Über die Wirksamkeit der Schleswig-Hol- steinischen Gesellschaft für Sammlung u. Erhaltung vaterländischer Altcrthümer 1838 (Bemerkungen zu einer eingesandten Karte der westlichen Umgegend von Eckernförde). — In „Nyt historisk iTidskrift* V, S. 415-466 (Om Anglemes Faidreland og Nationalitet). War Mitarbeiter an der Dannevirke v. 1838 an. Gedicht von ihm in „Dagen* 1829, No. 95.
1279) JüaniCllg, Theodor Emil, geb. den 8. Mai 1823 in Thorshavn auf den Fa»roern, Sohn des vorhergenannten Claus Manie us u. Bruder von August Henrik Manicus (über ^welchen s, im Ersl. Suppl. II, S. 312—313); besuchte seit 1838 die Rends- burger Gelehrten -Schule u. studirte von Ostern 1842 bis Mich. 1847 in Kiel Philologie; promovirt das. den 9. September 1846; wurde 10. September 1850 Collaborator an der Gelehrten -Schule in Hadersleben, den 3. November 1853 Subrector an der Domschule in Schleswig; den 2. Mai 1855 Conrector daselbst; ging im Früh- jahr 1864 nach Kopenhagen.
1) Tydsk Sproglrero til Skolobrug. Haderslcben 1853. 8. Ree, Dannevirke XVI, No. 241.
2) De civitatis Flatonicae arte et consilio. F. L II. Slesvici 1854. 1855. 8. SS. 45 u. 55. Sind zwei Schulprogrammc der Schlcsw. Domschule.
In den „Slesvigske Pro viudsialefterretninger * herausgeg. von
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Maiiiiliardt. 9
Fr. Knudsen Bd. 1, S. 141—168 (Efterrctninger om Husum Latinskole i dct 16 — ld Aarh.); Bd. 2. S. 1—44 (Om Nordfrisisk og dets Forhold til Dansk). — In Steenstrups „Dansk Maanedskrift" 1857, I, p. 186—200 (Et Bidrag til den danBke Nationnlitcts Historie i Slcsvig"), 1859, p. 244—65, p. 321—50 u. p. 409—433 (Om dct laerdo Skolcvasen i England), 1861, I, p. 365 — 97 (Den germaniske Idec's Udvikling), II, p. 73 — 115 (Forslag til en Reform af dct la;rde Skolctresen i Danmark), 1862 p. 1—85 (Macaulay's Levnet og Skrifter), 1863, L p. 1—66 (Eiihedsbcvaegelser i Tydskland siden 1806. En hbtorisk Skiwe. Förste Afdeel. 1806-1850.)
1280) Mannliardt, Johann Wilhelm, geb. 1820 zu Hancrau; Sohn des nachfolgenden gl. Namens; studirtc die Rechte, war nach bestandenem Examen zuerst U.-G.-A. und Notar zu Hanerau, seit 1850 in Rendsburg u. daselbst später Ober- u. Landgerichts- Advocat für Holstein u. Lauenburg. Starb, 39 Jahr alt, den29.December
1859 in Rendsburg. Verh. mit Louise Theod. geb. Klenze aus Uetersen.
Uebcr die Notwendigkeit der Präsentation u. Frotcstirung eigener Wechsel, deren Aussteller gegenüber. Nach der Wechselordnung für das Herzogthum Holstein vom 23. Febr. 1854 nnter Berücksichtigung der allgemeinen deutschen Wechselordnung. Schleswig, v. d. Smissen. 1855. 8.
Lieferte Beitrage zu den Schlcswig-Holsteinischen Anzeigen.
1281) OTannliardt. Johann Wilhelm (L. <fc S. No. 738); war seit 28. Januar 1810 R. v. D.; starb zu Hanerau den 20. Nov. 1831. Verh. mit Anna, geb. van der Smissen (f 20. September 1843 zu Hanerau).
1282) Jüannliardt, Johannes, geb. 10. April 1793 in Altona, studirte Medicin, wurde in ihr 1818 in Kiel promovirt u. ist zur Zeit Arzt in Hanerau.
Lobariac parictinae sive lichenis parietini Linn, analysis chemica. Kiliae 1818. 4.
1283) Jüannliardt, Julius, geb. 8. Febr. 1834 in Ha- nerau, studirte Medicin u. wurde 1857 dr. med. & chir. in Kiel u. ging als Arzt nach Hamburg (Mitgetheilt).
De pseudarthrosi diss. inaugur. Kiliae 1857. 4. SS. 11.
1284) Tfaiiiiliurdt , Martin Gilbert, geb. in Hanerau, ein Sohn des Institutsvorstehers Wilhelm Mannhardt, Bruder des vorhergenannten Jul. Mannhardt, besuchte das Hamburger Johanneum, studirte ebenfalls Medicin in Kiel, Leipzig u. Wien, promovirte
1860 in Kiel und ist Arzt in Hanerau.
Osteotomiae speeimina duo in nosocomio Friedericiano observata. Kiliae 1860. 4. Revidirt.
1285) Mannliardt, Wilhelm Johann Emanuel, geb. den 26. Marz 1831 in Friedrichstadt, welche Stadt sein Vater (— Herausgeber der mennonitischen Blätter? — ) später mit Danzig
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Manns.
vertauschte, studirle Philologie u. namentlich deutsche Sprache u. Alterthürner, wurde dr. philos., war 1855 in Danzig, redigirte 1855 — 1859 die in Göttingen erscheinende Zeitschrift für deutsche Mythologie u. Sittenkunde, habilitirte sich um Ostern 1858 als Privatdocent der Deutschen Mythologie u. Alterthürner in Berlin bis 1863; zur Zeit Bibliothekar in Danzig.
1) Gab heraus die von dr. J. W. Wolf begründete Zeitschrift ftr dentsche Mytho- logie u. Sittenkunde Bd. 8, Bd. 4 (wurde nicht weiter fortgesetzt) Göttingen 1855. 1859. 8. Darin von ihm Bd. 3, S. 86 (Frö Donar) j S. 116 ff. (Nach- trage n. Berichtigungen zu früheren Aufsätzen in Bd. 2 s. u.), S. 209—298 (Der Kukuk); Bd. 4, S. 93-103 (Ulysses in Germanien); S. 22*8-283 (Magonia. — Das älteste Märchen. lieber Vampyrismns) ; S. 295—298 (Die Einweihung des Scheiterhaufens durch das Donnerfeuer); 301—320 (Das Brückenspiel); S. 393 (Adalbert Adebar); S. 417—60 (Aus Niederaltaich. Nachträge u. Berichtigungen zu den germanischen Mythen).
2) Germanische Mythen. Forschungen. Berlin, F. Schneider, 1857. 8 XXIII u. 760 SS.
3) Die Götterwelt der deutschen u. nordischen Völker. Th. 1. Dio Götter. Berlin 1860. 8. IV u. 328 SS.
4) Weihnachtsblütben in Sitte u. Sage. Berlin, F. Doncker, 1864. 8. VI u. 180 SS.
5) Roggenwolf u. Roggenhund. Beitrag zur germanischen Sittenkunde. 2. venu. Aufl. Danzig, Ziemssen, 1866. 8. XIII u. 74 SS.
In J. W. Wolfs Zeitschr. f. deutsche Mythologie u. Sittenkunde Bd. 2 (Göttingen 1855) S. 135—139 (Jeversche Hochzeitsgebräuche); S. 193—197 (Peter Holl. Kazroll); S. 290—329 (Wato); S. 330—340 (Sif. Sippia); 431 b,is 433 (Westphälische Sage. Kinderreime). — In M. Haupts Zeitschrift f. deutsche Alterthumskunde 12, 1865, S. 400 (Angang der Vögel im Frühling). — Be- absichtigt eine Sammlung u. zusammenhängende Beschreibung der alten agrari- schen Gebräuche u. zwar zunächst besonders der Erntesitten der Germanen, für die er in einem gedruckten Circular um Unterstützung bat.
1286) Manns, Lehrer in Oesterbelmhusen, Kirchspiel Bruns- büttel; ist 1861 emeritirt (ob gestorben?). — Mitgethcilt.
Kein Schulcollegium ohne einen practischen Schulmann. Wider Versmann. Brunsbüttel 1863. 8. (Herausgeber (wenn nicht Verf.) könnte der Sohn sein, welcher Buchbinder in Brunsbüttel ist.)
1287) ITIaiitliey, Joh. Daniel Timotheus (L. & S. No. 739), wurde den 24. Mai 1820 Censor für die politischen Blätter in Kopenhagen; den 16. Mai 1824 D. M., den 1. November 1828 Confer.-R.; den 21. Juli 1829 Mitglied der Theater-Direction in Kopenhagen; den 1. August dess. Jahrs. C. v. D.; starb den 1. October 1831. — Verh. mit Lucio Margarethe geb. Valentiner (f 18. Juni 1824). — Vergl. N. Nekrol. d. D. IX, 1831, S. 861 bis 862. Ersl. II, S. 227—228, Supplcm. II, S. 317.
Von ihm noch:
Efterretning om St. Petri Kirkcs Istandsacttelsc. Kbh. 1816.
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Manthey
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Tale holden i Dccttrcskolen stiftet 1791 ved Hceitideligbedcn d. 80. May 1823. Kbh. 1823.
Tale holden i Schskabct for Eftcrslcegten d. 4. Marts 182^. Kbh. 8: Einzelne Gelegenheitsgedichte in danischer Sprache. — War von September
1808 einige Jahre Bedacteur der politischen Artikel in „den danske Statslidende." — Er begann eine Sammlung kurzer Biographien nach den beim Ordens-Kapi|el eingelaufenen Lcbcnsiauft.cn der mit Bitterorden decorirten u. v. 1809—1817 ver- storbenen Männer. (Diese Sammlung, obwohl schon bis zu 10 Bgg. gedruckt, er- schien nicht).
1288) Manthey, Johann Georg Ludwig (L. & S. No. 740), wurde 1812 auf Ansuchen als Administrator der Porcelan- fabrik in Kopenhagen entlassen; wohnte später auf dem HofeFalken- steen auf Seeland; den 18. März 1829 wirkl. Ktatsralh; 4. October 1834 zum 3. Suppleanten für die Eigenthütner ländlicher Güter auf Seeland erwählt, ohne doch in den Ständeversammlungen Sitz zu nehmen; starb den 21. Januar 1842 in Kopenhagen. — Verh. l)mit Auguste geb. Günther Cf 1806), 2) mit Anna Pauline v. Holten. Vergl. Eni II, S. 228-230. Supplein. II, S. 317.
Noch von ihm in Trommsdorffs Journal der Pharmacie VLÜ, 1800, St. 1, S. 8—21 (Untersuchung des Lenhardtachen Gesundheitatranks. — Auszug daraus in den Berliner Jahrbb. f. Pharmacie 6, 1800, S. 225) S. 22, 23 (UnTermuthete Erzeu- gung der Salpeter-Säure). — In Tode's „Sundhedsraad i Anledning af Ildebran- den" No. 20 (Skrirelse angaaende Stene til Bygninger). — Er hatte Antheil an der 1805 in Kopenhagen erschienenen Pharmacopoea Danica.
1289) Marek mann, Albert Iii nr ich, geboren den 20. September 1825 in Uetersen, Sohn des Webers u. Musikers Claus Marckmann; wurde auf dem Seminar in Segeberg unter Lei- tung des Prof. dr. Asmussen gebildet u. 1848 examinirt, war von 1849 bis 1855 Lehrer am Neuendeich, Kirchsp. Uetersen, von da an erster Mädchenlehrer u. Organist in Heide, im September 1866 Lehrer u. Organist in Husbye.
In den Darstellungen aus dem Christenleben herausgegeben v. Elb-Pinnauer Lehrerverein (1857) No. 10, S. 87—96 (Jesus der gute Hirte).
Als Mitglied des Heider-Meldorfer Lehrervereina: Mitarbeiter an dem Lesebuch für Elementarschulen.
Einige meist anonyme Beitr. zur Selilesw. -Holst. Schulzeitung u. ein Artikel in der allgemeinen deutschen Lehrerzeitnng über Leistung (der Lehrer) u. Gegen- leistung (der Commünen). — Revidirt.
1290) Marens, Joseph Alexander, geb. den 18. März
1809 in Schleswig, Sohn des Kaufmanns Alexander Marcus Cf in Apenrade); siedelte in frühester Kindheit mit den Eltern nach Apen- rade über; wurde bis zum 15. Jahre von Privatlehrern, von Ostern
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12 Marcus.
• 1824 auf der Domschule in Schleswig unter vorwiegender Leitung des Rectors Schumacher u. des Conrectors Olshausen gebildet; studirte seit Michaelis 1826 Medicin in Kiel, von Ostern 1827 bis dahin 1830 in Berlin u. von Ostern 1830 bis dahin 1831 wieder in Kiel. In Berlin waren seine Lehrer vorwiegend die ProfF. Ru- dolphi, Schlemm, Rust, Gräfe, Mitscherlicln Wurde 18ai in Kiel examinirt u. zugleich dr. med. & chir.; war im Winter 1831/32 Arzt auf den Quarantainc-Anstalten von Rendsburg zum Schutz gegen die Cholera; 1832 Arzt in Hadersleben; erhielt 1846 im September in Anerkennung seiner Bemühungen für die Industrie- Ausstellung von Haderslebener gewerbetreibenden Bürgern einen sil- bernen Pocal; 1850 von der Amnestie ausgeschlossen; 1851 u. noch Arzt in Segeberg.
1) Pathologia asthmatis Millari. Diss. inougur. KiKae 1331. (s. Chronik der Universität Kiel 1831 S. 10.)
2) Kort Frcmstilling af Slesvigs og Holstcens Historie- saave> snroxno af leres Forhold til Kongeriget Danmark. Slesvig, M. Bruhn, 1844r 8. Angez Itzeh. Wochcnbl 1844 No. 50.
3) Meine Erlebnisse in Dänischer Gefangenschaft. Schleswig, M. Brühl, 1848. 8. SS. 52. S. Kieler Corresp. Bl. 1849 No. 7.
In Ffaffs „Mittheill." etc. 4, 1836, H. 1 u. % S. 106—114 (Beobachtungen am Krankenbette); 5, H. 11 n. 12, S. 81— 83 (Ucbcr einen Fall v. Varioliden); l 6, H. 7 u. 8, S. 76—91 (Bemerkenswertho Krankheitsfälle aus der Praxis); 7. H 11 u. 12, S. 48 — 57 (Noch einige Worte über die Behandlung wunder Brustwar- zen); 8, H. 1 u. 2, S. 32 — 52 (Betrachtungen und Erfahrungen über das Scharlach- fieber); 9, H. 1 u. 2, S. 38—56 (Beitrag zur Operation des slrabicsmus convergcns)u — In Bicrnazki's „Volksbuch" f. d. J. 1847, S. 114—122 (Törning. Mit Ab- bildung.); f. 1848, S. 112—120 (Haderslcvhuus. Hansburg. Haderslebens Hafen: Mit Holzschnitt). — In den Mitthh. f. den Verein Schle-sw.-Holst. Aerzte H. 1 (d. 30. April 1866). S. 23—28 (üeber die Verordnung betr. das Medicinal- wesen vom 3. Aug. 1865). — Im „Alt. Merk." 1849 No. 442 (Ein Schreiben). In der „Lynau (meist anonym) 1841 No. 2 (Mit dem Beginn des neuen Jahrs); No. 4 (Oeffontliche Beurthcilung einer öffentlichen Handlung. — Ständewahlcn.) No. 8 (Fest im Haderslebener Bürgerverein); No. 10 (Uebersicht der gewählten Abgeordneten zur Standeversammlung); No. 12 (Wie urtheilt die Danncvirke);
1842, No. 19 u. 20 (üeber die Hundswuth); No. 31 (Wer Andern eine Grube gräbt); No. 50 (Die dänische Sprachsacho in der Schlesw. Ständeversammlung);
1843, No. 4 (Beschreibung des Festmahls); No. 29 (Betr. das bei Apenrade ab- gehaltene Volksfest); 1844, No. 1 (Eine Feier); No. 66 (Das Thermometer); No. 70 n. 71 (Ueber die Chronik der Stadt Hadcrsleben v. Fast. Lau trup); No. 73 u. 74 (Einiges über Daguerreotypie); No. 86 u. 87 (Beschreibung des Festmahls); No. 92 (Daguerreotypie); 1848, No. 24 (Schlesw.-Holst. patriotischer Verein, Nach- schrift); No. 56 n. 57 (Statuterne for den S. H. patriotiske Forcning); No. 83 (Industrie-Ausstellung); Nr. 89 (Til Hans Maj. Köngen); 1846, No. 6 (Den i Ha- derslev oprettede Sl. H. Forening); No. 53 (Bcretning over Industriudstilling i Ha-
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Marcus.
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dcralev; steht auch deutsch im Itichocr Wochenbl.); No. C8 (Allerd. Stormregt. Kongc; von ihm coneipirt); No. 80 u. 81 (Comitcebcrctning; ebenfalls von ihm coneipirt); (Die dänisch geschriebenen Artikel sind aus dem deutschen Original übersetzt). Rcvidirt. —
1291) Jflarchs, Moritz (Mauritius) (L. & S. No. 1483). Er war vielleicht praktischer Arzt in Altona. Mit dem vorherge- nannten Jos. Alex. Marcus steht er in keiner verwandtschaftlichen Beziehung.
1292) Marcnssen, Johann Ambrosius (L. & S. No. 741). War 1809 Prediger zu Asmes auf Seeland; starb als Pastor zu Faarevcilc im Amte Holbek auf Seeland im Jahre 1811. S. N. St. M. X., 470.
Schrieb noch : Versuch einer politischen Uebersicht des KriegsKugs der Britten nach Seeland im Jahre 1807 von C. F. v. Hcllfried, königl. dänischem Stiftsamtmann. Mit Beilagen. Ans dem Dänischen übersetzt. Kopcnh. Schubothc, 1809. 224 u. 84 SS.
Ucber die vom Ilimmol gefallenen Steine der Alten, Bethylicn genannt, von F. Münter. A d. Danischen. Kopenh. n. Leipzig, 1805. 8.
1293) Marie Sophie Friederike, geb. d. 28. October 1767, Tochter des Landgrafen Carl zu Hessen-Cassel Cs. den Ar- tikel) u. der Prinzessin Louise v. Dänemark (i 12. Januar 1831); vermählt mit dem damaligen Kronprinzen Frederik von Dänemark den 31. Juli 1790; Königin von Dänemark den 13. März 1808; gekrönt den 31. Juli 1815; verwitlwet den 3. December 1839; starb in Kopenhagen den 21. März 1852. — Vergl. Ersl. II., S. 234, Supplem. II. S. 325.
Supplement-Tafeln zn Johann Hübner's genealogischen Tabellen Lief. 1—6 Kopenh. 1822—1824, qfol. Vcrgl. Prov. Berr. 1824, 1, S. 60-62. Hcidelb. Jahrb.. der L. 1824, März, S. 251 — 253 (v. Schlosser); C. W. O. A. v. Schindel's Lexicon der deutschen Schriftstellerinnen des 19. Jahrh. 3. Th. (Leipz. 1825) S. 72. Hallesohe Allgem. Liter. Zeitung 1823, I., S. 90—93; IV., S. 835—836; 1824, IV., S. 520 u. 1119. Ausserdem auch Erslew. a. a. O.).
1294) Markgraf, August Friedrich, geb. um 1780 in Dresden, diente 18 Jahre im dänischen Militär, zuletzt als Unter- officier im Oldenburgischen Regiment, 1823 Oberpolizeidiener in Rendsburg bis 1844; lebte dann in Ahlefeld im Amte Hütten, wo er den 5. Februar 1856 starb.
1) Notwendiger Einblick in's sog. Juden - Statisch oder Wörterbuch für die Gojim, die lernen wollen zu sein Chochum und wollen begreifen schmussen als a Bargissrol. Herausgegeben von einem Occidcntalen. Rendsburg 1833. 8. 38 SS.
2) Paraklysis oder kleiner Hausbedarf für Jedermann in unfreundlichen Tagen. Ein Gedicht von Heideke mit einer Vorrede. Rendsburg, gedr. bei Fr. Lcxow, 1649. 8. 22 SS.
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Markmann
3) Eine auf Grammatik und polyglotte Worterklärung bezügliche Schrift in 4, deren Titel nicht angegeben werden kann. — Mitgetheilt.
1295) Markmann, N. N. v. v. Maack, Joh. Christ. Fricdr.
1296) Marqnardseil, Heinrich, geb. in Schleswig den 25. October 1826; Sohn des weil. Senators und Ständeabgeordneten Marquardsen daselbst; studirte die Rechte in Kiel seit Ostern 1846, dann in Heidelberg, wurde Anfangs der 50ger Jahre zum dr. jur. promovirt, 1852 Privatdocent und 1857 ord. Prof. der Rechte in Heidelberg, 1861 ord. Prof. des Staatsrechts in Erlangen.
1) Der Process Manning. Zur Veranschaulichung des Englischen Strafverfah- rens nach unmittelbarer Aufzeichnung dargestellt (Beilageheft zum „Gerichts- saal," Juni 1850) Erlangen — Enckc. 8.
2) Ueber Kraft u. Bürgschaft bei den Angelsachsen. Erlangen 1852. 8. SS. 70.
3) Gab heraus mit dr. Brinkmann, Dernburg u. A.: Kritische Zeitschrift für dio gesammte Rechtswissenschaft. Bd. 1 — 5. Heidelberg 1853 — 1859. 8. Darin von ihm Bd. 1, S. 65 — 70 (Ree. v. Bluntschli's: Allgemeines Staatsrecht, München 1851.); S. 101—102 (Anz. v. dr. C. F. Müllers Strafgesetzbuch f. d. Preussischen Staaten. Halle 1852; u. J. Häberlin's Sammlung der neuen Deutschen Strafproeessordnungen. Greifswald 1852); S. 276—279 (Anz. v. II. Korb's Gesetze über das mündliche u. öfFcntl. Verfahren mit Geschworenen. Berlin 1852, u. C. F. Müllers Prcass. Strnfprocessordnung. Berlin 1852); S. 309—311 (Anz. v. Cnshings: Handbuch der Parlamentär. Praxis. A. d.Engl. Hamb. 1852); S. 374—397 (Ree, v. Fr. Aug. Biencrs: Das Englische Gc- schwornengericht. Leipz. 1852; u. William Forsyth's: History of Trial by Jury. London 1852); S. 406 (Anz. v. Jagemanns Criminallexicon. Erlan- gen 1853); — Bd. 2, S. 34-59 (Ree. über R Gneists Adel u. Ritterschaft in England. Berlin 1853); S. 92— 90 (Anz. v. Goldtammcrs Archiv f. Prenss. Strafrecht Bd. 1, H. 4); S. 193—203 (Ree über Damerow's: Sefeloge. Eine Wahnsinns-Studie. Halle 1853); S. 206—212 (Ree. über „Die sog. Unverletz- lichkcit der Landtagsabgeordneten." Giessen 1853); S. 398—401 (Ree. über M. Best's: a treatise on the principles of evidence and practise. Lond. 1854); S. 401—402 (Ree. über Charles Ginoulhiac: Revue bibliographique et critique. Paris 1853, 1854); S. 402—404 (Ree. über Hoffmann's: Aus dem Gerichts- Saale. Erlangen 1854); S. 447—449 (Ree. über Schleuers: Zur Textes-Critik der Carolina. Leipz. 1854); S. 457—483 (Ree. über Schleuers: Ueber den Entwurf der Strafprocessordnung f. Sachsen. Dresden 1853); S. 580—583 (Ree. über Osenbrüggens : Casuistik des Criminalrechts) ; Bd. 3, S. 93—120 (Ree. v. Baudrillard8 : J. Bodin et son temps. Paris 1853 und K. H. Mül- lems: Von dem einen Anfang u. dem einen Ende alles Rechts nach Baptisto Vico's liber de universi juris uno prineipio et fine uno. Neubrandenburg 1854); S. 202—221 (Ree. über Soetbeers: Grundzüge des Seevölkerrechts. Hamb. 1854; Gessncrs: Recht des neutralen Sechandcls. Bremen 1855; u. Heffters Europäisches Völkerrecht 1855); S. 232-2 41 (Ree. über Biencrs: Englische Geschwornengerichte 3 Bd.;; S. 388— 392 (Ree. über Aheggs: Prcus- sische Gesetzgebung. Berlin 1854; u. über: Betrachtungen über die Gerichts- verfassung in Deutschland. Stuttgart 1855); S. 512—517 (Ree. über Krugs:
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Marquardt on.
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Di« sächsischen Staatsvertrage. Lcipxig 1856); Bd. 4 S. 58—81 (Ree. Uber Schwarbes Strafprocessordnung v. Sachsen, u. über desselben: Strafprocess- recht, über Schlettcr's Strafproccssrecht) ; S. 82 (Ree. über Brauers: Deutsche Schwurgerichtsgesetze 1856); S. 83—85 (Anz. v. LosscVs u. Dockhorns: Prcussische Strafgesetze); S. 198—201 (Anz. v. Papers, read before the juri- dical society vol. 1); S. 201—227 (Ree. v. R. Monis: Geschichte u. Literatur der Staatswissenschaften 2 Bd.); S. 277—278 (Ree. über: Hogendorps: com- mentatio de juris gentium studio. Amstclod. 1856); S. 383—384 (Ree. über Schwnrxes Allgemeine Gcrichtszeitung) ; Bd. 5, S. 88 fl. (Ree. v. Charles Sam- wers Nouveau recueil generai de traites etc. t. XIV. [I] Gotting. 1856.) 4) Der Trent-Fall. Zur Lehre von der Kriegs-Contrcbande in dem Transport- dienst der Neutralen. Erlangen 1862. 8.
In Pözl's kr. Vierteljahrsschr. f. Gesetzg. u. Rechtsw. I., S. 216 ff. 399 ff. (Ree. über Gncist: Das heutige englische Verfassungs- u. Verwaltungsrccht.) — -
1297) Marquardts»», Samuel Ludwig, geb. den 21. Februar 1787 in Krammark im Sundcwitt, Kirchsp. Broacker; stu- dirte die Rechte in Kiel u. war nach bestandenem Examen (Mich. 1812; 2. m. r. A.) U.-G.-A. u. Sachwalter für die Stadt u. das Amt Haders- chen, wo er den 30. Juli 1840 starb. — Mitgetheilt.
Beitrag zur Charakteristik der „Dannevirke," einer in Hadersleben erscheinen- den Dänischen Wochenschrift. Hadcrsleben — auf Kosten des Verf. — 1839. 8. SS. 31. Angcz. im Alt. Merk. 1839 No. 10. 14.
1298) Mari*, Karl Christian Ludwig, geb. 178t den 11. März in Kopenhagen (nicht in Rendsburg); war Gevollmach- tigter, als er den 8. Juni 1815 im Schlesw. Zoll-Comtoir unter dem G.-Zollkammer- u. Commerzcollegium angestellt wurde; 1817 Kam- merrath, 1826 Zollverwalter in Holtenau, 1845 den 28. Juni Justiz- rath. Starb den 5. November 1855, 74 Jahr alt, in Holtenau. — Verh. mit EL C, geb. Rönnau. Vergl. Ersl. IT., S. 234 u. 235 u. Suppl. II, S. 326; Alt. Merk. 1855. Nr. 202. N. St. M. X., S. 426.
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J) Combineret dansk og slesvig-holstcensk Toldtarif, efter de nu gjeldende Anord- ninger. Kbh. 1816. 4.
2) Tarife für den Ein- u. Ausfuhr-Zoll in Schleswig-Holstein. Kopenhagen 1823. S. Prov. Bcrr. 1823 H. 4 S. 89.
3) Tarif for Ind- og Udfcersels-Tolden i Danmark og Slesvig-Holsteen. Kbh. 1823. 8.
1299) Mar sli. William, Consul der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika für Altona u. dessen District.
Wegweiser für Auswanderer nach den Vereinigten Staaten. Altona 1866. 8.
1300) Martens, Anton Nicolaus (L. & S. No. 744). Wurde den 13. April 1843 Kirchenprobst in Süderditmarschen, den 28. Juni 1847 R. v. D. Starb den 28. Februar 1848. Verh. mit
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16 Martens.
Louise geb. Cärlhcuser. — Vergl. über ihn Schlesw. -Holst. SchulbL 10. S. 290— 293 u. S. 399— 408 u. Itzeh. K. u. Schulbl. 1848, 118 bis 120 u. 134 u. 135. Von ihm noch:
Woran werden Gottes Kinder erkannt? Predigt am 8. Sonntage nach Trinitatis öber Römer 8, 12—17, in Brodersens: 30 Predigten etc. (Itzehoe 1842.) S. 227bis241.
1301) Martens, Christian Heinrich, geboren den 21. October 1808 in Hassendorf, Sohn des Peter Asmus Martens, Leh- rers am Jordan im Schnellmarker Holz u. derElsabe geb. Langbehn; gebildet auf dem Seminar in Tondern, examinirt Ostern 1833; den 1. December 1833 Lehrer in Neuheikendorf, wo er noch ist.
In den Mittheil), des Vereins nördlich der Elbe für Verbreit, naturwissenschaft- licher Kenntnisse 1860, S. 32 ff. (verschiedene kleinere Mitthcill.). — In den Jahrbb. f. d. Landeskunde IV, 1861, S. 61—65 (Das Schnellmarker Holz u. die Ziegeunerhöhle).
1302) Martens, Friedrich Lorenz Johann Heinrich, geb. den 19. Februar 1^801 zu Dürwade im Kirchsp. Kosel, stu- dirte Theologie in Kiel seit Michaelis 1821, wurde 1829 examinirt (2 Char. m. r. A.), war Vorsteher eines Instituts für höhere Bürger- bildung in Kiel, den 4. September 1840 2. Lehrer am Seminar in Segeberg. Starb den 6. August 1865. Vgl. seinen Necrolog in d. Schleswig-Holst. Zeitg. 1865, No. 259 (von H. C. Lange).
Im Kieler Corrcsp. Bl. 1837 No. 103 u. 104 (Latein n. Naturgeschichte). — Mehrere Bcmcrkk. v. ihm über gemachte Einsendungen zu den Versammlun- gen des Vereins für Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse stehn in dem Bericht über diese Versammlungen u. in A. P. Sönksens Schulzeitung 1856.57.
1302a) Martens, Fritz, Thierarzt u. Landwirth in Holstein.
Praktisches Vieharzneibuch od. - die Thierarzneikunst in ihrem ganzen Um- fange. Hamb., B. S. Behrendsohn, 1867. 8.
1303) Martens, Gustav Ludolph, geb. den 20. Octo- ber 1818 zu Wismar in Mecklenburg-Schwerin, Sohn des Kaufmanns Joh. Gottfr. Martens u. der Dora geb. Kindt, besuchte die Akade- mien in Kopenhagen und München unter Leitung der Proff. Hetsch in Kopenhagen u. Theophilus Hansen in München, jetzt in Wien, sowie der Oberbauräthe Gärtner u. Bürklein in München; seit 1842 Architect in Hamburg, dann von 1850—53 in Rendsburg u. von da in Kiel; seit Juni 1865 Stadtbaumeister in Kiel.
1) Tagebuch eines Freiwilligen des von der Tann'schen Corps. Mit 4 Planen u. Porträt v. der Tann's. Hamburg 1848. 4.
2) Ausgeführte Mobilien, zunächst bestimmt für Schreiner n. Metallarbeiter. H. 1—3. Kiel, Akad.-Buchh. 1859—1862. In jedem Heft 6 Sttff. in gr. fol. u. lmperial-Form. — Revidirt.
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Martens. 17
Veröffentlichungen in dem in Berlin erscheinenden „Architektonischen Skizsenbnch," in der Zeitschrift für Bauwesen, redig. v. Baarath Erb- kam, in der „Bauzeitung" von Förster, Ritter etc. in Wien. Revidirt
1304) Martens, Hans Jacob, geb. 1796 in Mcldorf, Sohn des dortigen Zimmermeisters Maas Martens; besuchte eine Zeitlang die Gelehrten-Schule das., kam 1822 nach Kopenhagen, um chirur- gische Studien auf der Akademie zu machen, wo er im Herbst 1829 mit dem 2. Char. mit A. das Examen bestand; war dann Amts- Chirurg u. kaufte sich später ein Barbier-Amt in Kopenhagen, zu- gleich arztliche Praxis ausübend ; er starb unverheiratet in Kopen- hagen den 24. Juli 1848.
(Obductions-Forretning over Liget af et nyfcedt Barn, fandet mca* cn Strimmcl Toej fast bunden oni Halsen, hos hvilket Luftindblaisning var skeet, men Aande- dreet ikke antages at have fundet Stcd [zusammen mit B. A. Hoppe]) in Biblioth. for Lasger. Bd. XXXI. (Ny Roekke Bd. L) 1839, S. 269—274.
1305) Martens, Heinrich Claus Friedrich, geb. den 14. November 1837 in Tondorf bei Wandsbeck, Sohn des Korn- maklers Heinrich Martens in Wandsbeck; besuchte bis zum 13. Jahre die Volksschule, dann Vj% Jahre das Privatinstilut des Leh- rers Eichhorn in Wandsbeck; conditionirte von Ostern 1853 bis Ende 1861 in Hamburger Handlungshäusern, in welcher Stellung er 5 Jahre in den Herzogtümern u. in Dänemark u. Norwegen reiste; diente von Mitte 1863 bis März 1864 in der Dänischen Armee; wurde Januar 1864 Assistent bei der Intendantur des Holsteinischen Contingents; lebt zur Zeit in Wandsbeck. Er war Mitbegründer des Wandsbecker Turnvereins.
1) Wenn Deutschland thate, was Deutschland müsste. Hamburg, Falcke 1863. 8.
2) Nenn Monate unter rlem Danebrog. Erlebnisse im 18. dänischen Bataillon. Kiel, Schröder & Co. 1864. 8.
Beitrr. wir (Hamburger) „Reform" 1864 Decemb. (Ein Winterveignügcn);
1865 (Politische Briefe aus Schleswig-Holstein); zu Ausgang dess. Jahres u. Anf.
1866 (Wandsbecker Federzeichnungen). Ausserdem v. Anfang Mai 1865 bis da- hin 1866 (12 politische Leitartikel). — Zu den „Schleswiger Nachrichten"" u. der Flensburger „Norddeutschen Zeitung," Ende 1865 n. Anf. 1866 diverse politische Artikel (unter der Bezeichnung „von einem Schlesw.-Holst. Demokraten," od. H. M., z. B. in enteren Ende Dcccmbcr 1865 „Prcusscn u. das deutsche Volk," 1866 „Der preussische Parlamentsvorschlag " — Zu den „Itzehocr Nach- richten" im April u. Mai 1864. — In dem (Hamburger) Rcformkalcnder 1863 (Die Turnerei). Zum „Wandsbecker Boten" u. andern Pressorganen vor 1863 diverse kleinere Beitrage. — Er verfasste auch Dichtungen u. Lieder für festliche Gelegenheiten, z. B. „Festlied zum 18. März 1863" im Conventgarten zu Hambnrg, „Prolog, gesprochen am 16. April 1863" in Wandsbeck zum Besten eines Schützenbanners, diverse Turn-Lieder, Schlesw.-Holst. Fahnenlied 1865, auf
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Martens.
mehreren Sänger- und Schützenfesten gesungen, Ode an die Befreier Schleswig- Holsteins 1865. — Revidiit
1305a) Martens, Jacob, geboren in Neustadl, Sohn des Apothekers und Senators Franz Christian Martens daselbst, besuchte die Eutiner Schule, studirte in Kiel u. Tübingen Jura u. Camcralia, wurde 1859 im juristischen Amts-Examen mit dem 2. Char. m. A. examinirt, war dann Amt-Haus-Secrctär auf Reinbeck, dann Ge- vollmächtigter im H. L. Zollexp.-Comt. in Kopenhagen bis Nov. 1863, trat später in die Regierung in Schleswig u. ist Bureauchef im Finanzbureau.
In dcnJahrbb. f. die Landesknnde 1, S. 401—424 u. 2, S. 387— 409 (Uebcr- ßicht über die Bevölkerungsverhältnässe der Herzogtümer Schleswig, Holstein u. Lauenburg im Laufe des 19. Jahrhunderts). —
1306) Martens, Johann Daniel (X. & S. No. 745), geb.
1773 zu , war seit 1812 Pächter auf Wisch in Mecklen-
bürg, dann zuFahrcnstcd in Angeln, seit 1820 zu Noer bei Eckern- förde, befand sich 1827 zu Quastrup, Kirchspiels üelsby in An- geln, kam später als Inspector auf das Gut Loitmark u. starb hier den 5. September 1849. S. N. Nckrol. der Deutschen XXVII., S. 727-728.
Von ihm ist noch:
In den „Schriften deT Schles w.-Holst. patriotischen Gesellschaft" Bd. 2 H. 3 Abth. 1 : Ueber den Rapsbau u. dessen Anwendbarkeit aui die Geest. Altona 1820. 8.
Belehrende Unterhaltung, insbesondere für Landleutc. Schleswig 1828. 8. (Enthalt die drei von L. & Sehr, aufgezählten Aufsätze aus dem Schlesw.- Holst. Almanach f. 1820, 1821 u. 1822).
Die Rindviehzucht, die Meiereiwirthschaft ü. die damit verbundene Schweine- zucht auf den adeligen Höfen der Herzogtümer Schleswig u. Holstein. Mit An- merkungen mehrerer erfahrener Landwirthe. Berlin — Rücker — 1830. 8. 30 Bogen. 2. stark vermehrte Aufl. Mit beigegebenem Grundriss einer 1844 erbauten Meierei u. Abbildung mehrerer Meierei-Gegenstände. Oldenburg 1850. 3. Aufl. 1853.
Die Schleswig-Holsteinische Rindviehzucht u. Milchwirtschaft, sowie die da- mit, verbundene Schweinezucht. Im Auszuge aus dessen grösseren Werke über diese Gegenstände für Inhaber kleiner Landbesitze. Berlin — Rücker & rüchler, 1842. 8.
Landwirtschaftliche Misccllen, Schlesw.-Holstcinische Rindviehzucht u. Meierei- wirthschaft betreffend. Mit Anmerkungen erfahrener Landwirthe. Oldenburg 1844. 8.
Eine von ihm herrührende praktische Anweisung zu vortheilhaftester Winter- pflege der Milchkühe, nach den in den Herzogtümern gemachten Erfahrungen, wurde von einem praktischen Landmannc frei in's Dänische übersetzt u. erschien in 2. Dänischer Ausgabe, verbessert u. vermehrt v. G. Michelscn. Kbh. 1845. 8.
1307) UlarteiiS, J. H., geb. in Mildstedt, Amts Husum, zu- erst nach der Confirmation Grobschmied, durch Krankheit verhin-
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Martenn.
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dort, den Beruf als Grobschmied zu versehn, legte er sich auf die Uhrmacherkunst, arbeitete als «solcher in Kiel, ging 1851 ausser Landes u. wurde im Jahre 1859 von der Badischen Regierung als Lehrer für den theoretisch-praktischen Unterricht in der höheren Uhrmacherkunst in der Stadt Furtwangen angestellt.
Beschreibung der Hemmungen der hohem Uhrmacherkunst. Anleitung iur Anfertigung dieser Hemmungen u. dio Kunst, Edelstein« iu jeglichem Gebrauche für Uhren zu bearbeiten. Furtwangen, Selbstverlag des Verfassers. Leipzig, C. G. Friedlcin. (Braunsen« cig, C. Neuhoff & Co.) 1858. XXIV. u. 248 SS. nebst einem Atlas ron 24 Steintaff. mit Zeichnungen in q. 4.
Rathgcbcr für Uhrenbesitzer. Belehrung über die Behandlung der Tnschen- nhr u. das Reguliren derselben. Lahr (Freiburg im Breisgau) — Schmidt 1866, 8. IV. u. 28 SS.
1308) Martens, Otto (L. & S. No. 746). Er war 1810 6. Lehrer mit dem Titel Professor am Heidelberger Gymnasium, 1825 am Gymnasium zu Bielefeld angestellt. Starb zu Anfang des Jahres 1830 in Bielefeld. — Vergl. Leipz. Jahrbb. Bd. 13, S. 103. Ueber sein Leben u. Wirken das Bielefelder Herbstprogramm v. 1830. S. 28-30.
Die in den Nachtrr. v. S. angeführte Schrift „Sophokles Philoktet, übersetzt," erschien schon 1810 bei Cotta in Tübingen. (S. Ersen' Hdb. der Philol.)
Von ihm noch : Einige Worto über den sogenannten deutschen Unterricht auf Gymnasien u. ähnlichen Lehranstalten. Progr. Bielefeld 1826. 4. S. Sccbodes N. Archiv f. Phil. u. Pädag. 1828 H. 2, S. 69.
1309) Martens, Otto Friedrich, geb. zu Nienrade, slu- dirte Medicin, promovirt in ihr in Kiel 1836, war dann Arzt in Rendsburg, wo er den 23. Marz 1856 starb.
Morborutn prostatac expositio brevis. Diss. inaugur. Kiliao 1836. 4.
1310) Marten«, Peter, geb. den 7. December 1804 in Flensburg, studirte Theologie in Kiel seit Michaelis 1826, wurde 1831 auf Gottorf mit dem 2. Char. m. A. examinirt, den 7. April 1836 Diaconus u. Recior in Tönning, trat an den 7. August, den 21. December 1846 Prediger zu Neukirchen in Angeln, den 18. März 1850 Hauptpredigcr in Apenrade, den 5. September 1850 const. Prediger an der Domkirche in Schleswig, zugleich Probst für Got- torf u. Hüllen bis 11. October 1856, fest angestellt als Prcd. der Domkirche den 9. December 1850, dazu den 28. Febr. 1860 bis 7. Febr. 1864 interimistischer Past. am St. Johanniskloster bei Schleswig, den 15. März 1864 seiner Aemtcr entlassen, im April 1864 const. Past. an der Friedrichs-Kirche in Kopenhagen.
1) Predigt über Joh. 3 v. 16, zum Abschiede gehalten in der Kirche St. Marien xu Flensburg am 2. Pfingsttage, den 33. Mai 1836 u. Antrittspredigt Über
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Martensen.
Job. 21 v. 15—17, den zum Hirten berufenen Jünger des Herrn. Husum 1837. 8. SS. 47.
2) • Ein Votum zur Gewissensfrage der Schleswig - Holsteinischen Geistlichkeit.
Flensburg — Rastrup — 1850. 8. SS. 44.
3) Offener Protest in Sachen des Landes. Flensb. 1850. 8. SS. 17. Vergl. Apcnrader Wochenblatt 1850, No. 19 seine Worte „Zur Verständigung," die wieder abgedruckt sind in Versmann's „Kirchen- u. Schulblatt" 1850 No. 22#
4) Predigt im 3. Bericht der Bibelgesellschaft f. 4. Herzogin. Schleswig. Flens- burg 1859. 8. S. 13—35.
Ob er auch ein Lesebuch zum Gebrauch f. d. ofifentl. Schulen herausgab?
1311) Martensen, Hans Andersen (X. & S. No. 743). Er war geboren den 13. Januar 1782 in Rurup, Kirchsp. Brande- rup im Amte Hadersleben u. starb in Kopenhagen den 7. Octobcr 1822. - Vergl. Ersl. 1, S. 235-237 u. Suppl. I., S, 327. -
Von ihm noch:
Almindelig dansk Handels-Contoirist etc. Udarbeidet efter de nyeste og til- forladeligste Efterretninger. Kbh. 1819. 8.
Almcennyttig Lommebog, indeholdendc de europseiske Standers og Landes Myut, Maal, Vasgt etc. etc. med deres neeiagtige Forhold til Dansk etc. Kbh. 1819. J. forbedrede og foroegede Oplag; med 1 Titel-Kobbcr. Das. 1820. 3. forb. og foroeg. Oplag udgivet af F. A. Kjaer das. 1826.
Tabel som viscr hvad Bigsbankpenge ScbIv udgjcer i Sedler og Tegn efter Quartalscours 262 W Kbh. 1819.
Handels-Larebog, eller theoretisk-praktisk Underviisning i Handelsvidenska- ben, 1. Deel. Kbh. 1820.
Comtoir- og Handels - Lexicon, L— HL Bd. Kbh. 1820—1822. — (Vom Buchst. A bis P incl.; das Uebrige von Q bis Rom war v. Martensen ausgearbeitet u. steht in dem von Fr. Thaarup abgeschlossenen u. herausgegebenen 4. Bd. Kbh. 1824)
Almindelig Signal -Bog. Kbh. 1820. Auch in's Deutsche übersetzt das. in dems. J., sowie in's Französische n. Englische das. 1821. SS. 16 mit 2 Kupfert.
Europa og Amerika, cller den civiliserte Verdens fremtidige Forhold. A£ C. F. v. Schmidt-Phiseldeck. Oversat og forsynet med Anmaerkninger af D. Didrich- sen og H. A. Martensen. Kbh. 1820. 8.
Den nyeste reviderede CEresundskc Toldtarif, udarbeidet af F. Thaarup og H. A. Martensen. Kbh. 1821. In's Deutsche, Englische u. Französische übersetzt. Kbh. 1821 — 1823.
Er war Mitherausgeber von „Handels- og Industri-Tidenden" von Anf. Juni 1818 bis an seinen Tod. (Kbh. 4.)
1312} Martensen, Hans Lassen, geb. den 19. August 1808 in Flensburg, Sohn des vorher genannten Hans Andersen Mar- tensen u. der Anna Marie Truelsen (f 23. März 1853); studirte Theologie in Kopenhagen seit 1827; examinirt den 25. October 1Ö32 Claudabilis et quidem egregie); gewann 1834 die Universitäts- Goldmedaille für eine Abhandlung über die theol. Preisfrage v.
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1833: Quodnam est fundamentum thcologiae naturalis, quis ejus ambitus, quae ejus relatio ad theotogiam christianam?; reiste im Herbst 1834 mit Unterstützung des Fonds ad usus publicos u. ver- schiedener akademischen Stipendien nach Deutschland (namentlich Berlin, Heidelberg, München); kehrte 1836 nach Kopenhagen zu- rück; 12. Juli 1837 licent. theol.; 21. April 1838 Lector der Theol. an der Universität das.; 28. Juni 1840 dr. theol. h. c. v. Kiel aus; 1. December s. Jahrs prof. extraord. in der Theol. in Kopenh., 3. December 1841 Mitgl. der k. Dänischen Wissensch. 's-Gcsellsch. ; IG. Mai 1845 Hof-Prädicant; 28. Juni 1847 R. v. D. ; l.Sept. 1850 ord. Prof. der Theol., 30. April 1852 erwähltes Mitglied des Con- sistoriums u. 17. Dec. 1853 der Commission für Ordnung der Kir- chenverfassung; 15. April 1854 Bischof über Seeland; 17. Juni 1854 1. Mitglied der Direction für das Pastoral -Seminar u. des Missions-Collegiums; 6. October 1854 D. M.; 1. Januar 1859 C. v. D.; 5. Junidess. Jahrs Mitglied des Comitee zur Ausarbeitung eines Gesetzvorschlages betr. Ehescheidung. — Vergl. Ersl. II. S. 237—238, Supplem. II. S. 327— 332, wo S. 328 viele andere Quellen angeführt sind.
1) De antonomia conscientiae sui fcumanae, in theologiam dogmaticam nostri temporis introdueta, diss. pro gradu licentiati. Haaniae 1837. 8. (Dänisch herausgog. von L. V. Petersen. Kbh. 1841. 8. Angef. Zelle^s Theol. Jahrbb. 1844, S. 502 [v. A. F. Beck], in mehreren im Ersl. angef. Dänischen Jour- nalen.)
2) Mester Eckart Et Bidrag til at oplyse Middelalderncs Mystik. Kbh. 1840. 8. (Deutsch: Meister Eckart. Eine theol. Studie. Hamb. 1842. 8.1. S. N. Jen. L. Z. 1843 No. 30 S. 122—123 (v. Baumgarten— Crusius), Ztschr. f. lutb. Theol. u. Kirche 1842, 2. Quart, (v. A. G. Rudelbach), Tholucks litcr Amscigcr 1842; Zellers theol. Jahrbb. 1843 H. I, S. 146—153 (v. dr. F.C. Baur in Tübingen); Bcrl. Jahrbb. f. wissenseb. Kritik 1845 No. 112—14 (v. H. Reu- ter), Theol Studien u. Kritiken 1845> III, 721—60; IV, 895—933; ausser- dem in Dänischen Zeitschrr. 3. (Dänische) Ausgabe 1851.
3) Grundrids til Moralphilosophiens System. Udgivet til Brug ved academiske Forelcesninger. Kbh. 1841. 8. 2. Opl. 1864. S. 98. 8. (Schwedisch: Stock- holm 1841. 12. — Deutsche Ausgabe. Kiel 1845. XVL u. 100 SS. —
• Holländisch ron dr. J. Mieuwenhuis 1847). S. ausser mehreren Dänischen Zeitschrr. folgende Deutsche: N.Jen. L. Z. 1842 No. 46, 47 (v. A. L. J. Mi- chelsen), Zeitsohr. f. luth. Theol. u. Kirche 1842, 2. Quart (v. A. G. Rudel- bach), Zellen Jahrbb. 1844, H. 3, S. 526—36 (v. A. F. Beck).
4) Den christclige Daab, betragtet med Hensyn paa de baptistiske SpcergsmaaL * Kbh. 1843. 8. (Schwedisch v. C. M. Fallen ins. Calmar 1847. 8. — Deutsch: Die christliche Tauie u. dio haptistische Frage. Hamburg u. Gotha 1843.) Besprochen in Dänischen Zeitschrr. u in Folge derselben erschienenen selbst-' ständigen Schriften von H. Broocbner, M. Eiriksson. Ausserdem in Zcitachr. £
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22
Klartengen.
1
luther. Thcol. u. Kirche 1843, III., 191—92; allgcm. Halleschö L. Z. 1844, No. 25, 26. S. 193—95 205—07; Nitzsch System der christl. Lehre. 6. Aufl. S. 371. 2. (Dänische) Aufl. Kbh. 1847. (2. Deutsche Aufl. Gotha 1860. XYI. u. 124. SS. S. Lcipz. Repert. 18. JÄhrg. IIL, 65—67).
5) Prffidikcner. Kbh. 1847 (2. Aufl.). 3. Aufl. 1852. 2. Saml, Kbh. 1849. 3. Saml. (Ny Sämling) Kbh. 1852. 4. Saml. (Ny Sämling) Kbh. 1854. (Schwe- disch 1. Samml. Christianstad 1848. 2. Samml. v. C E. Wenström. Stockh.
1849. 3. Saml. Mariestad 1852. Deutsch: Predigten. Kiel 1849 (v. Otto Chemnitz) VIII u. 149 SS.
6) Pradikener, holdte i Aarene 1854 til 1858. Kbh. 1859. (Deutsch v. J. C Jacobsen. Gotha 1859. 8. IV u. 308 SS.) llecc. u. Anzz. der Danischen Ausgaben führt Ersl. an.
7) Prsediken, holden i Christiansborg Slotskirkc paa femte Scendag efter Hcllig- Trc-Kongers-Dag den 6. Febr. 1848. Kbh. 1848. 8. 22 SS.
8) Tale i Sclskabet nfor Efterslaegten." ' Kbh. 1848. 8. 16 SS.
9) Den christcligo Dogmatik. Kbh. 1849. 2. Opl. 1850. 3. Opl. 1865. (Schwe- disch, übers, v. Th. Wensjoe I u. II. Mariestad 1849—50. 2. Aufl. 1852. Deutsch: Kiol 1850, 1851. 8. 2. verb. Aufl. 1853. 3. verb. Aufl. 1855. 4. verb. mit einem Vorworte verm. Aufl. 1858. 422 SS.S— Vom Verfasser selbst ver- anstaltete Deutsche Ausgabe Berlin 1856. X u. 460 SS.) S. Theol. Studien u. Kritiken 1852, II, 393—467 (v. Schöberlein), Zeitschr. f. d. histor. Theol. N. F. XVI, S. 558—608; Allgem. Kirchenzeitung 1858 Januar; Zeitschr. f. luther. Theologie und Kirche Jahrg. 20, 1859, S. 175—81. — Besprechungen der Dänischen und Schwedischen Ausgaben führt Ersl. ausserdem zahlreich an.
10) Dogmatiske Oplysninger. Et Leilighcdsskrift. Kbh. 1850. 106 SS. 2. Opl. das. in dems. J. (Schwedisch: Mariestad 1850.) Vergl. die v. Erslew an- gef. Anzz. u. Recc.
11) Sendschreiben an den Ilerrn Oberconsistorialrath Nielsen in Schleswig. (Ein Wort über den Amtseid u. die Schleswig-Holstcinischc Geistlichkeit) Kopenh.
1850. 2. Aufl. das. in dems. Jahre. 31 SS. (Dänisch Kbh. 1850. 29 SS. 8.). Vergl. ausser den v. Erslew angeführten Dänischen Besprechungen, Kiel. Corrcsp. Bl. 1850 Jan. von Liebner; Versmann „Schlesw.-Holstein u. seine Verkläger." Kiel 1850. Th. Thygcscn: „Das Sendschreiben des dr. H. Mar- tensen in Kopenhagen an den O.-C.-R. Nielsen in Schleswig widerlegt. (Altona 1850); Randglossen aus der Laienbibel über die Souveränität u. den Predigereid im Dänischen Staate. (Hamb. 1850. 16 SS.)
12) Den danske Folkekirkcs Forfatnings-Spoergsmaal, betragtet. Kbh. 1851. 8. 104 SS. S. die v. Ersl. angef. Bcsprr. Auch deutsch: Die Verfassungsfrage der Dänischen Volkskirche. Kiel 1849. 8.
13) Om Gudstjenestens Indrctning i den Lutherske Kirke. Et Forsög i den praktiske Theologie. Indbydelsesskrift til Reformationshöitiden ved Kjceben- havns Universitet i Aaret 1853. Kbh. 43 SS. 4. Erschien auch als Abdruck des Programms. Kbh. 1854. 88 SS. 8. Vgl. Erslew.
. 14) Praidiken holdt i Christiansborg Slotskirke paa 5. Scendag efter Hellig Tre Konger, Scendagen foer Biskop dr. Mynsters Jordefacrd. Kbh. 1854.
15) Til Erindring om J. P. Mynster. Kbh. 1855.
16) I Anledning af Pastor Grundvigs Oplysninger om „Altcrbogs-Daaben". Kbh. 1850. 50 SS. 8. 2. Oplag das. in dems. Jahr.
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Hartensen. 23
17) Ved Anders Sandce Oersteds Jordefcerd i Frue-Kirke d. 9. Mai 186D. Kbh. 1860. 16 SS. 8.
18) Ved Johann Ludvig Heibergs Jordefterd i Holinens Kirke d. 3. September 1860. Kbh. 1860. 2. Opl. das. in dems. J. 16 SS. 8.
19) Taler ved Praistevielse. Kbh. 1860.
20) Apostlenes Inspiration. Tale ved Pnestevielse i Fruo-Kirke d. 29. April 1863. 1 u. 2. Aufl. Kbh. 1863. 16 SS. 8.
21) Scerge-Tale ved Hans K. Hceihcds Arveprinds Frederik Ferdinands Bisaßttelse i Roeskilde Domkirke d. 6. Juli 1863. Kbh. 16 SS. 8.
22) TU Forsvar mod den saakaldte Grundvigianisme. 5. Opl Kbh. 1863. 112 SS. 8.
23) Prwdikener holdte i Aarene 1859-1863. Kbh. 1863. 368 SS. 8.
24) SoBrge-Tale ved Hans Maj. Kong Frederik VIL Bisiettelse i Hoeskildc Dom- kirke 19. Dec, 1863. Kbh. 1863. 16 SS. 8.
25) Den forde Skole, Tale ved Rectorindsaittelse i Frederiksborg leerde Skole d. 10. Sept. 1864. Kbh. 16 SS. 8.
26) Tale ved Indvielsen af Frederiksborg Slotskirke, 14. Scßnd. efter Trinit 28. Aug. 1864. Kbh. 1864. 16 SS. 8.
2J7) Yed Stiftsprovst, K. Confcssionarius dr. theol. Just. Henrik Paullis Jordefterd i Frue Kirke, 17. Juli 1865. Kbh. 1865. 16 SS. 8.
Beitrr. von ihm in „Maanedskrif t for Litteratur44 XII, 1 — 31 (Anz. v. E. W. Kolthoff: Apocalysis, Joanni Apostolo vindicata), XVI, 515—528 (von J. L. Heibergs Indlednings-Foredrag til det i Nov. 1834 begyndte logiske Cursus); XIX, S. 361—97 (v. J. L. Heibergs Fata Morgaua, Eventyr-Comedie i 5 Acter); in Heibergs „Perseus, Journal for den speculative Idee44 1837, No. 1, S. 91 bis 164 (Betragtninger over Ideen af Faust Med Hcnsyn paa Lonaus Faust); — in desselben „Intclligensblade44 I, 1842, S. 53—73 (Nutidcns religicese Crisis; auch ins Schwedische übers, in Theol. Quartalskrift 1842 S. 194—207); in des- selben »Urania44 for 1844, & 161—188 ( Kirke- Aaret); in Petersens „Tids- skrift for Literatur og Kritik I, 456—73 (Rationalismc , Supranatura- lisme og prineipium exclusi tertii); in Damkiers „Sämling af Prasdikener overEvangelierne41 I, 412—420 (Gheden over Christus som sin Menigheds evige Herre og Hoved; paa Christi Himmelfartsdag); in „A. Oehlenschläger, et Mindeskrift44 1849, S. 28—21 (Tale); in „Bispevielse i Frue-Kirke d. 5. Juni 1854* S. 33-48 (Pradiken efter hans Indvielse til Biskop over Sjaollands Stift); in „Ugeskrift for den evangeliske Kirke i Danmark44 IH, 490—491 (Hyrdebrev til Geistligheden i Sjallands Stift; steht auch, eingeleitet mit seiner Biographie in D» Kirketid. IX, 437—40); IV, 32 (Skriyelse til Provsterno i Sjaol- lands Stift); in „Bispevielse i Frue-Kirke*4 26. Decemb. 1854 (Kbh. 1855) S. 11 bis 20 (Tale ved J. IL Lautrup'a og H. O. C. Laub's Indvielse til Biskopper); in „40 Beretning fra det danske Bibelsclskab44 (Tale ved Selskabets Aarsfest 1855); in „Acta synodi Joanneae* 1855, S. 53—65 (Prediken ved St Johannis Landemeede i Roeskilde Domkirke d. 4. Juli 1855); 1857, S. 59—69 (Tale ved Proviteindssettelse); S.84— 86, 93, 101, 107, 115, 118. 123—124, 125 (Om Kirke- forfatningsspoergsmaalet); 1858, S. 45—53 (Tale ved Provsteindssettelse) ; S. 54 bis 56, 72—77, 82, 92, vcrgl. D. Kirke-Tid. 1858, Sp. 477—79 (Om Fraskiltes Vielse); 1859, S. 65—74 (Tale ved Provsteindssettelsc); S. 92, 125—129, 152 vgl. Evangel. Ugeskr. 2 R., II, S. 438— 441 (Om det kirkelige Skriftemaal); 1860, ß. 55—58, 68, 71 (Om Oprettelsen af Menighedsraad) ; S. 82—86 (Om Foran-
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Idartlul.
dringer i Geistlighedens Loenningsmaado. Vcrgl. Evangel. Ugcskr. 2 R. IV, 40 bis 42, 50—52 u. D. Kirke-Tid. 1860, Sp. 462—63, 464—65, 467—68); in „Ind- vielscn af Bedcsalcn i Kjoebenhavns Sygehjcm'1 den 4. Dec. 1859, S. 5 — 12 (Ind- vielsestale) ; in „Faßdrelandet" 1840, S. 259—61 (Philosophiske Beskedenhed i Kjcebenbavnsposten; aucb in „Soendagen" Tilloegsbl. til „Dagcn" 1840, No. 10); S. 315—16 (Erklcßring); 1841, No. 398, S. 399—400 (Auz. v. J. L. Heibergs „Nye Digte"). —
Er war Mitherausgeber von: Kirkc-Psalmer, udgivne til Pröve af Kjoebenhavns geistlige Convents Psalme-Comitee. Kbh. 18,45. 2. Opl. Das. 1848. Vergl. darüber Eni. Sappl. II, S. 332.
Hatte Antheil an „Bctamkningcr og Andragender, indgivne til Kirke-Ministeriet af den i Aaret 1854 allerboeist nedsatte Conimission". Kbh. 1854. Vergl. Ersl.
1313) Martini, Anton, geb. den 4. Januar 1773 in Seth im Amte Tondern, wo sein Vater Landmann war; studirte zu Kopen- hagen 1793 u. nahm im folgenden Jahre das sog. philologisch- philosophische Examen das. ; 1801 Canzellist im Archiv-Comtoir der Schleswig—Holst. Canzelei; 1815 aus diesem Amte entlassen, prr- vatisirte er in Kopenhagen u. starb daselbst den 1. November 1847. Vergl. über ihn N. St. M. II, 1834, S. 683, Ersl. II, S. 241 bis 242; Supplem. II, S. 333.
1) Poetiske Markblomster. Kbh. 1800. 8.
2) Det menneskelige Liv, et lyrisk Laercdigt. (Aus der „Minerva" 1806, IV, 84—97; 1807, I, 141—156, II, 264—76, 1808, S. 189— 202, besonders heraus- gegeben) Kjcebenhavn 1810. 8. Ree. Literatur-Tidende 1811, No. 27.
3) Der Bräutigam ohne Strümpfe. Ein Trauerspiel in 5 Acten von Johann Hermann Wessel. Aus dem Dänischen übers. Kopenh. 1827. 8. Ree, (v. J. L. A. Kolderup-Rosenvinge) in der „Liter. Tidcnde" 1827, Mo. 39.
4) Belinde cller den reovede Haarlok, et Skjemtedigt in 5 Sange eftcr Popes „The rapo of the Lock" fordansket og localiseret. Kbh. 1829. 8.
5) Olger Danske som Ridder uden Dadel, barokt Drama i 5 Actcr. Kbh. 1844. 8.
6) • Pater noster coelestis. Herrens Boen i fire Spreg, versificiret og med en egen Äjelodie for Pianoforte. Kbh. (1845) fol.
In der „Minerva*4 1805, IV, 313 (Almeenaande, en Ode). In Kjcoben- havns Skilderie" 1811, (Gedichte). In „Dagen" 1835, No. 272 (G. G. Mac-Drugells Nekrolog, samt et Soergedigt); 1824, No. 177, 179, 213; 1825, No. 2, 52, 66, 106, 191, 254, 312; 1826, No. 61; 1830, No. 67; 1831, No. 26; 1832, No. 35; 1835, No. 8; 1838, No. 63 (Gedichte). Ebenfalls in Langes „Ny Freia" 1827, No. 19. In Fr. Thaarups „Kopenhagener Börscnhalle Bd. 2, 1832, No. 25 (Vignetten an dänische Dichter, von H. C. Andersen, auszugsweise und zwangslos verdeutscht); No. 30 (Sympathie).
1314) Martini, Georg Christlieb (L. & S. No. 747). Vergl. über ihn noch P. Hanssen „v. Plönischen Landen" S. 107, Rotermund 4, S. 849. Pauli 2, S. 339.
Von ihm noch (nach Pauli):
(Das Volk der Juden als ein Beweis, dass Jesus der wahre Messias. Predigt
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Marxen
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ausXucas 19, 41 — 48) in F. Wagners Kanzelredcn Th. 2, No. 8. — (Die Erkennt - niss Jesu Christi besser denn alles Wisson. Predigt übar Epist. dorn. 23. p. trinit.) Das. Th. 6, No. 5.
1315) Marxen, Marx Christian (L. & S. No. 748); geb. in Marne am 27. Januar 1780, Sohn des dortigen Kirchspieleinneh- mers Hinrich Christian Marxen u. der Anna Sophie geb. Behrens, besuchte von 1792—1799 die Gelehrtenschule in Meldorf, bezog 1799 die Universität Kiel, Ostern 1802 Jena; im Sommer 1803 tentirt, conditionirte er als Hauslehrer, bestand 1808 das theol. Examen in Glückstadt mit dem 2. Char.; 23. Aug. 1810 Diakonus in Schwab- stedt, 26. Sept. 1814 Diakonus in Wesselburen, wo er starb 23. März 1831. Vcrh. mit Rebecka Elisabeth Catharina, Tochter des Haupt- pastoren River Schmidt in Marne. Mitgetheilt.
1316) Marxseil, Christian Detlef (L. .& S. No. 749); er erhielt unter dem 27. September 1838 von der Schleswig-Hol- steinischen Regierung eine Belobung; er blieb als Organist in Rends- burg auch, als er im Marz 1840 zum Organisten, Küster u. Lehrer in Bramstedt ernannt worden war; er starb in Rendsburg, nach einer Mittheilung, vor mehreren Jahren. — Verh. seit 20. April 1814 mit Johanna Margaretha Pohls aus Oldesloe.
, Von ihm noch:
Kloines Choral-Melodienbuch für die Schleswig-Holsteinischen Schulen. Altona, Hammerich, 1835. 8.
Zwei Reden, gehalten bei Entlassung der Confirmanden. Hamburg, Heroldsche feuchh., 1838. 8. Angez. Schlesw.-Holst. Schulbl. I, 1839, H. 1, S. 183. Itzehoer Wochenbl. 1838, No. 50, Sp. 1207—1208.
Im „Itzehoer Wochenbl." 1836, No. 44, Sp. 1049-52 (Privat-Wittwen-Pension- Verein); 1841 No. 11, Sp. 277—78 (Entgegnung auf eine, die von ihm beab- sichtigte Herausgabe eines Choralbuchs zum Schlesw. -Holsteinischen Gesangbuch mit beziffertem Bau betreffende Anzeige des Organisten Barbeck).
1317) marxsen, Christoph Heinrich (L. & S. No. 742 u. No. 1485; denn beide No. bezeichnen eine u. dieselbe Person u. ist in No. 742 der Name Marnsen statt Marxsen verdruckt). Er war ein Bruder der nachfolgenden Detlev Johann u. Peter Christ. Marxsen u. starb als Arzt in Heiligenhafen, beinahe 70 Jahr alt, den 8. April 1867. — Zum Theil mitgetheilt.
In Pfaffs Mittheilungen 1, 1832, H. 3 & 4, S. 230—238 (Scharlachepidemie in Heiligenhafen); 8, tf. F. 1, H. 9 u. 10, S. 1—22 (Practische Beobachtungen); 4, N. F. 2, H. 1 u. 2, S. 17—32 (Masernepidemie in Heiligenhafen); 8, N. F. 6, H. 3 vl 4, S. 1—23 (Ueber die in u. bei Heiligenhafen im Jahre 1837 u. 1838 erschienenen Variolen u. Yarioliden). '
1318) marxsen, Detlev Johann (L. & S. No. 750), Arz in Boel in Angeln, später u. noch zur Zeit in Cappeln.
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26 Marcsen.
1319) Marxsen, Harald Marquard; gel), in Cappeln, ein Sohn des vorhergenannten Detl. Joh., studirte Mcdicin, promovirt in ihr 1848 in Kiel, war Arzt in Segeberg, seit April 18G6 in Heiligenhafen.
Descriptio morbi, qui consistit in paralysi radicis sensitivae nervi trigemini una cum hemiplegia in sinistra parte. Kiliae 1842. 8.
1320) Marxsen, Peter Christian, geb. den 1. Juni 180G in Ulsnis in Angeln; Sohn des Landmanns Marquard Nicolai Marxsen daselbst, des Ersten, welcher auf seinem Hof in Arrild in den 80ger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu mergeln anfing und später in Ulsnis als Licentiat der Medicin und Landarzt practisirte; Bruder der vorhergenannten Detlev Johann u. Christoph Heinrich Marxsen; wurde vom 15. Jahre an privatim unterrichtet, dann auf der Schles- wiger Domschule u. besuchte darauf die Universitäten Kiel u. Halle, um Philologie zu studiren; promovirt im Juni 1838 als dr. philos. in Kiel; war dann zuerst Hülfslehrer an der Kieler Gelehrten-Schule, darauf an der Gelehrten -Schule in Rendsburg nach Conrector Nissen's Tod 1844 const. u. wurde 1848 zum Subrector ernannt-
1) Ueber die Verwandtschaft des Platonischen Symposiums mit den Thesmopho- riazusen des Aristophanes : im Rendsburger Schulprogramm 1853, S. 3— 13. 4.
2) Die Griechische Schule in Beziehung auf Lehren n. Lernen ia Genossenschaft: im Osterprogramm des Rendsburger Realgymnasiums 1865, S. 3—25. 4. (Seine Inaugural - Dissertation de Agathonis tragici vita et poesi blieb uh-
gedruckt). Revidirt. , . 4
1321) Matth ie wen,*) Adolf, aus Altona. (Ob ein Ver- wandter, ein Sohn des nachfolgenden Erhard Adolf Matthiesen?)
Im Supplement a la bibliotheque universelle de Geneve. Archives des sciences physiques et naturelles t. 5, 1847, p. 126—142 (cfr. p. 112): (Determina- tion experimentale du pouvoir rotateur pur influence magn&iquc d'un grand noni- bre de compose's transparents. Steht im Auszüge auch in: Comptes rendues des seances de l'academie des sciences, 1847, t. XXIV, p. 969 — 973); in demselben Supplement p. 221 — 229 (Determination exaete de la dispersion de l'oeil humain par des mesures directes. — Steht im Aufzuge ebenfalls in den Comptes rendaes etc. 1847, Janvier-Juin, p. 875); in dems. Supplement ,tom. 6, 1847, p. 141 — 143 (Ob- servation du spectre optique pendant l'eclipse du 9. Octobr. 1847). — In den Comptes rendues des seances de l'academie des sciences, t. 24, 1847, Janv.-Juin, p. 781 (Petit goniomdtre a reflexion comparce), t. 25, 1847, Juillct-Decembre, p. 20 (Etüde des effets rotateurs produits par les polcs d'un clectroaimant sur les solides transparents); p. 173 (Liste des composes vitrifics qni produisent une rotation du plan de Polarisation plus forte que le verre pesant de Faraday); p. 548 (Extrait d'une lettre a ML Arago).
*) Wir führen diesen Namen mit einem 8 an.
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Matthleseii.
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1322) Mattliiegen, Christian, geb. in Schleswig, studirte die Rechte in Kiel 1831 — 1835, darauf Untergerichts -Advocat in Schleswig, 1839 den 7. Deccmber auch Notar, Hardesvogt der Saatrup- u. Mohrkirch-Hardc im Amte Gottorf bis 1851, 1853 in seiner Bestallung nicht bestätigt, dann Bürgermeister in Wolgast, den 6. September 1864 const. Hardesvogt in der Wies- u. Uggel- Harde im Amte Flensburg, Jan. 18G6 Amtmann über Sonderburg u. Norburg.
Bittschrift der Aelterleutc von cilf Zünften in der Stndt Schleswig in Betreff des der Stfindeyersammlung vorgelegten Entwurfs einer Gewerbeordnung, Erörte- rungen über die Grundlage des Entwurfs enthaltend. Schleswig, Berringhausen, 1844. g. SS. 43.
Beitrr. im Itzeh. Wochenbl. n. A. 1840, No. 3.
1323) ülatthiesen, Danklef Adolf Ferdinand, geb. den 19. September 1811 zu Schleswig, Sohn des weil. Landinspectors Ingwer Paul M. u. der Marie Louise geb. Thiessen in Schleswig; besuchte die Schleswiger Domschule bis Mich. 1832, wo er die Universität Kiel bezog, um Theologie zu studiren, examinirt auf Gottorf Michaiis 1836 mit dem 3. Chr. m. s. r. A. u. Michaelis 1841 mit dem 2. Char.; am 1. Juli 1849 gewählt zum Diaconus in Petersdorf auf Fehmarn. -
Einweihungsrede bei Errichtung einer Gedenktafel am 12. September 1865 in der Kirche zu Burg, zu Ehren der in den Jahren 1848—51 im Kriege gegen Danemark gefallenen Echmaraner. Druck u. Vorl. v. D. H. Sieverts in Burg, kl. 8. 11 SS. Auf dem Titel steht irrthümlich D. C. Matthiesen.
1324) Matthiesen, Erhard Adolf (L. & S. No. 753); starb zu Altona den 1. November 1831. (Er war ein Schwager des Professors Nasser). — S. Alt. Merk. 1831, No. 176, Sp. 3762» Poggendorffs biogr.-liter. Handwörterbuch der exaeten Ww. II, Sp. 82.
1325) Matthiesen, HansChristian,gcb.den 22. Januar 1833 in Burg auf Fehmarn, Sohn des Justizraths gl. Namens (früher Landschreibers das., seit seinem Abgang im Juli 1865 in Eckern- förde und Bergedorf wohnhaft) u. der Marie geb. Hammer (f 1859); besuchte die Gelehrtenschule in Ratzeburg unter den Lehrern Zander, Rieck, Aldenhoven u. Bobertag; studirte 1853 Philologie u. Geschichte in Kiel, 1855 in Berlin bei Böckh* Haupt u. Ritter, Sommer 1857 in Göttingen bei Curtius u. Waitz, wieder in Kiel u. hier im März 1858 dr. philos.; privatisirte dann in Berlin u. war Assistent beim Professor der Archäologie dr. Eduard Gerhard; machte das Schulamts- Examen in Kiel im März 1861; war von April bis December 1861 Hülfsichrer in Rendsburg, bis Michaelis 1862 Hülfslchrcr in Altona,
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Rlattliieseii.
dann in Gföckstadt; Mich. 1863 in Plan, den 31. Mai 1864 7. Leh- rer in Plön; den 11. September 1865 6., Jan. 1865 5. Lehrer das.
1) Ein Beitrag zur Würdigung des Ephorus. Leipzig, B. G. Teubncr, 1859. 8. Auch im Supplem. zu Fleckeisens Jahrbb. III, H. 6, S. 877 ff.
2) Einige Andeutungen über die Richtung u. den Einfluss der Isokratischen Schule im Plöner Oster-Progr. 1865, SS. 24. 4.
In Gerhards „archäologischer Zeitung" 1859, No. 128, 129 (Tropäum der Göttin Roma nebst Abbildung). Im „archäologischen Anzeiger" No. 123a,
1859 (Relief aus Isernia, eine Replik der Alcxanderschlacht darstellend). Revidirt.
1326) Jffatthiescil, Heinrich Friedrich Ludwig, geb. 22. September 1830 in Fissau, Amt u. Kirchsp. Eutin; sein Vater Christ. M., Schullehrer das., friesischer Abkunft, (Sohn v. Matthias Nissen, geb. 1757, Sohn v. Niss Feddersen, geb. 1704, Sohn v. Fedder Nissen, geb. 1675, Sohn v. Niss Ingwersen, geb. 1640); seine Mutter Juliane Marie Gustave geb. Hansen. Der Sohn be- suchte das Gymnasium in Eutin, Rector Meyer, v. 1845—1851, u. verdankte seine Ausbildung in den mathematischen Wissenschaften ausser seinem Vater den Lehrern Bobertag u. Vechtmann; war 1851 — 1852 Hauslehrer auf Neunordsee, studirte Mathematik u. Physik in Kiel v. 1852—1857, promovirt das. d. 7. April 1857; war schon seit 1855 Assistent am physicalischen Institut in Kiel u. von Michaelis 1857 bis dahin 1859 Privatdocent der Universität in Kiel, dann Lehrer der Mathematik u. Physik in Jever, im Octo- ber 1864 Subrector in Husum. Er ist auch Mitglied der mathe- matischen Societät in Jena.
1) Ueber die Gleichgewichtsfigurcn homogener frei rotirender Flüssigkeiten. Kiel 1857. 8. (Ist aus seiner Inaugural- Dissertation de quaestionibus analyticis, quas de figura terrae inde a Newtoni temporibus, instituerant geometrae deutsch übersetzt n. verändert.)
2) Neue Untersuchungen über frei rotirende Flüssigkeiten im Zustande des Gleich- gewichts. Ein Beitrag zur mathematischen Physik : steht vor dem Universitäts- Progr. zur Feier des k. Geburtstages d. 6. October 1859 u. erschien auch separat Kiel 1859. 4. Mit TafeL SS. 74. Nachträge zu dieser Schrift: Zeitschr. f. Mathem. u. Physik t. 0. SchlÖmilch VI, 1861. 1.
3) Beitrage zur Anordnung u. Bildung der Eleetricität auf isolirten Leitern. Jever 1861. 4. Separat- Abdruck des Oster-Programms f. 1861.
4) Die algebraischen Methoden der Auflösung der litteralcn quadratischen, eubischen u. bi quadratischen Gleichungen. Nach ihren Principicn u. ihrem innern Zn- sammenhange dargestellt. Erste Serie, enthaltend 51 Snbstitutionsmethoden. Leipzig 1866. gr. 8. VII u. 40 SS. (Separatabdruck aus dem Progr. der Husumer Gelehrtenschule.)
In der „Zeitschrift f. Mathematik u. Physik" v. SchlÖmilch. J. 5,
1860 (Elementarer Beweis des Völlerschen Satzes u. Uebertragung desselben auf räumliche Verhältnisse); J. 6, 1861 (Anwendung der oscillirendon Kettenbrüche
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Matthiegen.
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snr gleichseitigen Bestimmung zweier Wurzelwerthe einer Gleichung); J. 7, 1862 (Ueber die Abweichung des freien Falls der Körper von der Verticalen); J. 8, 1863 (Neue Auflösungen der euhischen u. biquadratischen Gleichungen; Ueber die scheinbaren Einschränkungen des Eulcrschen Satzes von den Polyedern; Ueber Gestalt u. Maass der singul&ren Puncto der Curven u. Flachen; Ueber eine beson- dere Art von secundaren Gleichgewichtsfigurcn) ; J. 9, 1864 (Beschreibung u. Theo- rie eines Variationsinstrumentes für Declination u. Intensität des Erdmagnetismus; Ueber eine Beziehung der Seiten u. Diagonalen eines Kreisvierecks zu den Wur- zeln einer biquadratischen Gleichung u. ihrer Rcsolvcnte) ; J. 10, 1865 (Ueber Systeme kosmischer Ringe von gleicher Umlaufzcit als discontinuirliche Gleichge- wichtsfiguren im frei rotirenden Flüssigkcitsmaasse ; Methode eine Potenz mit Tationalgebrochonem Exponent in einen Kettenbruch zu verwandeln, dessen Partialbrüche Stammbrüche sind; Ueber den Einfluss der Gestalt und tägli- chen Bewegung des Erdballs auf Gleichgewicht u. scheinbare Bewegung irdischer Gegenstände in der Nähe der Erdoberfläche); Jahrg. 11, 1866 (Ueber sogenannte Freundschaftszahlen). In den „M i 1 1 h eilungen des Vereins nördlich der Elbe für Verbreitung naturwissensch. Kenntnisse" 1861, S. 63—66 (Zur Kcnntniss der sog. Sternschnuppen insoweit sie nicht kosmischen Ursprungs u. nicht Nostoc sind.); 1866, H. 7 (Neue Beobachtungen über den animalischen Ursprung der Sternschnuppen). — In den „Jevcrländischcn Nachrr." 1861 (Ueber die Leucht- kraft der Kerzen, der Oel- u. Hydrocarbürlampen). — In Grunerts „Archiv* Bd. 41 S. 231 sqq.; (Eine neue Auflösung der bi quadratischen Gleichungen). — — In „Chronik der Univers.* Kiel 1866 (Kiel 1867) S. 56—60 mit Tafel (Ueber die jährliche Drehung der mittleren monatlichen Windrichtung im nördlichen Deutsch- land.) — Rcvidirt. Vergl. auch biogr, literarisches Handwörterbuch zur Ge- schichte der exaeten Wissenschaften v. Poggcndorf (Leipz. 1863) Bd. II p. 82.
1327) Matthiegen, Johann, geb. den 28. December 1802 in Brockdorf, 1818 Unterlehrer in Wüster, 1820 u. 1824 in We- welsfleth; inzwischen Hauslehrer; Tondernscher Seminarist, exam. 1826 (1. Char.); Hauslehrer; dann V/2 Jahre Lehrer in Ahrens- boek, 4V2 Jahre in Segeberg, im -September 1838 Organist in Brockdorf ; starb im Mai 1854. — Vergl. den Nekrol. im Schulbl. 1857 S. 33—38 (vom Organisten Peters in Neuenkirchen bei Heide).
In den Darstellungen aus dem Christenleben, herausgeg. v. Elb-Pinnauer Leh- rerverein (1857, wo der Verf. also bereits verstorben) Nr. 21, S. 186—193 (Des Christen Osterfest). —
1328) JKatthiesen, Johann Jacob Nicolaus (L. & S. Nr. 1486); seit 1831 practisirender Arzt in Oldesloe, wo er noch ist. — Vergl. Chronik der Universität Kiel 1828/29 S. 7.
1329) Matthiegen, Karl Marcus Andreas, geb. in Oeversee im Amte Flensburg den 14. November 1820, Sohn des dortigen Predigers Ivar Matthiesen Cf 12. December 1842) u. der Helene geb. Petersen; wurde im October 1843 Student auf der Kopenhagener Universität, nahm im folgenden Jahre das zweite Examen
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Matthiesen
u. verrichtete seit Frühjahr 1850 Dienste beim Geheimen Archiv, bei dem er 1852 Stipendiat, spater Secretär wurde. Vergl. Erslcw Supplcm. II S. 335.
1) Diplomatarium collcgii canonicoram Hadereleviensium. Aktstykker til Oplys- ning om Kannikecollegict i Hadcrslcv för Reformationen. Kbh. 1856. 4. (Steht auch in Wegener's Aarsberetninger fra det k. Geheimearchiv II. Bd. Tillrcg S. 3-72).
In „Ny kirkehistoriske Samlinger" I, S. 668-73 (Mitgethcilt v. ihm: Ribe Arkidiakonats Indtasgter red Reformationen). — Der IV.— VI. Bd. des Dä- nischen Magazins, 3. Reihe, Kopenh. 1854—60, sine», was Abschrift u. Correctnr betrifft, beinahe ganz seine Arbeit u. die Register von ihm. — Ueber seine Theil- nahrae an Kriegers „Antislesvigholstecnske Fragmenter" XIV. H. (1851) vgl. die Vorrede dieses Heftes. — In den „Slesvigske Provindsialefterretningcr* Bd. 3, S. 209 ff. (Slesvigske Herredssegl).
1330) 'Matt Iii es eil. Karl Robert, gcbl in Glückstadt, Sohn des nachfolgenden Canzleiraths Peter Friedrich Christian Mat- thirsen; studirte Medicin u. wurde proniovirt in ihr 1855 in Kiel; ist zur Zeit practisirender Arzt in Glückstadt.
Congenitum oesophogi vitiura in neonatia observatum. Diss. inangnr. Kiliae 1855. 4.
1331) MAtthiegen, Peter Friedr. Christian (L. & S. No. 755); 1832 Justitiar in Seestermühe, Gross- n. Klein-Coll- mar, seit 6. Aug. 1839 Canzleirath, später Justitiar in Glückstadt; starb 18G5.
Von ihm noch:
Betheiligte sich neben dr. Lübkert, Sobrector A. Petersen u. Diaconns Nicol. Hartwig Bünz an der Herausgabc der Sammlang christlicher Predigten u. Gelcgcn- heitsreden. Zum Besten der Kinder, des weiland Pastors dr. Gerber in Collmar (Itzehoe 1847. 8.). Von ihm ist darin Nekrolog des Pastors dr. Gerber XI— XVI.
Die Holsteinischen adeligen Marschgüter Seestermühe, Gross- u. Klcin-Coll- mar. Eine historisch-statistische Skizze mit 15 Beilagen als Beitrag zur Kunde des Vaterlands. Altona, Aue, 1838. 8. XII u. 214 SS. Ree.: Göttingensche Gel. Anzz. 1841, Bd. 1, S. 77—80.
Im Neaen Staatsb. Mag. 6, 1837, S. 305—323 (Ueber die Aufhebung der Dinggerichte in den adeligen Marschgütern, mit besonderer Beziehung auf die neuere Gerichtsverfassung der Marschgüter Hascldorf u. Haselau.) In Falcks Archiv Jahrg. 1, 1842, S. 125—140: (Inwiefern ist die Halbprocent- Steuer bei Auctionen von Staatspapieren zu entrichten?) 2, S. 635— CG5 (Das Vergehen der Quacksalberei. Nach Schleswig-Holstcinischen Gesetzen). —
1332) Matzen, Adolph Heinrich Strodtmann, geb. d. 6. Juli 1819 in Tönung, studirte in Kiel Theologie seit Mich. 1843, wurde 1850 Ostern in Kiel mit dem 2. Char. m. r. A. exa- minirt, den 19. April 1859 CIO. Juli antretend) Subrector an dein
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deutschen Nationallyceum u. deutscher llülfsprcdiger in Stockholm, 23. April 1864, antretend 22. Mai, Past. in Fjelstrup, dazu 1. Juni bis 18. Juli 1864 constituirter Probst für Hadersleben. Yergl. Jahrbb. f. d. L. VIII p. 310. -
Von ihm sind, nach einer authentischen Mittheilung, mehrere v. Stockholm aus datirte Artikel in dem in Hamburg erscheinenden „Alsterboten."
1333) Matzen , Andreas, geb. den 18. Dccember 1818 in Dührhuus, studirte Theologie in Kiel seit Ostern 1842, wurde 1847 mit dem 2. Char. m. s. r. A. examinirt, den 7. Juni 1840 Past. in . Büldrup, den 29. August 1850 entlassen u. constituirter Past. da- selbst, den 16. April 1851 const. Pastor in Friedrichstadt, den 9. Juli 1854 Past. in Dreisdorf, 17. März 1865 voc. Past. inBüldcrup.
Beitrr. bu den Pastoral-Studien des Probstcn Caspors Jahrg. 1, 1860, S. 328 bis 338; S. 385-387; S. 450-461; Jahrg. 2, 1861, S. 77—89. — Ein Artikel in der Beilage des Alton. Merk. 1865.
1334) JÄatzen, Christian Adolf, geb. 28. April 1800 in Altona, wo sein Vater Kaufmann war; war mehrere Jahre Güter- makler u. gleichzeitig zuerst Angestellter an Ourupgaards Comtoir, später Pächter v. Christiansminde auf Falster; ist seit den letzten Jahren Lichtgiesser in Nykjxebing auf Falster. — Yergl. Erslcw Suppltn. II S. 386.
1) Den practiske Huusvcn, indeholdende Forskrifter og Anvüsninger til Brug for Huu&faedre og Huusmcedre, Landoeconomer og Kjoebstaedbebocre ; deels Over- siettelser af tydske polytechniske V«rker, deels Originaler. Nykjcebing paa Falster 1845. 8.
2) Frcmgangsmaaden red Udplantning af Kartoffelspirer, som et meget sandsyn- ligt Präservativ imod Kartoffelsygdommens Gjentagclsc, practisk fremstilles efter mangeaars Erfaring, saavel til Anvendelse ved Kartofflernes Dyrkning i Häven som i Marken. Nykjcebing paa Falster 1846. 8. 16 SS.
3) Das Verfahren des Verpflanzens der Kartoffeln durch Keime, begleitet von einigen Anmerkungen über das Erziehen der Kartoffeln aus Saanien. Nykjce- bing auf Falster 1847. 16 SS. 8. (Ist wohl eine Uebers. der No. 2.) Beitrr. tur „Berlingske Tidende." 1846 No. 97 (Präservativ imod Kartoffcl-
sjrgdommens Gjentagelse). No. 212 (Ora Rügen); eu „Lollands - Falsters Stifts- Tidende" 1846 No. 96 u. 1854 No. 150 (Kartoffelsygdommen) ; — zu „Lollands- rosten" 1846 September (At paaagteslX; zur „Landoeconomisk, Maaneds-Skrift fc 1847, No. 10, 11, S. 76—80, 86—88 (Bemaarkninger om Kartoffclavlen). —
1335) Matzen, Jürgen Friedrich, geb. den 21. Januar 1807 in Borgwedel; studirte Theol. in Kiel seit Ostern 1830, exa- minirt 1836 resp. 1838 (2. Char.), den 23. März 1842 ordinirter Pradicant am St. Jahanniskloster bei Schleswig bis Michaelis 1845, den 28. April 1848 Past. adjunetus, den 13. September 1849 con-
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Mau.
stituirter, im April 1851 vocirter Pastor in Odenbüll; den 13. Juni 1864, antretend den 12. Juli, Pastor in Sieverstedt.
Beitr. zu Caspers Pastoral-Studien Jahrg. 1, 1860. S. 405—409.
1336) Man, August, geb. in Kiel 15. October 1840, Sohn des nachfolgenden Professors H. A. Mau, studirte Philologie u. wurde promovirt 1865 in Kiel, nachdem er schon interimistisch als Gymnasiallehrer fungirte.
De Tibulli elegia libri primi secunda: im Oster-Progr. der Glückst. Gel. Scb. 1866. 4. SS 20.
1337) Jüan, Heinrich August, geb. den 20. NovembeT 1806 zu Hollingstedt, Probstei Gottorf, Sohn des nachfolgenden Johann August Mau u. der Maria Louise, geb. Carstens; von sei- nem Vater bis Ostern 1824 vorbereitet, kam er in die Prima des Catharineums in Lübeck; ging von dort Ostern 1826 auf die Universität in Leipzig, wo er sich durch eine lateinische Abhand- lung über Piatons Phädon Aufnahme in die von Gottfr. Hermann geleitete Griechische Gesellschaft verschaffte, ebenfalls auch einer vom mag. Frotscher geleiteten lateinischen Gesellschaft angehörte; setzte Ostern 1828 seine Studien üi Theologie in Kiel fort; über- nahm Ostern 1830 eine Hauslehrerstelle bei dem Hrn. v. Rumohr auf Grundhof in Angeln; stellte sich von dort aus 1831 dem Exa- men auf Gottorp (1. Charakter); kam Ostern 1832 nach Kiel als Substitut des Subrectors Asmussen an der Gelehrten-Schule; wurde Ostern 1834 dr. philos. u. hielt zugleich theologische u. nament- lich exegetische Vorlesungen; im Sommer 1836 ausserord. Prof.; Ostern 1839 ord. Prof. u. dr. theol. in Kiel; 1844—45 u. 1849 bis 50 Rector der Universität; schon 1841 R. v. D.; erhielt im Frühjahr 1847 einen Ruf nach Königsberg, bjieb jedoch in Kiel, als seine Stelle verbessert wurde; 1850 ordentl. Mitglied der histo- risch-theologischen Gesellschaft zu Leipzig; starb. den 21. August 1850. Verh. seit 1839 mit Louise v. Bumohr. — Vergl. N. Ne- krol. d. D. XXVIII, S. 551-558. TheoL Literat.-Rl. zur allgem. Kirchenzeitung 1851 No. 1 (v. Prof. Thomsen in Kiel); -r Alt. Merk. 1850 No. 199. *
1) Vom Tode, dem Solde der Sünden u. der Aufhebung desselben durch die Auferstehung Christi. 1. n. 2. Abth. Kiel. Universitäts-B. 1841. 8. l.Abth. (Mit Rücksicht auf Otto Krabbe: die Lehre von der Sünde u. vom Tode in ihrer Beziehung zu einander u. zu der Auferstehung Christi) in den „Theol. Mitarbeiten" Jahrg. 1, H. 2, Kiel 1838, S. 3—132. 2. Abth. das. Jahrg. 3, H. 4, S. 3-112. —
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2) Commcntatio de norma judicii extremi, quam proposuit Christus apnd Matth, c. 25, v. 31—46. Kiliae 1841. 4. Ist dem Probsten CL Harms tu der Jubelfeier der 25jährigen Amtstätigkeit demselben in der Gemeinde Kiel 1841 Namens der theol. Fncultät gewidmet —
3) De christologia novi testamenti observationcs. Kiliae 1843. 4. SS. 34. Ist eine Einladungsschrift zum Geburtsfeste des Königs.
4) War seit 1840 neben G S. Francke, A. F. L. Pelt u. J. A. Dorner Mitheraus- geber der „Theologischen Mitarbeiten." Kiel 1840—1841. 8. Darin von ihm III, H. 4, S. 154—165: das Evangelium Johannis u. die Apostelgeschichte. In der „Evangelischen Kirchenzeitung* 1850, Juli-Heft, (Die Schles-
wig-Holstcinischc Sache. Entgegnung auf No. 24 u. 25 dess. Jahrg. der Ev. Kir- chenzeit. — Steht auch im Kirchen- u. Schulbl. 1850 N. 71—73. Auch beson- ders gedruckt. Kiel. Akad. B. 1850. 8. SS. S2. Angez. Kiel. Corresp.-Bl. 1850 No. 195.)
Schrieb manche kleinere Aufsätze für politische Zeitschriften der Herzogtü- mer. — Auch ein Gutachten über den gegenwärtig in der Baicrischen llheinpfulz zur Annahme vorgeschlagenen kirchlich-demokratischen Entwurf einer Kirchenver- fassung im Jahre 1850.
1338) Mail, Johann August CL. <fc S. No. 756), den 7. Aug. 1838—1840 u. 26. November 1841-1846 gcistl. Mitglied der Holsteinischen Ständeversammlung, 4. November 1842 Assessor des Kieler Landconsistorii, den 18. Febr. 1846 dr. theol. in Kiel, den 20. Mai 1854 R. v. D., d. 7. Juni dess. J. Jubilar; starb den 13, Juni 1861.
Von ihm noch: Auserlesene Historien u. Erzählungen aus der Geschichte der christlichen Kirche. Zunächst für Schulen u. zur lehrreichen Unterhaltung für Erwachsene. Hamb., Perthes & Besser — 1829. SS. 314.
Gebetbüchlein für Kinder. Kiel — Akad. Bchh. — (L. & S.) 2. verm. AufiV 1831. 8.
Die Bergpredigt Christi nach St. Matthäuf. Homiletisch bearbeitet und in 24 Predigten dargestellt. Hamb., Perthes & Besser, 1835. gr. 8.
Christlich-biblisches Gebetbuch zur Stärkung des kirchlichen Sinnes u. zur Beförderung eines gottseligen Lebens. Schleswig, Tbst. Institut. (L. & S , S. 365) 3. Aufl 1839. 8.
Das erste Wort des Auferstandenen : Was weinst du? wen suchest du? in sei- ner hohen Bedeutüng für alle gläubigen Christen. Predigt am Osterfest über Joh. 20 v. 11—18: in Brodersens Sammlung von 30 Predigten. (Itzehoe 1842) S. 129—156.
Der 7. Juni 1854 oder das Jubelfest in Schönberg, adeligen Klosters Preetz in der Probstei Kiel, zunächst den Gemeinden Schönberg u. Probstcier-Hagen, so- wie allen Probsteiern gewidmet v. dem Jubilar. Kiel 1854. 8.
1339) Mau, Johann Friedrich (L. & S. No. 757). Starb den 25. März 1831, 66 Jnhr alt. Verheir. mit Lina, einer Tochter des Landvogts in Süder-Ditmarschen H. Chr. Boie.
1340) Man, Karl Eduard, geb. den 15. August 1814 in
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Hauch.
Probsteicrhagcn ; studirte Theologie seit Michaelis 1834 in Kiel, exami nirt Mich. 1839 mit dem 2. Char. m. s. r. A; den 23. April 1843 Pastor in Bannesdorf auf Fehmarn ; den 21. Januar 1849 Pastor in Bürg- in Süder-Ditmarschen, wo er den 25. März dess. Jahrs antrat; hielt 1866 im Aug. bei der Vacanz des Hauptpastorats in Kiel unter 7 vorgeschlagenen Predigern eine Gastpredigt; im März 1867 const. Probst f. Süder-Ditmarschen.
1) Ich bin gekommen, dass ich ein Fener anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon. Fredigt, gehalten am Missionsfest zu Süder- hattstedt in Ditmarschen, den 21. September 1S53. Altona, Schlüter, 1853. 8.
2) Die Wiedergeburt. Predigt über Ev. Job. 3, 1—15, gehalten in Altona am Sonntag Trinitatis 1864. Altona, Schlüter, 1864. 8. 16 SS.
Im (Flensb.) Religionäblatt XIII, 1844, No. 39 (Wodurch hat Christus uns erlöst?) 37, 38, 41, 52 (Gleichnissreden). Beitrag zum Itzeh. Wochenbl. 1845, No. 45. — Im Kirchen- u. Schulblatt 1844, Jahrg. 1, Sp. 17—23 (Was heisst Christum predigen?); No. 42 (Was ist die Schule?); 1846, Jahrg. 3, Sp. 184—192 (Der freie Protestantismus u. die Orthodoxie); Sp. 317—319 (Zur Steuer der Wahrheit) ; Sp. 425—430 u. Sp. 433—442 (Orthodoxie u. freier Protestantismus, eine Ent- gegnung auf den unter derselben Ueberschr. im Juni-Heft der Norddeutschen Monatsschr. enthaltenen Aufsatz des Hrn. Cand. Schwartz); Sp. 529—534 (Ueber die Bedeutung der Auferstehung Christi f. das christliche Bewusstsein) ; Sp. 332 bis 336 (Angezeigt von ihm Franz Baltisch's (Hegewisch's) „Eigenthum u. Viel- kinderci"; cfr. Kieler .Corrcsp.-Bl. 1846, No. 78); Sp. 385—392 (Angez. v. ihm K&hler's Katechismus); 1847, 4. Jahrg., Sp. 97—108 (zur Charakteristik des sog. freien Protestantismus); 1848, 5 Jahrg., Sp. 271—275 (Haben die Könige ihro Macht vom Volke oder v. Gott?); Sp. 304—308 (Ueber das Verhältniss zwischen Predigern u. Schullehrcrn); Sp. 761—767 (Betrachtungen über Gegenwart u. Zu- kunft der Kirche); Sp. 841—846 (Ueber den sog. allgemeinen "Religionsunterricht in der Schule); Sp. 855 (Ree. über „Leben u. Denkwürdigkeiten der Frau Elise Fry"); 1849, Jahrg. 6, Sp. 497—503 (Christi Jünger sind das Salz der Erde); Sp. 605—608 (Das Kirchengebet, eine Macht); Sp. 689 — 696 (Auch ein Beitrag zur richtigen Ausleg. von Röm. 13, 1—5); Sp. 820—824 (Die Renitenz der Schleswig- schen Geistlichen gegen die Landesverwaltung); 1850, Jahrg. 7, Sp. 7—8 (Nach- trag dazu), Sp. 145—151 (Obrigkeit u. Unterthaneu). — In der kirchlichen Monatsschrift Jahrg. 1852, S. 241—270 (Die römisch-katholische Kirche u. ihr gegenwärtiger Aufschwung). — In Past. Clausens „Kirchen- u. Schulzeitung" 1863, No. 22 & 23 (Zur Confirmation). — Einige Aufsätze im Rendtorffschen Kirchen- u. Schulblatt 1866 u. 67.
1341) Hauch. Johann Wilhelm Theodor, geb. 1788 in Schleswig, studirte Medicin, wurde dr. med. & chir., war im Deut- schen Befreiungskriege Militär-Arzt, später practischer Arzt in der Stadt Schleswig, den 29. April 1844 Physicus in Stadt u. Amt Rendsburg (wiederernannt den 25. März 1855); 1860 den 3. Januar als solcher auf Ansuchen entlassen; starb zu Niendorf bei Ham- burg den 5. October 1863.
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1) Beweis, dass Karl Friedrich Tranb an der hitzigen Gohirn - Wassersucht ge- storben sei. Schleswig 1820. 4. SS. 16.
2) Ucber das Emphysem in den Lungen neugeborner Kinder. Ein Beitrag £Ur Lehre von der Lungenprobe. Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1841. 8.
3) Amtlicher Bericht über den Vorgang, welcher bei Besetzung der Hebammen- steile in Brammer stattgehabt hat. s. 1. et a. (1847) fol.
4) Beantwortung einiger mir von dem k. Schleswig -Holsteinischen SanitAts- Collegium in Kiel gemachter Vorwürfe. Bendsburg 1847. 8. SS. 16.
5) Das Wissenswürdigste über die Beschaffenheit, Anpflanzung, Aufbewahrung u. Benutzung der Kartoffeln. Beigegeben eine Tafel mit colorirten Abbildungen. Rendsburg 1847. 8. Angez. Alton. Merk. 1847, No. 93. Itzeh. Wochcnbl. 1847 No. 18; No. 28.
6) Von den asthmatischen Krankheiten der Kinder. Eine Monographie. Erster Theil: Vom Verhältniese der Thymus bei Asthma. Berlin, in Commiss. bei A. Hirschfeld, 1852. 8. VIU u. 181 SS. Ree. Gött Gel. Anzz. 1853, S. 93 bis 95.
7) Von der Ehrsamkeit u. Gelehrsamkeit unserer modernen Deutschen Physio- logen. Ein offenes Schreiben an den Herrn dr. Fricdleben in Frankfurt a. M., sowie an den Herrn dr. Hclfft in Berlin. Rendsburg, Oberrcich, 1854. 8. IV u. 48 SS.
Im „N. Staatsb. Mag.* X, 1841, S. 509—540 (Einige Notizen über Pflanzen u. pflanzenkundige Männer in Schleswig-Holstein u. Lauenburg). — Für Joh. v. S hröder's Geschichte u. Beschreibung der Stadt Schleswig, S. 392 (Zusammen- stellung der seltenen, in der nächsten Umgebung der Stadt Schleswig vorkommen- den Phanerogamcn). Einzelne Bcitrr. im Itzeh. Wochcnbl. 1842, No. 16, 19, 21.
1341a) May, Martin, in Schlesien gebürtig, redigirte eine Zeit lang in den 50ger Jahren das Kieler Corresp.-Bl. bis er von der Dänischen Regierung 1857 od. 1 858 (?) zur Entfernung genöthigt wurde, ging nach Wien (?), war in den Jahren des letzten Krieges in Altona, wo er die „Schleswig-Holsteinische Zeitung44 redigirte; wurde 1865 angeklagt, soll jetzt in Süddeutschland leben.
Ausser dem im Text Erwähnten können wir, als wahrscheinlich ihm an- gehörig, hier nennen:
* Die Politik der Dänischen Regierung u. die Missverständnisse zur Würdi- gung des B lullet streits. Hamb. 1861. 8.
♦ Woher? wohin? an das Volk in Schleswig-Holstein, s. L 1864. 8.
1341b) Mechlenbnrgr, Jürgen (L. & S., No. 759), cfr. über ihn Nyerup 380, Prov. Berr. 1832, S. 204. Er starb 1808.
1342) Meiling*, Johann Jacob, geb. 1774 in Tönning, studirte Theologie in Kiel seit Ostern 1793; wurde 1798 auf Got- torf mit dem 2. Charakter examinirt; darauf 6 Jahre Hauslehrer u. Gehülfe an Hofprediger Christianis Lehr- Anstalt; wurde 1805 d. 13. December Pastor inMaiböllc auf Lallandu. starb daselbst den 5. August 1824. Verh. mit Margarethe Elisabeth Edinger aus Aal-
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Mehlert.
borg. — (Fehlt im L. & S. — Vergl. Wulffs C.-Verzeichn. S. 2! Ersl. II, S. 248 u. Supplem. II. S. 342 n. 343)
Uebersetztc nach der 4. Auflage in's Dänische: Tro, Ilaab og Kjacrlighed. En Haandbog for unge Jeiu Venner og Veninder, v. J. H. L. Dräseke. Kbh. 1821. 8.
1343) Melilert. Jacob Wilhelm, geb. 1824 zu St. Mar- garethen, wo sein Vater als Organist u. Lehrer stand; Segeberger Seminarist, 1847 examinirt mit dem 2. Char. m. s. r. A., in demselben Jahre Elementarlehrer zu Rödemis bei Husum, 1848 Rechenlehrer in Büsum in Ditmarschen, 1855 Rector daselbst; am 20. Febr. 1867 zürn Organisten u. Lehrer in Eichede, Probstei Stormarn, erwählt.
In den Darstellungen aus dem Christenlcben , herausgeg. vom Elb-Pinnauer Lehrerverein (1857) No. 30, S. 248— 2G0 (Fleischeslust).
1344) Meier, C. E. H., lebte nach dem N. St. II. X, S. 426 1818 in Altona.
Dreifacher Tonarten-Cirkcl. Nach Angabe seines Lehrers des Herrn J. F. Grönlund. Hamb. 1818. 8.
1345) Meier, Wilhelm Eduard Karl Henrich, geb. den 6.0ctober 1837 aufKlein-Königsföhrde, Sohn des nachfolgenden Wilh. Gustav Meier, gebildet auf dem Gymnasium zu Kiel nach vorausgegan- genem Privatunterricht, studirte Jura in Heidelberg u. Kiel von Ostern 1857 bis Michaelis 1861 u. wurde um Mich. 1861 mit dem 2. Char. m. r. A. examinirt; jetzt Advocat in Kiel seit Juli 1862 u. seit 1864 Secretär des Schlesw. -Holsteinischen landwirthsch. Generale Vereins.
Rcdigirte seit 1864 No. 21 das landwirtschaftliche Wochenblatt für die Her- zogthümer Schleswig. Holstein u. Lauenburg, jetzt „landwirtschaftliches Wochen- blatt für Schleswig-Holstein4* betitelt. Kiel 4. — Revidirt
1346) Meier, Ivar Nielsen, geb. d. 12. Juni 1806 in Kolstrup, Kirchsp. Stepping, im Amte Hadersleben , Sohn des Huf- ners Niels Nielsen u. der Kirsten Ivers-Meier; war 3 Jahre Schullehrer in Bekke u. Krogstrup; besuchte das Skaaruper Seminar bis 1828; war 4 Jahre Hauslehrer beim Past. 0. E. Friis in Kjoebstrup ; den 1. Juli 1832 Lehrer beim Skaaruper Seminar; ging 1834 auf die Universität nach Kopenhagen, wo er zwei Examina machte; den 29. Sept. 1834 3. Lehrer am Skaaruper Seminar; bestand 24. Oct. 1839 das thool. Amts-Examen u. 6. Juni 1841 die praktischen Prü- fungen; 13. Sept. 1850 3. Lehrer an dem genannten Seminar, 28. Juni 1857 Pred. in Vernige im Stifte Fühnen; 4. Aug. 1852 er- wähltes Folkcthingsmitglied für den 3. Wahlkr. im Amte Svend-
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nieler.
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borg, wieder gewählt 26. Febr. 1853 u. den 27. Mai 1853 für den 4. Wahlkreis in dems. Amte; legte 27. Sept. 1854 sein Man- dat nieder. — Vcrgl. Erslew Suppl. II, S. 345— 34G.
1) Kortfattet Fremstilling af Hovedreguingens Viesen og Vrerd. En theoretisk- practisk Veilcdning ved Underviisningen i den mentale Regnekunst Kuh. 1841. 2. nmarbeidede Opl. 8. t Almindelig Hovedregning. Das. 1856.
2) Dansk Grammatik til Brug for Skoler. Kbh. 1843. 8.
3) Practisk Regnebog. Fcerste. Cursus (for Begyndere). Kbh. 1844. 8. Facit- tabel. das. in dems. J. (II. Schneekloth rec. es in Tidskr. f. Almuesk. ogSe- minarivees. II, 216— '229, worauf der Verf. das. S. 307—328 „Bemrerkningcr" folgen liess, die zu Gcgenbemerkk. veranlassten, worauf Meier abermals III, 8. 116—120 antwortete). Andct Cursus (For Seminarier og Realklasser). Kbh. 1854. 2. OpL 1857.
4) Kortfattet dansk Sproglasre. Kbh. 1852. 2 Opl. 1860.
5) Grundsteene til den nye Skolcbygning. Et motiveret Forslag 01 Forbedringen i det danskü Folke-Skolevajscn. Odenso 1852. 8. Recensionen dieser Schrif- ten führt Ersl. 1. c. mehrere an.) —
1347) Meier, Peter Christian, geb. in Heide den 28. Febr. 1783, Sohn des Bürgers Peter Meier u. der Sophie Wiebke, geb. Bcrend, war 1810 Forstreitcr auf Flyvesand im Kronburger District auf der Insel Seeland, 1825 in dem Odsherre'schcn Forst- district; starb den 3. Mai 1827. S. Ersl. Suppl. II, S. 346. (Tehlt im Kordes u. im L. 4c S^
In,A. Niemanns „Vaterländischen Waldberichten" I, 402—411 u. 530—542 (Beschreibung des Tidvilder Flugsanddistricts auf Seeland, seiner Dämpfung u. der darauf unternommenen Holzkulturen). —
1348) Ifleier, Wilhelm Gustav, Besitzer des adl. Guts Klein-Königsföhrde im Kieler Güter-D ist riet; lebt zur Zeit in Kiel.
Einzelne Beiträge in den „landwirthsch. Heften der. Herzogth. Schi. u. H.fc 1840, H. 2 S. 49—53 (Gypsen u. Auspflanzen der Gerste betr.); in der „land- wirthsch. Zeitung f. d. Herzogthh." Jahrg. 1, 1842, No. 26, J. 2, 1843, No. 29.
1349) Meins, Claus, geb. 29. Sept. 1806 zu Heiligensted- ten, besuchte die Gelehrtenschule in Glückstadt, als st. th. in Kiel. Mich. 1829 inscribirt, examinirt Ostern 1840 C2. m. A.), 15. Sept. 1848 (1. October) u. 28. Sept. 1853 siebenter, 26. Sept. 1854 fünfter, 31. Mai 1861 (1, Juni) Collaborator in Glückstadt; 12. Septemb. 1865 Past. zu St. Margarethen.
J) Die Naturwissenschaften u. das Gymnasium. Glückst. 1852. 4. (Schulpro- gramm) S. 1—16.
2) Das Christenthum u. die Naturwissenschaften. Glückst 1857. 4. (Schulprogr.) S. 1-21.
3) Die Flora der Umgegend v. Glückstadt in Beziehung auf den Unterricht in der Botanik. Glückstadt 1862. 4. (Schulprogramm) S. 1— 18. 4.
1350) Meißner, Christian Karl (L. & S. No. 1487); er
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38 Meissner.
erhielt im theol. Examen zu Glückstadt 1828 den 3. Char. m. r. A. (Die bek. Candid.-Verzz. geben über sein späteres Leben keine Auskunft.)
1351) lleissner, Georg Ernst Wilhelm, geb. den 6. Ja- nuar 1770 zu Ilfeld am Ober-Harz; Sohn des Directors des dorti- gen Pädagogiums *); der Sohn ward von Hauslehrern u. im Päda- gogium gebildet, ihm ward aber das philologische Studium verleidet u. er kam nach der Conlirmation zuerst V* Jahr in die Lehre bei einem Apotheker, wurde darauf Cadett in Dresden u. lag andert- halb Jahr auf dem Königstein; dann verliess er die militärische Carriere u. zog im April 1787 auf die Göttinger Universität, um Mathematik und das Baufach zu studiren u. war nebenher in der Steinhauerlehre. Nach einem Biennium ging er wieder nach Dres- den u. übte sich unter Leitung des Bauraths Weinlig. In Folge einer Abhandlung über höhere Architectur erhielt er vom Hanno- verschen Ministerium ein Reisestipendium nach Rom für den Som- mer 1791. Zurückgekehrt, leitete er den Umbau der Sternwarte in Gotha, wobei er die Freundschaft des Directors Zach gewann; 1793 übernahm er den Umbau der Michaeliskirche in Lüneburg; kam später von Hamburg auf Veranlassung des Landvogts Boie nach Ditmarschen, wo er den Deichbau studirte u. durch Aufsätze in öffentlichen Blättern den Pise-Bau in Holstein bekannt machte. Wurde auf Zach's Empfehlung 1796 Landbaumeister in Bückeburg. In diesem Amte blieb er, bis nach dem Tode der Fürstin Juliane von Bückeburg, 1805, der Graf Wallmoden die Vormundschaft u. Re- gierung f. den minderjährigen Fürsten übernahm. In Folge erlit- tener Zurücksetzung quittirte er das Amt u. zog auf das von sei- nem Schwiegervater, dem Kirchs pielvogt Matthiessen in Marne, zu der Zeit angekaufte Gut Muggesfelde. Hier blieb er nur kurze Zeit, weil das Gut nach dem Tode seines Schwiegervaters wieder verkauft werden musste. Im Jahre 1808 wurde Meissner Hofbau- meister in Eutin durch Vermittlung des Regierungspräsidenten v. Hammerstein bis 1815, wo er entlassen wurde. Er blieb aber in Eutin als Privat-Architect u. Zeichenlehrer u. verfasste in die- ser Stellung die beiden unten verzeichneten Schriften. Im Jahre 1839 gab er zur Vorbeugung der Versandung des Norwegischen Hafens Bergen einen technischen Beirath. Im Jahre 1841 vom
*) Dessen Vorfahren hiessen v. Miltitz u. einer ans dieser Familie kam im 30j&hrigen Kriege ans Meissen mit der Tilly'schen Armee nach dem Harz u. wurde Bürgermeister in einem Städtchen am Harz; sein Name ward aher, wie er vormals unter den Soldaten der Meissner geheissen hatte, in jenen obigen ver- wandelt n. pflanzte sich so auf seine Nachkommen über.
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Melwerk.
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Schlagfluss gerührt und gelähmt, kam er um eine Pension* bei der Oldenburgischen Regierung ein, die ihm zwar gewährt wurde, aber für den Genuss zu spät eintraf. Meissner starb am 3. Febr. 1842. — Er war zweimal verheirathet ; seit 1796 mit einer Toch- ter des Kirchspielvogts Matthiessen u. seit 1809 mit deren Schwe- ster. — Nach Mittheilungen des Lehrers Kirchmann.
1) Anleitung zum Bau der Mahlmühlen nach ihren mechanischen u. dynamischen Gründen. Hamb., Hoffmann & Campe. 1835. 8. 15 B. mit U Sttfl.
2) Neue Theorie des Ufer- u. Strombaues, erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Ditmarsischen Elbufer. Das. 1837. 151/, Bg. u. 3 Sttfl. (Diese Schrift rief eiuigermassen Bewegung unter den Wasserbau- beamten hervor.)
Ausserdem mehrere Aufsatze architectonischcn Inhalts in Öffentlichen, nicht nOher anzugebenden Blättern. Vcrfjl. auch den biogr. Text.
1352) Heiwerk, Hans Jürgen (L. & S. 761). Derselbe ist, wie in L. & S. vermuthet, nach einer Mittheilung des Advoca- ten Dörfer in Rendsburg allerdings identisch mit Prof. H. J. Stubbe.
1353) JHelcliert, Hermann, geb. in Altona, studirte Me- dicin, promovirt in ihr 1834 in Kiel.
De gastritide chronica. Kiliae 1839. 8.
1354) Meldal, Georg Chrtstopher, geb. den 1. März in Atzerballig auf Alsen; Sohn des Augustin Meldal; war Gärtner auf Martinsminde bei Veile, starb den 26. October 1858 in Aar- huus. S. Ersl. Supplem. II S. 357.
Krigsfiang for Danske, forfattet i Aaret 1849. Yiborg 1849. 8.
1355) Jüencke, Wilhelm, geb. in Itzehoe 1. Juli 1825, Sohn des Oberarztes, Kriegsraths u. praktisirenden Arztes daselbst, Herrn. Ant. Mencke, u. der Charlotte geb. Zachariae, Tochter des im L. & S. angeführten Pastors Aug. Jac. Gotthilf Zachariae; be- suchte die Gelehrten- Schule in Glückstadt , die Universitäten Kiel u. Heidelberg (Lehrer die Pro ff. Henle, Pfeuffer, Nägele , Frerichs, Stro- meyer); war 1848 im Ranzau'schen Freicorps, dann Volontär im Neuwerker Hospital in Rendsburg, 1850 bis April 1 852 Unterarzt in der Schlesw.-Holst. Armee, von da bis Mai 1853 Assistenzarzt im Friedrichshospital, 1853 dr. med. et chir. in Kiel, zur Zeit prakti- sirender Arzt in Wüster.
1) De tumoribus cavernosis. Kiliae 1853. 8.
2) Uebersetzte L. Baudens: Krimkrieg. Lager, Unterkunft, Ambulance u. Spitä- ler. Mit Vorwort v. Prof. J. F. A. Esmarch. Kiel, Honia'nn, 1864. 8.
3) Bekannte Sachen über dio Cholera. Zur Förderung der Vorsicht, zum Besten der guten Freunde u. zur Erleichterung der Praxis. Wilstcr, Oscar Schultze, 1866. 8.
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Mendel.
In den Itzeh. Nachr. 1862, No. 97, 98 u 99 (I. Was ist ein Sanitäts-Colle- gium. II. Ein Director eines Sanitilts-Collegiums. III. Schlussbenierkungen.). Stenn auch in „Die Hornheimer Angelegcnh. vor dem Richterstuhl der öffentl- Meinung." Itzehoe 1863, S. 143— 149. In dieser letzteren Schrift v. ihm noch | S. 191 flgde : (Bemerkungen zur Schrift des Herrn Prof. dr. P. Jessen über das Asyl Ilornheim vom Pbysicus dr. Francke). In dens. Itz. Nachrr. 1866 veröffentlichte er ferner nach dem Bericht des dr. v. Appia den Bericht nn den Bundesrath über den Genfer Congress u. weitere Mittheill. über internationale Krankenpflege. — ' Revidirt.
1356) Mendel, Adolf, geb. um 1816 in Friedrichstadt, studirte Medicin u. promovirte in Kiel 1846, war dann praktisiren- der Arzt in Friedrichstadt, eine Zeit lang in Altona.
De methodis operandi quae coreomorphosin spectant. Kiel 1846. 8.
1357) Mendelssohn, Georg Benjamin (L. & S. No. 1489).
Die im L. & S. angeführte Inaugural-Dissertation hat den genaueren Titel Observationes geologico - geographicao de naturalibus soli in Germania fonuis. Kiliae, typis Mohr, 1828. 8.
1358) Mensing-, Karl Heinrich Wilhelm, geb. den 11. Juni 1816 zu Klinken im Kirchspiel Oldesloe, Sohn des Käthners Hartwig Heinrich Mensing; gebildet auf dem Seminar in Tondern, examinirt 1841 mit dem 2. Char. mit A., seit 1841 Lehrer in Hu- sum^ seit 1842 Elementarlehrcr in Sarau, den 26. Juni 1846 Ele- menlarlehrer in Lütjenburg u. 1849 Lehrer an der Mittelclassc daselbst.
1) Lehrbuch der Geometrie, bearbeitet zum Gebrauch f. die Volksschulo u. den Selbstunterricht. Oldenburg. C. Fränckcl, 1845. 8. Ree. Schlesw. Holst. Schulbl. 1Ö44 H. 4 S. 179—181 (von Nissen in Deichkamp) u. 181— 183 u. 1845 H. 3, S. 220-225 (Selbst-Anzeige).
2) Kleine Deutsche Sprachlehre, besonders für Schüler der Volksschule von einem Holsteinischen Lehrer. Oldesloe, Druck u. Verlag von J. Schythe, 1858. 8.
3) Redigirte das Preetz-Lütjenburgcr Wochenblatt von Neujahr bis Mich. 1856. Im Schlesw. Holst. Schulbl. 1842 H. 4, S. 52—60 (Ein Wort über Bedürf-
niss u. Abfassung einer Geometrie f. die Volksschule); 1847, 9. Jahrg., H. 4 S. 32—38 (Verbesserung der kleinen Schulstellen etc.); 1849, Jahrg. 11, S. 468 bis 473 (Die Thcilnahme der Geistlichen an der Beaufsichtigung der Schulen). — In A. P. Sönksens Schulzcitung, Jahrg. 1, 1852,53, No. 8; No. 29. — Beiträge zum Oldesloer Landboten in verschiedenen Jahrgängen ; zu den Hamburger Nachrichten u. zum Preetz-Lütjcnb. Wochenblatt. — Bevidirt
1359) Mensinga, Johannes Aletta Marinus, geb. 15. Aug. 1809 in Utrecht, Sohn des Kaufmanns Ecnto Lesterhuis Men- singa u. der Johanna Aletta Suidhof, besuchte das Gymnasium in
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' Utrecht (Lehrer G. Dorneissen), die Universität das. und studirtc 2 Jahre Philologie (Lehrer vorw. v. Heusde) u. 4 Jahre Theologie (Lehrer Heringa für Dogmatik, Schröder für Mathematik, Mol für Physik, Pareau,für Semitische Sprache, Goudvever für Lateinische Literatur u. Archäologie, Royaards für Kirchengeschichte, Bouman für Exegese); 1834 Hülfsprediger, 1835 ordinirter Prediger in Sybccarspel, Prov. Nordholland, 1850 Pastor, an der remonstran- tischen Gemeinde in Friedrichstadt, wo er den 14. Juli 1850 ankam u. im September u. October 4 Tage lang während des Bombarde- ments aushielt; erhielt im Febr. 1865 den Preussischen Kronenor- den vierter Klasse; ist ausserdem Mitglied der historisch-litcrar. Ge- ' Seilschaft in Leiden „Maatschappy van Nederlandsche Letterkunde" seit 1847, der archäologischen Gesellschaft in Athen seit 1848 u. der k. Akademie der bildenden Künste in Amsterdam seit 1850.
Wissenschaftlich-theologische Schriften: *)
1) Die Verehrung der Maria, historisch dargestellt. 3 Bände. Haarlem 1846. 8.
2) Ueber die liturgischen Schriften der niederländischen reformirten Kirche, s. Gravenhage 1851. SS. 498. (Eine von der Gesellschaft „zur Yertheidigung der christl. Religion* mit Gold gekrönte Preisschrift.)
3) Zur Lehre des Abendmahls im N. T. u. in der Kirche: in der Quartalschrift: „Jaarboeken voor wetenschappelyke Theologie" 1849, m. & IV. u. 1850 I. St.
4) Ueber die Parabel vom reichen Manne u. dem Bettler Luc XVI, in der Mo- nat8schr.: „Godgeleerde Bydragen" 1848. '
5) Ueber die beiden Wunder Matth. XIV, 29 u. Joh. II, 7—11: Das. 1849.
6) Ueber die (richtige) Uebersetzung der Wörter Uaaiws u. xaxa^Xayfj in der Dänischen Uebers. des N. T. In „Dansk Kirketidende" 1855 No. 14 & 15 u. übers, in den „godgeleerde Bydr.* 1856. .
7—13) Sieben kirchonrechtliche Abhandlungen in Veranlassung der Reorganisation der niederländ. reformirten Kirche, theils selbstständig herausgegeben (Amster- dam 1848) theils in den Monatsschriften „de Gidt" 1847 U. „Boekzaal voor de gelecrde wereldw 1849. Die Titel übersetzt sind: Ueber Repräsentativ- System u. Wahl in der niederländ. rcf. Kirche. Amsterdam 1848. 8. Gegen die Verbindlichkeit der Confcssionsschriften. Das. 1848. 8. Beitrage zur Organisation der reform. Kirche in „Gidt" 1847 No. 6. Ueber das Concept- Kegulativ. — Ueber die Pensionirung der Prediger u. Predigerwittwen. — Ueber die patronatliche Besetzung der Predigerstellen in „Boekzaal" 1849. 14) In populärer Form in dem Wochenblatt „evangelische Kerkboek": Ueber das Fest der Himmelfahrt Mariens; — drei Briefe über die Bilder in den Kirchen; — Ueber die verkürzten Bibelausgaben im 15. Jahrh. — Ueber die Ueberlieferung hinsichtlich der Erfindung des h. Kreuzes. Alle im Jahrg. 1845. Geschichte des Frohnleichnamsfestcs. Ueber den Stercoranismus im Jahrg. 1846. —
*) Der Verfasser hat uns. die Titel seiner Schriften in deutscher Ueber- setzung mitzutheilen die Güte gehabt, ursprünglich sind sie, bis auf die im Text bemerkten oder leicht ersichtlichen Ausnahmen, in Holländischer Sprache verfasst
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12 Menniiiga.
Erbnuliche Schriften: 15) Vier Predigten nebst einer Traurede o> einer Abendmahlsrede. Amster- dam 1843.
IC) Fredigt am Säcnlarfcst des Todes M. Luthers. Amsterdam 1846. 8.
17) Predigt über Auswanderung. Amsterdam 1849. 8.
18) „Meine zwei merkwürdigsten Predigten." (Mit Vorwort, enthaltend eine Skizze des Lebens u. der Verhältnisse in Friedriehstadt im November 1850). Amster- dam 1852. 8.
19) Glaube od. Liebe, welche ist die grössere. Amsterd. 1854. 8.
20) Predigt nach dem Tode S. M. Willem L, Grafen v. Nassau: in Bockzaal 1844.
21) David in seinem Fall in „Christelyk Album*4 1849.
Archäologische, heraldische u. zur Geschichte u. Theorie der bildenden Künste gehörende Schriften:
22) Ucber das Studium der heraldischen Wissenschaft: in der Monatsschr. „de liecensent** 1844 No. 4 u. 5.
23) Der Hahn in der Archäologie, der Heraldik u. dem Sprichwort, das. 1849 No. 5.
24) Uebcr den Pensionär de Haen, seine Familio u. sein Wappen: im „Friedrich- städter (Eiderstedtcr u. Stapelhohner) Wochenblatte,*4 1851 vom 15. October. — Ueber die Wappenbilder am Friedrichstädter Rathbausc, das. 1852 vom 14. u. 21. April.
25) Die mittelalterliche Legende vom Holze des Kreuzes in dem belletristischen Jahrb. „Christophilus*4 1846.
26) Die Maria der Kirche und die Maria der Kunst im „Gidt** 1845 No. 1; Stu- dien über heil. Kunst das. 1847 No. 2 n. 3.
27) Ueber den Heiligenschein (nimbus) im Kunstblatt „Kunst - Kronyk* 1847. Johannes der Täufer u. sein Attribut, das. 1848.
28) Die h. 3 Könige in: „Schilder- en letterkundig Album*4 1848. Das Kreuz. Das. 1849.
Geschichtliches :
29) Uebcr des Grafen Leyecstero Aufenthalt : in Holland im „ttecensent" 1848 No. 2 vl 3.
30) Der Friede zu Münster in „Bockzaal*4 1848.
31) Drei Hauptstädte (Paris, Rom, Washington) im „Gidt** 1848 No. 9. Musikalisches:
32) Diorismen über Kirchengesang u. Kirchenmusik: im „Gidt*4 1845 No. 11 u. 12.
33) Blicke in die Geschichte der christlichen Musik. Schleswig, v. der Smissen, 1855. 8. SS. 31. Angez. Alt. Merk. 1855 No. 161. (Ist in Deutscher Sprache verfasst.
34) Belletristische, humoristische u. sonstige Beiträge zum „Gidt*4 No. 5 (Der Levito u. sein Kebsweib) ; zur „Aurora** belletristisches Jahrb. 1846 (Ein schla- fender Engel), 1847: (Trinchens Begräbniss, Skizze aus dem Pastoralleben); zum belletr. Jahrb. „Vergcct my niet44 1847 (Auf meinem Kirchthurm); zum „Christophihis*4 1847 (Die Prophetenwittwe); zu „de Tyd*4 1849 Charakte- ristik der Schriftstellerin Toussaint (ist benutzt zum Vorwort der Deutschen Ucbcrsetzung ihres Romans: „Das Haus Lauernesse44 (Stuttgart, Frankh, 1849) u. der Englischen (London — Newby — 1849); zur Monatsschrift „Nedcr- land** 1850 No. 4 (Lob des Meeres); zum „Tydspiegel*4 1848 (Abschaffung der Todesstrafe wegen politischer Verbrechen); zum „Eiderstcdter u. Stapel- holmer Wochenblatt*4 1852, 1853 u. 1865 mehrere Beiträge; zum Leipziger
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RIeiigiiiga.
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»illustr. Familienjournal" 1857 (nachgedruckt in den Frauendorfer Blättern 1857) (Ucbcr Anlage u. Pflege des Blumengartens) u. 1859 (Ueber Anlage v.Laubcn); zum „christelyk All mm" Mai 1864: (Erfahrungen bei einem Be- such in den Lazarethen in Schleswig im Febr. 1864.) — Ein Brief über den- selben Gegenstand in Fast. J. Vahls „Almindelig Kirkctidende" 1865 No. 4; endlich zum „Tydspicgel* 1853, eine holländishe Ucbersetzung der Skizze „en Bondebryllnp i Ncerre-Jylland* aus dem dansk Folkc-Kalender 1853; zum „Altonacr Merk * 1855 No. 161 u. 1860; zu den „Itzeh. Nachrichten" 1859 (?) (Ueber Ditmarsischo Familien wappen) ; zu der Leipz. „IUustrirten Zeitung4* 1855 (Ueber die remonstrantische Kirche in Friedrichstadt). 35) Rccensionon v. 1845—1850 in „de Boekzaal" kürzere u. längere (u. a. eine von 70 SS) — Zu Gclzers „protestantischen Monntsblättern1' Febr. 1866 (Kirche u. Schauspiel in Holland, eine Zuscbrjft an nrn. Prof. Hagenbach. Ist ins Holländische übersetzt in „kerkelyke Courant" Mai 1866). — In „Aus- land" 1867 („Ueber die astrologische Stelle in Schillers Wallenstein"). —
1360) Mensinga, Willem P. J., geb. in Sybccarspel in Holland; sein Vater der vorherg. J. A. M Mcnzinga; besuchte die Domschule in Schleswig, studirte seit Ostern 1856 Medicin in Kiel u. Würzburg, promovirt 1861 in Kiel, practischcr Arzt in Trittau, gegenwartig in Flensburg.
Monstri gallinacei bicorporei bicephali descriptio anatomica una cum disqui- sitiono de ejus ortu. Kiliae 1861. 4. Mit lithogr. Tafel. SS. 17.
1361) Mesgner, Friedrich (L. & S., No. 763); starb zu Crempe den 5. August 1839 im 63. Jahre des Lebens. Verh. mit . . . geb. v. d. Wisch. — Vergl. Neuen Nekrol. d. D. 17, S. 682 bis 683.
1362) Mehner, Peter Matthias (L. & S., No. 764); starb zu Meldorf den 22. August 1832 im 65. Lebensjahre. Vergl. Neuen Nekrol. d. D. 10, S. 628— 629. (Wahrscheinlich verwandt mit ihm der durch seine Sammlung vaterländischer Alterthümer bekannte Joh. Bendix Messner, geb. zu Burg in Süderdithmarschen, u. später Kirchspielvogt das., f 31. Aug. 1835). — Verh. mit Maria Dorothea geb. Reimer.
1363) MeSStorff, Hermann Otto, geb. den 28. Juli 1819 zu Neumünster, studirte Theologie zu Kiel "seit Michaelis 1839, wurde 1843 mit dem 2 Char. m. s. r. A. examinirt, den 14. März 1847 erster Compastor in Meldorf, den 2. Februar 1854 Compastor der 2. Gemeinde zu Rellingen u. Probst für Pinneberg.
Redigirte: „Allgemeines Missionsblatt für Holstein": Jahrg. I, 1859, II, 1860, III (erschien nicht mehr zu Ende). Hamburg. 8.
Im Schleswig-Holsteinischen SchulbL Bd. 18, S. 383—384 (Mitgctheilt ein Schreiben des früheren Scminardirectors Müller in Kiel nn den vormaligen Prob- sten Adler in Altona); S. 464—468 (Ansprache an die Lehrer der Probstei Pinne-
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I
44 Mester.
berg). — In A. P. Sönksena Schulzeit. 1863, No. 15, Beilage (Erklärung [h* betreff einer Prüfung des Lehrers Höck in Tating] cfr. No. 13 u. No. 17, No. 19). — In den Jahrbb. f. d. Landeskunde V, 1862, S. 53—56 (Die Kirche in Rellingen).
1364) Mester, Marcus, geb. 1806 in der Nähe v. Brügge, Sohn des Organisten Mester in Brügge; bildete sich grösstenteils selbst, mit Unterstützung des Pastors Stubbe in Brügge; wurde Unterlehrer in Grossen -Aspe, dann Interimslehrer in Kronshörn, sodann in Tökendorf, 1825 Lehrer in Pohnsdorf, im Herbst 1829 in Döhnsdorf; im Febr. u. März 1851 angeklagt, ward er a ml. März 1851 v. Oldenburger Visitatorium vom Amte suspendirt; befand sich in Criminahmtersuchung bis September beim Weissenhäuser Justitia- riat, dann bis November bei einer Commission des Obercriminal- gerichts in Lütjenburg; supplicirte gegen das Obercriminalgerichts- Urtheil v. 22. Febr. 1852 an das Ober-Appellationsgericht u. wurde von dem Advocaten Hedde vertheidigt, den 9. Juli 1853 frei- gesprochen. — Vergl. die Verteidigungsschrift v. Hedde für ihn.
Im Schlesw.-Holst. Schulbl. 5, 1843, H. 4, S. 38—44 (Ueber Verhältnisse u. Diensteinnahmen der Holsteinischen Schullehrer). — In der landwirthsch. Zeitung f. d. Herzogthh. 1844, No. 40, 1845, No. 25 n. No. 45 (ProtocoU des landwirthsch. Vereins zu Bordesholm.
1365) Mestorf, Julie (Johanne?), in Hamburg; wohl eine Schleswig-Holsteinerin.
1) Wiebecke Kruse, eine Holsteinische Bauerntochter. Ein Blatt aus der Zeit Christians IV. Hamb., Otto Meissner, 1866. 8. 13 Bgg. Steht auch in den Itzchoer Nachrichten 1865? Zu Anf. 1866 in den Itzeh. Nachrr. als „Wiebecke Kruse v. H. Bram" angezeigt. Vergl. das. 1866, No. 134, 22. Nov. Darnach übersetzte sie auch:
2) S. Nilssons: Die Ureinwohner des Skandinavischen Nordens. Ein Versuch in der comparativen Ethnographie u. ein Beitrag zur Entwickelungsgeschichte des Menschengeschlechts. Hamb., Meissner, 1865. 8. Mit 13 in den Text ge- druckten Abbildd. Ree. v. Chr. Petersen: Gött. Gel. Anzz. 1865. S. 961-984.
1366) Meyer, Adolph, geb. in Glückstadt, studirte Medicin, wurde 1860 in Kiel promovirt.
Iridectomia quam vim habeat ad sanandas oculorum infiammationes neenon ad tollenda mechanica visus impedimenta casibus nonnullis demonstratur. Kiliae 1860. 4. SS. 24.
*
1367) Meyer, Christian Friedrich (L. & S. No. 766); seit 2. September 1834 Amtsverwalter im Ostertheil des Amtes Hadersleben; 18. Sept. 1843 Etatsrath; bat später um seine Ent- lassung u. wählte nun wieder Lygumkloster zu seinem Wohnort. Dort starb er den 16. Febr. 1848. (Er war ein Bruder des Pastors
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Meyer.
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Andreas Meyer zu Grömitz [f den 10. August 1848]). — Vergl. N. St. M. X, S. 470. Neuen Nekrol. d. D. XXVI, S. 929-930.
• 1368) Meyer, Christian Wollesen, geb. den 25. Juni 1795 zu Loitkirkeby, studirte Theologie in Kiel seit Mich. 1819, wurde examinirt auf Gottorf. (2 Char m. r. A) , den 24. November 1 825 Past. in Abild, eingeführt den 16. April; den 20. Mai 1840, antre- tend den 19. Juli, Past. in Wilstrup; den 29. Juli 1850 entlassen; den 1. Mai 1853 Pfarrverweser in Annweiler in der Pfalz; den 7. December 1854, antretend 24. Juni 1855, Past. in Ruchheim, Pfalz;
starb den 7. December 1859.
i
1) Psalmebog, samlet og bcarbeidet. 1. Oplag udgivct af C. W. Meyer. Hadcrslev 1844. 8. 2. Oplag. Hadcrslev 1852. 8. (Die 4. Aufl. gab später U. S. Bocscn allein heran», der auch schon die erste mitbesorgt hatte).
2) Nach seinem Tode: Gedichte eines Schleswigschcn Predigers, die Frucht seiner mehrjährigen unfreien Müsse. Mit dem Lebenslauf des Verfassers u. erklä- renden Anmerkungen. Westheim 1862. 8.
Bcitrr. zum Flcnsb. Religionsblatt IX z. B. N. F., No. 14 (Erst das gute Werk, dnnn die guten Werke, das ist die Ordnung im Christenthum). — Im Kirchen- u. Schulblatt 1848, Sp. 881—885 (Bedenken gegen das in Neumünster von Geistlichen ausgesprochene Bekenntniss über ihre Stellung zur Augsb. Con- fession); 1851, Sp. 520 (Des Predigers Abschied).
1369) Meyer, Friedrich Ludwig Wilhelm (L. & S. No. 767); starb den 1. September 1840 auf seinem Gute Bram- stedt. — Vergl. N. Nekrol. d. D. 18, 1840, S. 987-989; „Prof. Meyer in Bramstedt. Handschrift f. seine Freunde" s. 1. 1841, SS. 40; „Zur Erinnerung an F. L. W. Meyer den Biographen Schröders" Th. 1, 2. Braunschweig 1847. 8. (Verfasst von der Frau des Buchhändlers Campe, geb. Ruperti).
Von ihm noch Erzählungen in Lötz' Originalien 1818. 1826. Beitrage zu Winfrieds „Nordischen Musen- Almanäch" (s. n. Farmer); zur Hamburger „Biene". Reccnsionen in Bcrtrams Journal für Literatur u. Theater, in den Göttinger G. Anzeigen, Beitrr. zu den ersten Jahrgängen der Blätter für literarische Unter- haltung, zu Schmidts Theater- Almanach in den Jahrgängen 1831 u. 1834, zu den literarischen Blättern der Börsenhalle.
1370) Meyer, Friedrich Marquard (L. & S., No. 768).' Geb. 12. Juni 1769 zu Arnis, sein Vater Friedr. Meyer, Prediger das. (f 1806, cfr. N. St. M. X, S. 427); inscribirt als stud. theol. in Kiel Ostern 1788, examinirt zu Glückstadt 1792 (nicht 1794), 2 Char; nach seinem Examen war er eine Zeit lang Legations- Prediger in Frankreich o. hatte Gelegenheit, seine freisinnigen An- sichten noch mehr auszubilden u. sich mit seiner Lieblings-Wissen- schaft, der Politik, vertrauter zu machen; 1796 Prediger in Siver-
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46 Meyer.
stcdt, Probstci Flensburg-, 1801 Past. in Atzbüll u. Gravenstein; 1807 in Hagenberg auf der Insel Alsen; starb das. d. 6. December 1834. (Meyer war eigentlich der Begründer der bekannten Thesen- fehde von 1817 ff., indem er gleich nach dem Erscheinen der Harmsischen Thesen im AU. Merk, zur Bestreitung derselben auf- forderte mit ~dem Hinzufügen: „Der Erste will ich nicht sein; der Zweite muss ich sein.") S. Neuen Nekrol. d. Deutschen XII, S. 1031 — 1032. Jensen: K. St. 1044. N. Staatsb. Mag. II, 721 u. X, 471. Wils Jugendlcben S. 6-10. Wulffs Verz. S. 13.
Von ihm rühren die mit y unterzeichneten Gedichte und Charaden in dem Taschenbuche „Eidora* her (s. Prov. Berr. 1832, S. 204).
1371) Meyer, Friedrich Peter Emil, geb. in Cappeln, studirte Medicin u. wurde in ihr 1853 in Kiel promovirt; ist zur Zeit Arzt in Cappeln.
De oleo jecoris aselli diss. inaugur. Kiliae 1853. 8. SS. 13.
1372) Meyer, Georg Karl August, Advocat u. Notar, dazu (seit 1863) Stadtsecretair in Lauenburg.
In Sachau's „Archiv für Lauenburg" Bd. 1, 1857, S. 83—92 (Zar Würdigung des Werthes der Actenverschickung hei Lauenburger Gerichten); S. 207 — 270 und Bd. 2, 1859, S. 3—46 (Fromme Wünsche eines Lauenburger Juristen), -f-
1373) Meyer, Hieronymus Heinrich (L. & S. No. 770).
Im L. & S. fehlt folgende Predigt: Rechenschaft des christlichen Religions- lehrers vor seiner Gemeine von seinen Lehren, von seiner Seelsorge u. von seinem Leben. Abschiedspredigt, gehalten zu Nortorf am 1. September 1811. Kiel, ge- druckt bei C. F. Mohr, 1812. 8. 16 SS.
1374) Meyer, Johann Hinrich Otto, geb. den 5. Jan. 1829 in Wüster, Sohn des Otto Meyer (nachher Müller zu Sollerup im Schleswigschen, später Bäcker in Schleswig) u. der Christine geb. Lagesen; lebte als Knabe in dem Ditmarsischen Geestdorf Schaafstedt, später im Schleswigschen im Elternhause u. war bis zu seinem 21. Jahre Zimmermann u. Müller; 1851 auf der Meldorfer Gclchrtenschule u. 1854 auf der Universität Kiel, theils Theologie, iheils philosophische und ästhetische Wissenschaften studirend;
1857 eine Zeit lang im elterlichen Hause in Schleswig; von Michaelis
1858 bis Juli 1859 Lehrer an dem Institut des Hrn. Andresen in Altona; von Juli 1859 bis Neujahr 1862 Redacteur der Itzehoer Nachrichten ; vom 1. Januar 1862 bis 1. Juli selbigen Jahrs in Schleswig im Elternhausc; 1862 im Juli Begründer der Idioten- Anstalt in Kiel, deren Vorstand er bildet.
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Weyer.
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1) Lyrische Gedichte. Schleswig, im Selbstverläge, 1856. 8. 15 Bgg. Rcc/in den Itzeh. Nachrr., Hamb. Nachrr. u. anderen Blättern.
2) Ditroarsische Gedichte. Plattdeutsche Poesien in Ditmarseher Mnndnrt Bd. 1 Hamburg, Hoffmann & Campe, 1858. 8. SS. 234. Recc. Wiener Ztg. 1859, No. 80 (v. Friedr. Hebbel). — Itzeh. Nachrr. 1859, No. 50 (v. dr. Volbehr); das. No. 83 (v. dr. Meyn); Hamb. Nachrr. 1858, No. 295; Hamb. Corrcsp. 18»8, No. 283; Hamb. Freischütz 1858, No. 153; Hamb. Reform 1858, No. 114;
1859, No. 51 u. 149; Alt Merk. 1857, No. 275, Beil.; 1860, No. 225, Beil.; Alt. Wochenbl. 1859, No. 3 (v. H. Zeise); Eisenbahn-Zeitung 1858, No. 182 kathol. Literatur-Zeitung (Wien) 1858, No. 44; Wigands Telegraph (Göttingen)
1860, No. 7; Blauer f. liter. Unterh. 1859, No. 20.
Bd. 2. das. 1859. 8. Rccc. Schulbl. t d. Herz. Sehl. u. Holst XXI,
S. 115—118, S. 532—533; Hamb. Nachrr. 1859, No. 11, Hamb. Freischütz 1859, No. 15 (v. Ad. Strodtmsnn) ; Hamb. „Reform" 1858, No. 147; kathol. Litcr.-Zcit 1859, No. 21.
Von diesen Gedichten erschienen 5 componirt v. Claudius Serpentin. Hamb. 1859; einige andere componirt v. Fr. Dörr das. 1860; von den hochdeutschen erschien 1 Lied componirt v. Paul Semler. London 1860.
3) Plattdeutscher Hebel. Eine freie Uebersctzung der Hebelschcn allemannischen Gedichte. Hamb., Hoffmann & Campe, 1859. 8. SS. 290. Angcz. Schulbl. f. d. Hcrzogth. XXII, 1860, S. 57 u. 58; Hamb. Corrcsp. 1859, No. 29$, u. Hamb. Freischütz 1859, No. 91, Kieler Corresp.-Bl. 1860, No. 114.
4) Redigirte v. Juli 1859 bis Neujahr 1862 die Itzchocr Nachrichten.
5) In Dörr's „Flattdütsche Volkskalenner" 1858: De Kontrelör sin Dochdcr.
6) In desselben „Volkskalcnn er" 1859: Kassen mit de Hummel.
7) Das „Hohelied" Salomons in plattdeutscher üebersetzung für die von dr. From- mann veranstaltete Ausgabe der Blüthe der Hebräischen Poesie.
8) Prolog zum Schillerfest in Itzehoe. Itzehoe 1859. 8.
9) Bericht 1—3 über die Idioten-Anstalt in KieL Kiel 1864—1866. 8. Gedichte im „Itzchoer Wochenbl." 1845, No. 19; 1846, No. 12, 34; 1847,
No. 23; 1853, No. 47, 51, 54, 58, 85; 1855, No. 10, 24, 48, 53; Itzehocr Nachrichten 1857, No. 36; 1858, No. 18, 49; 1859, No. 62, 70, 80, 90, 100, 103, 105; 1860, No. 12, 23, 49, 57, 62, 76, 78, 82, 95, 103; 1861, No. 1, 6, 12, 26, 36, 49. Ausserdem eine Menge Correspond.- Artikel in den Jahrgängen 1859 bis 1861. Gedichte in der (Hamb.) „Reform" 1849, No. 89; 1856, No. 64, 68, 72, 78, 90, 96, 103, 111, 118, 124, 130, 136, 143, 148, 154; 1857, No. 5, 11, 20, 35, 45, 53, 61, 74, 76, 84, 93, 107, 128 u. in mehreren anderen Jahrgängen. Gedichte im „Husumer WochenbL" 1844, No. 1, 1847, No. 30; im Kieler Corresp.-Bl." 1860, No. 128, 1861, No. 2; in dor „Amicitia & Fidelitas" Hamb. Bl. 1858, No. 50; in der „Eckernförder Zeitung" 1857, No. 11, 12, 15; in der „Flcnsb. Zeitung" 1859, No. 28, 1860, No. 258. Ausserdem poetische Beitrr. zu „der Dichter Schönstes" herausgeg. v. Fr. Dörr; zu „Dichterstimmen der Gegenwart" v. Carl Weller; zum „Album plattdeutscher Dichter" v. H. Eschenhagen ; zum „Schlcswig- Holsteinischen Lesebuch" v. Petersen; zu den „Bildern aus der Schleswig- Hol stei- nischen Geschichte" v. Dücker; zum „Poetischen Album der Reform" v. Peist; zum „Teut, Jahrbuch der junggermanischen Gesellschaft". — Ungedruckto Manu- Bcriptc: Die Nachbarn. Idyll in 7 Ges. Ann -Marie, Plattdeutsche Erzählung. Revidirt.
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Meyer.
1375) Meyer, Johann Friedrich Ernst, geb. den 25. Sept. 1791 in Athenstadt bei Halberstadt, Sohn des im Jahre 1800 in Wegelcben bei Halberstadt verstorbenen Predigers; für den Sohn sorgte der Mutterbruder, Commissionsrath Leveillc in Halberstadt; er besuchte das Dom-Gymnasium dieser Stadt u. ging 1810 nach Göttingen, wo er Philologie u. Theologie studirte; Ostern 1813 verliess er die Universität u. war Hauslehrer in Herzberg; 1815 nahm er an dem Feldzuge gegen Frankreich einen kurzen Antheil; war 1816 wieder Hauslehrer in Berlin; den 17. Februar 1817 Colla- borator in Halberstadt; bestand den 13. October 1818 das theologische Amts-Examen in Magdeburg; den 23. November 1823 Oberlehrer, im October 1834 Rector der vereinigten Gelehrten- u. Bürger- Schule in Eutin; 1840 Professor; er starb den 2. Februar 1851. — Verheir. seit dem 5. October 1826 mit Emma Friedeline, Tochter des Oberdompredigers dr. Augustin in Halberstadt. Vergl. Neuen Nekrol. d. D. XXix, S. 1005—1018.
1) Dissertatio philologico-philosophica, observationes quasdam in doctrinam de synonymis latinis continens. Halae 1821. ist vielleicht nicht gedruckt.
2j Symbolac ad comparationem linguarum: im Michaelis -Programm 1820 des Halberstädter Doragymnasiums. 4.
3) Anleitung zum üebersetzen aus dem Lateinischen in das Griechische nach Parallelstellen als Stoff zu einem heuristischen Unterricht in der Syntax der Griechischen Sprache. Halberstadt 1824. 8. Ree. Seebodes kriu Biblioth. N. F. Jahrg. 3, Bd. 2, No. 89 u. 90. Heidelberger Jahrbb. 23. Jahrg., H. 7, Juli 1830.
4) Das Gymnasium u. die Bürgerschule. Was sie vereinigt, was sie trennt? im Oster-Progr. der Eutiner Schule 183S.
5) Commcntatio de epithetorum ornantium vi et natura deque eorum usu apud Graecorum et Latinorum poetas. ütini 1837, S. 3—33 des Oster-Programms. 4.
6) Das Haus muss eine Schule, die Schule ein Haus sein. Wie beugt der Er- zieher dem Ausbrache fehlerhafter Neigungen bei seinen Zöglingen am besten vor. Eutin 1839, im Oster-Programm.
7) Ucber den Begriff der Bildung mit praktischen Andeutungen für däo Schule. Mit ergänzender Abhandlung: Amphion u. Zethus, ein Gleichniss: im Oster- Progr. der Eutiner Schule 1840. 4.
8) Ueber die Noth der Gelehrtenschule bei UeberfQllung derselben mit !Lehr- gegenständen u. über Vereinfachung des Unterrichts. Schleswig 1842. 8. Ist ein Vortrag, gehalten in der 9. Versammlung norddeutscher Schulmänner zu Schleswig.
9) Commentariolum de aliquot locis Virgilianis: in der Gratulationsschrift zum Amtsjubiläum des Directors König 1842.
10) Bruchstücke aus meinem Tagebuche: im Eutiner Oster-Progr. 1844, S. 5 — 16. 4.
11) Thoma a Kempis capita XV inedita, Lubccae 1845. 8. S. Allgem. Kirchenzeit. . v. März 1846.
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12) Ueher den Begriff der Aosopi sehen Fabel: im Eutiner Ostcr-Progr. 1847, S. 3—29. 4.
13) Uebersicht des protestantisch-deutschen Unterrichts u. Erziehungswesens seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts: im Eutiner Ostcrprogramm 1849, S 3—23. 4. Auch abgedruckt in der Allgemeinen Schulzeitung v. dr. A. Zimmer- mann, August 1850, No. 122—125.
14) Pestalozzi als Mensch, Staatsbürger, Dichter u. Erzieher mit seinen eigenen Worten geschildert. Lesefrüchte aus seinen Werken: im Eutiner Schul- programm 1850. 4. Vergl. Allgcm. Schulzcitung v. dr. A. Zimmermann, 1850, No. 136. Vielleicht in demselben Programm auch die Biographie des Directors König.
15) Der Lebensberuf. Eine Mosaik- Arbeit Eutin 1850. 8.
16) Göthe über Art u. Unart, Freuo" u. Leid der Jugend u. ihrer Erzieher mit Illustrationen fremder u. eigener Hand. Eutin 1851. 8.
Verschiedene Abhandlungen in der Allgemeinen Schulzcitung Abth. 1, No 62, v. 1828; im Neuen Archiv für Philol. u. Pädngogik, u. A. Jahrg. 5, 1830, Oct. No. 96.
1376) Meyer, Johann Heinrich (L. & S. No. 772). Seit 27. Mai 1831 Conferenzrath , seit 28. October 1835 Command. d. Danebr. Er starb den 23. April 1839. Vergl. N. Nekrol. d. D. 17, S. 404-409. Ersl. II, S. 259-260. Suppl. II, S. 367 (Im Ersl. II, S. 260—261 u. Suppl. II, S. 367 vergl. über seinen Bruder Ludwig Beatus Meyer). Ein Sohn von ihm war der Bau-Inspector Meyer in der Stadt Schleswig u. für das Herzogthum Schleswig (f auf einer Inspections-Reise in Friedrichstadt 1866, Mitte Januar), von welchem einige kleine Artikel im Kieler Corresp.-Bl. 1843, No. 55 u. im Itzeh. W. 1844, No. 114 (die Bauten im Plöner Schlosse betr.) stehen.
1377) Meyer, Jürgen, war bis vor 2 Jahren Uhrmacher in Itzehoe, welche Stadt er seitdem verlassen hat, ohne dass an- zugeben wäre, wohin er sich gewandt hat. —
Die Grundlehren der Uhrmacherkunst Weimar — C. F. Voigt 1864. 8. Angex. Itzehoer Wochenbl. 1865 No. 24.
1378) Meyer, Peter Krog, geb. 7. Januar 1780 auf dem Gute CEgstad in Vaerdalen im Stifte Drontheim in Norwegen, Sohn des Majors beim Drontheimschen nationalen Infanterie-Regiment Nicolaus Meyer u. der Inger Marie Krog. Er wurde im Anfang des Jahres 1808 Erzieher u. Lehrer bei den Söhnen des Herzogs v. Augustenburg auf Alsen u. blieb in dieser Stellung bis 1816. Im Uebrigen möchte auf Ersl. II, S. 261—263 u. Supplem. II, S. 368 zu verweisen sein. Vergl. noch Prov. Berr. 1832 S. 204 u. N. St. M. II, S. 683-84, Jensen K. Stat. v. Schlesw. p. 1588.
Unter seinen Schriften sind hier zu nennen:
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50 lüeyer.
Hans Hoifrrsteligc Durchlauchtighed Hcrtug til Slesvig-Holsteen-Somd erborg Christian Carl Frederik August's Confirmationsact, holden i Augustenborgs Slotskirke den 12. Mai 1815. Kbh. 1815. 8.
De ratione et argumento apologetici Arnobiani. Diss. inaugur. Havniae 1815. 8. S. Lit. Tidende 1815 No. 37. Journal des savans, 1817. Oct. p 614—25.
Taler og Sange ved Hans Hoifyrstelige Durchlaucbtighcds Prinds Frederik Emil Augusts Confirmation i Augustenborgs Slotskirke d. 22. Juli 1816. Soender- borg 1816. 8.
' 1378a) Meyer, W. H.
Plan der Stadt Kiel u. Umgegend. Nach Vermessungen v. H. Speck zusam- mengestellt. Kiel, Schröder & Co. 1867. qf.
1379) Meyerfnk, Jan Hinrich, schon 1833 Besitzer des adligen Gutes Schönböken, im Preetzer Güterdistrict.
(Ueber das Einsalzen des Grünfutters) in den landwirtschaftlichen Heften f. die Herzogin. Schleswig u. Holstein 1833 lstes Quart. S. 15—60.
1380) HIeyn9 Andreas Ludwig Adolf (L. & S. No. 773). Geb. den 7. April 1786 zu Glückstadt, einer alten Kaufmanns- familie entstammend; besuchte die latein. Schule das., dann die zu Tönning unter Rector Stubbe, studirte seit 1804 Ostern Medicin in Kiel, promovirt d. 20. Juni 1808, wurde unmittelbar darnach Landschaflsarzt auf Föhr, legte 1810 vor dem Schi. H. Sanitätscol- legium die staatsärztliche Prüfung ab u. ward Physicus in der Herrschaft Pinneberg u. der Grafschaft Ranzau. Erhielt den 29. Januar 1833 den Ruf als ord. Prof. der Pathologie u. Director des klinischen Instituts an A. F. Lüders Stelle nach Kiel u. war seit 14. Mai dess. Jahrs auch Mitglied des Schi. H. Sanitätscollegiums. Seinen Verdiensten in dieser Stellung ist zuzuschreiben, dass die Physicatsgeschäfte der Stadt Kiel, sowie der Aemter Kiel, Krons- hagen, Bordcsholm durch einen besondern Physikus versehen wur- den, sowie dass dem Krankenhause Seitens des Apothekers Schü- beier in Kellinghusen ein Legat von 20,000 vermacht wurde. Er war auch Leibarzt des Herzogs Carl v. Glücksburg u. Ge- mahlin bei ihrer Anwesenheit in Kiel; 1845 zur Revidirung der Me- dicinalverfassung der Herzogtümer committirt; 3. Juli dess. J. Etatsrath u. 28. Juni 1847 R. v. D.; 1851 seiner bisherigen Aem- ter durch die oberste Civilbehörde enthoben u. dafür Prof. der practischen Medicin u. Director des Saniläts-Collegiums; 4. Juni 1852 mit 7 seiner Collcgen entlassen. Er starb den 15. November 1859. Verh. mit Johanna geb. Heydorn aus Pinneberg.
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Ausser don im L. & S. angefahrten schriftstellerischen Arbeiten ist von ihm anzuführen:
Setitc neben W. F. G. Behn, G. B. Günther n. G. A. Michaelis fort: C. H. Pfaffs practischc u. kritische Mittheilungen aus dem Gebiete der Medicin, Chirur- gie u. Pharmacie, Jahrg. 6 — 9. Altona 1837 — 1841. 8. Darin von jhm (Ucbcr die wahrscheinliche Ursache eines bei einem Neugeburnen gefundenen emphysema pul- monum interstitiulc).
In F. L. W. Meyers: F. I* Schröder Th. 2 Abtb. 1 8. 342-348 (Krankenge- schichte F. L. Sehröders).
Die Asphyxie in ihren st amtsärztlichen u. klinischen Beziehungen. Kiel 1843. 8. (Bei Gelegenheit des 50jähr. Doctorjnbil&ums Chr. H. Pfaffs.)
In Pfaffs Mitth. I, 1832, H. 3 u. 4 S. 156- 160 (Ueber eine in der Pinnebcr- ger Gegend gebräuchliche Verfälschung der Butter mit Alaun); S. 163—178 (Gut- achten über den psychischen Zustand n. die Zureehnungsfilhigkeit eines 40jährigen Brandstifters); IV, N. F. 2, H. 5 & 6 S. 6— 11 (Epistola gratulatoria Joachimo Diet. Brandisio); S. 81—87 (Mitth. aus den Amtsberr. der Schi. Holst. Physici u. DistrictsärzteX V, N. F. 3, H. 11 u. 12 S. 102—110 (Bemerkungen, veranlasst durch einen in den Mittheill. V II. 3 u. 4 mitgetheilten Fall für die Lehre von der hydrostatischen Lungenprobe). — Nach Mitth. seines Sohnes ergänzt. —
1381) Ifleyn. Claus Christian Ludwig, geb. 1. Oclober 1820 in Pinneberg; Sohn des vorhergenannten A. L. A. Mcyn; besuchte bis zum 12. Jahre die Bürgerschule in Pinneberg, dann in Kiel das Institut des späteren Seminarlehrers Martens u. die Ge- lehrtenschule, 1839—40 im Winter das Hamburgischc akad. Gym- nasium; sludirte 1840 bis 1843 in Berlin (Assistent bei Marchand), bis 1844 in Kiel; dr. philos. 30. Aug. 1844; im Winter auf 1845 in Kopenhagen; lehnte eine Aufforderung, an der Weltumseglungs- Expedition der Galathea als Mineraloge Theil zu nehmen, ab; machte 1845 eine Instructionsreise nach dem Oberharz, studirte dann noch ein Semester in Berlin u. wurde 1846 Lehrer am Gym- nasium in Kiel; Privatdoceut der Mineralogie u. Geologie an der Universität das.; Gründer des akademischen Mineralien-Cabincts u. der geognostischen Sammlung; 1848—1850 Obersalinen -Inspector u. Bcrgcontroleur in Oldesloe u. Segeberg; lehnte eine J853 an ihn ergehende Designation zur Professur an der landwirthsch. Akademie zu Waldau bei Königsberg ab; übernahm 1. October 1854 die Sägemühle, Kalkbrennerei u. Papierfabrik v. Kedenburg u. Blee- ker in Uetersen; hob dort 1856 die Papierfabrik auf u. gründete eine Düngerfabrik; gründete 1857 eine Photogenfabrik bei Heide u. verband 1864 mit den bisherigen Geschäften eine Cementfabri- cation; legte 1866 eine Torfdestillation in Söndcrsthoved in Jüt- land an. Er ist Mitglied mehrerer vaterl. landwirthsch. Vereine" u.
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corresp. Mitgl. des Mccklenb. naturw. Vereins, war auch Standeab- geordneter f. d. 7. ländl. Wahldistrict u. ist Ausschussmitglied der A 1 to na-Kieler Eisenbahngesellschaft.
1) Gedichte. Kiel 1843. 8.
2) Holsteinische Geschiebe I. Asphalt in Granit. Michaelis - Programm der Kie- ler Gelehrten - Schule. Kiel 1846. 4. S. 3—22. Steht auch in H. Bier- natzkis Schleswig-Holst. Landesherr. Jahrg. 1, 1846, S. S42— 353.
3) Im Jahresbericht der Naturforscherversammlung zu Kiel 1846: Ueber die Kry- stallform des Strurits.
4) Holstein u. Lauenburg, Hamburg u. Lübeck, ein Führer durch Stadt u. Land, mit 7 Karten u. einem Meilenzeiger. Kiel, Akad. Euch Ii., 1847. 8. S8. 96.
5) Geognostische Beobachtungen in den Herzogthümern Schleswig u. Holstein. Kiel 1848. 8.
6) Der mechanische Theil der Naturlehre v. H. C. Oersted, theils übersetzt, theils bearbeitet. Braunschweig 1851. 8.
7) Die nachhaltige Vertilgung des Duwock. Weimar 1854. 8.
8) Die Torfconcentrationsmethode des Hrn. Challeton. Kiel 1856. 8.
9) Das Salz im Haushalt der Natur u. der Menschen. Leipzig 1857. 8.
10) Die Plaggenwirthschaft. Kiel 1858. 8.
11) Gab heraus: Schleswig-Holsteinisches landwirtschaftliches Taschenbuch Jahrg. 1—7. Itzehoe, Pfingsten, 1861— 1S67. 8. (Wird fortgesetzt)
12) Neue allgemeine u. wohlfeile Methode der höchsten Wiesencultur. Wismar & Lndwigslust, HinstorfF, 1861. 8.
13) Zur Geologie der Insel Helgoland. Kiel 1864. 8.
14) Der Durchstich der Holsteinischen Landenge. Schleswig, Heiberg, 1865. 8.
15) Fünf Stunden Abenteuer. Lustspiel in 5 Acten. Nach einem altenglischen Muster des Samuel Tuke. Kiel, Schwers'sche Buchhandlung 1865. 16.
16) Aufklärungen über den Guano-Handel für den Deutschen Landmann. Itzehoe, G. J. Pfingsten, 1867. 8.
Gedichte im Plöner Donnerstogsblatt 1838. — Aufsätze u. Beitrr. zu Gutz- kow's Telegraphen 1840 No. 52 u. sonst. — Gedichte in den „literar. u. kritischen Blättern" 1839 u. 1840. — In den „neuen Kieler Blättern" 1844 S. 545 sqq. (Ueber Stcinkohlcngrabungen in Schleswig). — Viele Aufsätze chemischen Inhalts in Uebersetznngen aus Englischen u. Französischen Zeitschrr., namentlich den Comptes rendus des seances hebdomadaires de l'academie des sciences, in Erdmann u. Mar- chunds „Journal für praktische Chemie" 1840 — 1843. In der „Zeitschrift der Deut- schen geologischen Gesellschaft" II, 1850 (Die Erdfälle); HL 1851 (Neue Beob- achtungen mitteltertiärer Schichten in Holstein); IV, 1852 (Eine neue Insel in Norddeutschland); V, 1853 (Miocänschichten des nördlichen Hannovers); VI, 1853 (Zur Chronologie jdes Paroxysraus des Hekla); VHI, 1856 (lliffsteinbildung im Kleinen an der deutschen Nordküste). — In der „Allgemeinen Monatsschr. f. Wissensch, u., Literatur" (Braunschweig 1853) 3, S. 57—71 u. S. 137—156 (Ueber die fossile Thierwelt des einfachen Mikroscops u. deren geognostische Bedeutung). — In der (Cotta'schen) „Deutschen Viertcljahrsschr." 1854 (Helgoland). — Im „Archiv der Mecklenburgischen naturforschenden Gesellsch." 185... (Der Sonnen- vorbote). — Im Familienbuch des österreichischen „Lloyd": (Der Torf.) In den, theils der Schleswig-Holst. Schulzeitung verbundenen, theils für sich, theila auch den Jahrbb. der Landeskunde angehängten „Mittheilungen des Vereins nördlich
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der Elbe zur Verbreitung naturwissensch. Kenntnisse": (Schulzeitung 1855/56 No. 2: Anstehende Gesteine Alteren Ursprungs); No. 7 (Die Gliederung des norddeut- schen Diluviums); 1857 (Kiel 4) 8. 22—25 (Die Kalk- u. Thonlagor zu Lieth bei Elmshorn; auch Schulzeitung 1856/57 No. 30) 1859, III, S. 28—32 (Beob- achtungen über das Alter des Segeberger Gypsstockes) ; S. 64—67 (Geologische Karte, Kritik.) S. 79—101 (Dolomit-Geschiebe in Holstein); S. 1 02 - 1 04 (Wurm- sandstein); 1860 & 23 — 31 (Siphonia praemorsa Goldfuss — rectius Astylospon- gia praemorsa Fcrd. Römer); 1861 S. 47—62 (Das turonischc Gestein bei Heiligenhafen). — In Petermanns „Mittheilungen" 1857 No. 11, Gotha 4, (Der Friedrichskoog in Ditmarsdhen. Beitrag zur Geschichte der Veränderungen der Nordsecküste) u. andere Aufsatze. — In den Jahrbb. f. d. Landeskunde III, 1860, 8. 274—283 (F. Geerz* Generatkarte der Herzogthüraer Schleswig-Holstein-Lauen- burg). — Viele Beiträge zu den „Itzehoer Nachrichten ,* für die er auch den „Wirthschaftsfreund" redigirte u. noch redigirt, theils staatswirth- u. wissenschaft- lichen, theils auch politischen Inhalts u. AS 1860 No. 87 (Neu entdecktes Gestein bei Heiligenhafen; cf. Mittheill. des Vereins nördlich der Elbe 186a S. 34-36); 1865, März (Der Nord-Osteee-Cannl ; steht auch in der Beilage zur Kieler Zeitung No. 233). — Zur „Kieler Zeitung" auch 1864—1866 einzelne Leitartikel. — (Mit- theilungen über Island) im „Ausland." — Io Hennebergs Journal für Landwirthsch. 1862 p. 331 (Zur Geognosie u. Cultur der Norddeutschen Haiden). — In der Hamb. Börsenhalle 1862 (Bericht über die landwirthschaftlichc Weltausstellung) u. ausserdem andere politische u. wirtschaftliche Aufsätze. — In den 50ger Jah- ren bis 1862 politische u. wirtschaftliche Artikel im Hauptbl. u. Beilagen der „Augsburger allgemeinen Zeitung." — Iu Stöckhardts „Zeitschrift f. deutsche Landwirte" 1862 Aufsätze u. Berichte. --In der „Gartenlaubo" 1862: (Uebcr grossartigo Erscheinungen des St Eimenfeuers). In Löhe's illustrirten landwirthsch. Zeitung 1863 (Ueber die Insel Sombrero) — In der „Illustrirten Zeitung" über Sombrerogestein. In „Ueber Land u. Meer" 1866: (Die Electricität, ein Schoos- kind der Napoleoniden). — Er redigirte während zweier Diäten der Holst. Stände 1860 u. 1863 die Ständezeitung. — Revidirt. Vcrgl. auch Poggendorffs biogra- pbisch-liter. Hdwörtcrb. d. exaeten Ww. H, Sp. 142.
1382) JHeyil, AVilhelm Matthias Conrad, geb. den 5. December 1793 in Glückstadt; Sohn des Canzleiraths Nicol. Heinrich Meyn, Bürgermeisters das., u. der Maria Elisabeth geb. Kirchhoff; wurde den 16. Octobcr 1808 Landcadet, den 30. December 1811 Seconde-Lieutenant beim 1. Jütischen Infanterie -Regiment; darauf Premier-Lieutenant, zuerst beim Kopenh. Infanterie-Regi- ment, dann beim 3. Leibregiment; den 31. December 1825 Capilain ; 1838 Compagnie-£hef; mit Wartegeld entlassen den 20. Mai 1840; starb 1850 in Kopenhagen.
In „Militairt Repertorium* 2. Reihe, 1. B., S. 34—39 (Om et russisk Feldtog til Indien); S. 40—56, 134 — 154 (Auszug aus der „allgem. Militär-Zeitung" f. 1842, betr. Garnisons-Uebungen in Preussischen Festungen; den Wachedienst in der Garnison u. A.); S. 122—133 (Europa og Amerika militairt betragtede); S. 223—238, 321-327 (Europas Armeeformationer); S. 239—253 (Udtog af „le »pectatcur miutaire"); S. 328 -34 (Nikobaroeernes Colonisering); S. 335-355
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(Udtog af „United Service Magazine and Naval military Journal); 2. B., S. 16 bis 38 (Den amcrikanske General Don Simon Bolivar); S. 123—166 (General- licutenant Georg Ludvig Grevo von der Schulenburg) ; S. 341— 377 (Krigen mcllem Danmark og Sverrig tillige med deta Allierede England i Aarene 1808 og 1809); S. 376—398 (Krigen i Syrien 1840 og 1841 mellem Mehemed Ali, Vicekonge af Egypten, og England med deta Allierede); 3. B., S. 55—79 (Den russiske Expe- dition mod Khiwa i 1839 og 1840); S. 237—287 (Fclttogen i Findland og Sverrig i Aarene 1808 og 1809); 4. B., S. 67—88 (Sikhstaten Lahore under Runschit Singh og hans Efterfoelgero); S. 186—196 (Militaire Misceller); S. 482 bis 485 (Den Katfkasiske Linics Bevogtning); 5. B., S. 55—77 (Krigen imellem Republiken Mexiko og de forenede nordamerikanske Stater); S. 463—68 (Den hannoverske General von der Deckens Fortailling om Slaget ved Lutter am Barenberge).
1383) Michaeli», Adolph Theodor Friedrich, geb. den 22. Juni 1835 in Kiel, Sohn des nachfolgenden Gustav Adolf M. u. der Julie geb. Jahn; besuchte die Kieler Gelehrten -Schule bis Ostern 1853, Rector Lucht; von wo an er Philologie erst in Leipzig seit Ostern 1853, in Berlin seit Mich. 1854, in Kiel seit Mich. 1855 studirte; promovirt 1857 den. 20. October als dr. philos. in Kiel; war seit Herbst 1857 in Italien, hauptsächlich in Rom, im Frühjahr und Sommer 1860 in Griechenland, bis Frühjahr 1861 in Italien u. im Sommer 1861 in London u.Paris; habilitirte sich im Herbst
1861 als Privatdocent in Kiel; wurde 1862 ausscrord. Prof. der Archäologie in Greifswalde u. Director der akademischen Kunst- sammlung daselbst; erhielt zu Ostern 1865 einen Ruf als ordent- licher Professor der klassischen Philologie u. Archäologie nach Tübingen, wo er auch Mitdirector des philologischen Seminars u. Director des Münz- u. Antiken-Kabinets ist.
1) Dissert. de auetoribus, quos Horatius in libro de arte poetica secutus esse videatur, praemio Schassiano ornata: vor dem Progr. zur Feier des K. Geburts- tages d. 6. Octob. 1857. Kiliae 1857. 4. SS. 35. (Bildete auch seine In- auguralschriftö
2) Das corsinische Silbcr^efäss. Leipzig 1859. 4. (Gratulationsschrift für Welckers Jubiläum).
3) MitCunze: Rapporto d'un viaggio fatto nclla Grecia. Roma 1861. 8. (Wurde in 100 Exempll. besonders gedruckt aus den Annali delP Instituto 1861).
4) Die Verurtheilung des Marsyas. Grcifswald 1864. 4
5) Anaglyphura Vaticanum (auf Tellus u. Apollon bezüglich). Tubingae 1865. 21 SS. Mit 3 Taff. (Gratulationsschrift für die Universität Wien.)
6) Thamyris und Sappho auf einem Vascnbilde. Mit 1 Tafel, Festzuschrift für Ed. Gerhard. Leipzig, Breitkopf & Härtel, 1865. 8. SS. 16.
Beitrr. zu Gerhards „Denkmäler u. Forschungen" seit 1858 (namentlich: 1859 die neuen Bäder in Fompeii; — 1861 Berichte über Athenische Alterthümer; —
1862 die Balustrade am Tempel der Athene Nike auf der Akropolis von Athen Berichte über Londoner Alterthümer; — 1S63 Terracottagruppe aus Athen;
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Antiken im Pnllast Sciarra; — 1864 Tcrracotten in Canterbury; — 1866 Zwei römische Grabsteine). — tm „Rhein. Mus. f. Phil." XVI, 1861, S. 210—235 (lieber den jetzigen Znstand der Akropolis von Athen. Erschien auch separat,)
— Einzelnes im „Philologus* von 1866. — ■ In den „Neuen Jahrbb. f. Philologie" 1859 (Bericht über die Schriften des archaol. Instituts); 1861 (In- schrift v. Tegea). — Zerstreute Beiträge zu den „Grenzboten". — In den „Annali dell' instituto di correspondenza archcologica" 1857, p. 232 — 274 et 359 bis 361 (Filottcto Ferito); 1858, p. 100—125 (Inscriptioncs tabulae Iliacae); p. 298—347 (ApolUne e Marsia); 1859, p. 60—81 (II lione nemea); p. 267 bis 278 (Vaso cretano); 1861, p. 6 — 90 (die oben genannte mit Cunze herausgeg. Schrift); 1862, p. 208—220 (Due bassirilievi ateniesi); 1863, p. 292 bis 336 (II dio Pan colle Ore e con Ninfo su rilievi votici greci); 1864 (Osservazioni fatte in alenne isole dell' Arcipelngo). Verschiedene Kleinigkeiten im „Bullcttino dell' Instituto" 1858, p. 129—144 (Antichita nnpolitane); 160 (Iscrizione greca); 170 bii 173 (Pcntco. Rappresentazioni della giraffa); 1859, p. 112 (Sopra: Luetzow: Geschichte des Ornaments an den bemalten griechischen Thongefäasen) ; 1860, p. 26—39 (Sopra Cunze: Reise auf den Inseln des Tbrakischen Meeres); 1860, 113—118 (Antichita di Atene); p. 122—126 (rErcole epitrapezzio di Lisippo); p. 177—183 (mit Cunze: Scavi di Eleusi); 1862, 56—59 (Giunta aV articolo di Rhusopulos sopra un vnsetto corintio con iscrizioni d'un carattere antichissimo).
— Revidirt
1384) Michaelis, Gustav Adolf (L. de S. No. 775). Seit 1833 dr. u. ausübender Arzt, wie auch Assistenz- Arzt an der Hebammen-Anstalt u. Privat-Docent zu Kiel; 1836 Physicus der Stadt u. der Aemter Kiel, Cronshagen u. Bordesholm; den 12. Febr. 1839 ausserordentl. Prof. der Medicin, und nach Prof. Wiedemanns Tode Cden 31. December 1840) den 24. August 1841 ordentl. Prof. der Geburtshülfe, sowie' Vorsteher der Gebäranstalt u. Oberlehrer der Hebammenschule; im Laufe des Sommers 1848 reiste er ins Bad um für seine zerrüttete Gesundheit Genesung zu suchen. Als er krank wieder heimkehrte, fand er auf der Station Lehrte im Hannoverschen den Tod. Verh. mit einer Tochter des Syndicus Jahn.
Von ihm noch:
Ueber das Leuchten der Ostsee nach eigenen Beobachtungen nebst einigen Bemerkungen über diese Erscheinung in anderen Meeren. Mit einem Vorwort von Chr. Heinr. Pfaff. Mit 2 Kupfern. Hamburg 1830. 8. SS. 52.
Setzte neben W. F. G. Behn, G. B. Günther, A. L. A. Meyn fort: C. H. Pfaffs practische o. kritische Mittheilungen aus dem Gebiete der Medicin. Chirurgie u. Pharmacie redigirt v. dr. J. Samson Jahrg. 6, N. F. 4.— Jahrg. 9, N. F. 7. Altona 1838—1841. 8. Von ihm darin: Bd. 6, N. F. 4, H. 7-8, S. 92-115 (Anzeige über H. »Fr. Nägcle's geburtshülfliche Auscultation. Mainz 1838); H. 9 n. 10, S. 62—64 (Fall von Drillingschwangcrschaft) ; S. 78—96 (Ueber die Anlegung neuer Apotheken in den üerzogthümern); S. 115— 130 (Anzeige v. Fr. A. Wilda's das weibliche Gebär Unvermögen, Berlin 1838), Bd. 8., N. F. 6, H. 1 n. 2, S. 52 bis 82 (Ree. über r* Dnbarque's Geschichte der Durchlöcherungen etc. des Uterus etc.,
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56 AHchaelsen.
(üebor das S«Ze*W wie 1 h 'r * * 292'
von Holstein »«.«Tlpll'p ™m * 1826 an in> n8rd»*en Theile «ber den Gesuodhei Ju.^nd l«™ ^ Di^ Tf ^ ^ einigen B^nnge» der anslEndischeu Heilkunde ^fÄJffS " ' TTn * J°,iUS' Hebungen- B. Gebär-Aus»al.k i P Si2 » der Kieler
glucklich für Mutter B. Kind) das. Bd 2 H 1 s ,(*™™*">i« -
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& 54-80 (Mehrcr. K t j™ Jahr0 18S3>. Bd. 3, N. F. 1, H. 3 u
«• .0, a 23-26 (AuIhe ^IT'm ^Fr4y!hr 1834 in Süderditmarsehen); H. 9 wenigstens in Südt tu, rschc„ hTdlTn VZ ** Jahre J833 geherrscht)- S 23 -u , P . T V •"*■»'"*• ^rh im
10, & 53-67 f Vom 3,_ (Pract,sche Notizen); Bd. 4, N. F. 2, H. 9 u
» Verbindung COmP,0teD - Keh.kopfs
H. II u. .2, I v ^LlT lS" ZerS?hneid0DS derSpeiMrühre); Bd. 5, N. F. 3. in den er«n„ M ^erknngtn über die Epidemie der Influen,. od Grinre
«1 aen ersten Monaten des Jahr«; iai7 ;« c»j. x „ M ÜU* ^r,Pre
Briefe: über Heilkraft a V Tl Sadcrdltmar8chen); S. 77-80 (Aus einem über Heilkraft des mmeralischen Magnetismus u. s. w.); Bd. 6., N. F. 4,
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MichelNen. 57
II. 3 u. 4, S. 104—120 (Ucbcr mcdicinisch-polizeiliche Massrcgel n gegen das Scharlachfieber in Süderditniarschen); H. 9 u. 10, S. 64—77 (Zwei Fälle von ab- sichtlicher Vergiftung mit concentrirter Schwefelsäure); Bd. 8, N. F. 6, H. 7 u. 8, S. 72 — 66 (Freiwillige acute Arsenikvergiftung glücklich geheilt u. Anwendung des Eisenoxydhydrats dagegen); Bd. 9, N. F. 7, H. 5 u. 6, S. 1—35 (Epidemie des typhus contagiosus exanthematicus in Süderditmarschen insbesondere im Jahre 1838).
1387) Jüichelsen, Albert, geb. 1800, Sprachlehrer in Tondern; starb daselbst den 16. August 1847. — Ycrgl. Ersl. II S. 266, Supplem. II. S. 372.
Amor u. Psyche, lyrisches Drama von Fr. Paladan - Muller. A. d. Däni- schen. Kopenhagen 1835. 8.
Eine historisch-poetische Bede von ihm wurde gedruckt zum 5. Juli 1841 bei Rastrup in Flensburg. S. Itzeh. Wochenbl. 1841 p. 722.
1388) Jüichelsen, Andreas Ludwig Jacob (L. & S. Nr. 778), geb. den 31. Mai 1801 in Saatrup auf Sundewitt, Sohn des dortigen Diakonus Franz M. (f als Prediger zu Oeddis im Amte Hadersleben d. 15. Januar 1806) u. der Johanna Henriette geb. Born, Tochter- des Amtsverwalters C. S. v. Born in Apenrade; be- suchte das Gymnasium in Altona von Ostern 1816 bis Michaelis 1819, studirte von 1819 bis 1823 die Rechte in Kiel u. Göttingen, wurde 1823 mit dem 1. Charakter auf Gottorf examinirt; machte darauf mit höherer Unterstützung eine zweijährige wissenschaft- liche Reise, auf der er die Universitäten Berlin, Heidelberg, Paris besuchte; promovirt als dr. jur. in Berlin den 20. November 1824; privatisirte, mit wissenschaftlichen Sammlungen u. Arbeiten be- schäftigt, seit 1825 in Kopenhagen, wo er den 1. Juli 1826 ord. Mitglied der Isländischen Literaturgcsellschaft, den 14. März 1829 Mitglied der k. Dänischen Gesellschaft für vaterländische Geschichte u. Sprache und den 30. Juni dess. J. ord. Mitglied der k. Nor- wegischen Gesellschaft der Wissensch, wurde; den 11. August 1829 ausserord. Prof. der Geschichte in Kiel; 1833 Secretär des Vereins für vaterländische Geschichte; seit 17. December desselben Jahres h. c. dr. philos. das.; den 11. Juni 1834 corresp. Mitglied der Gesellschaft für Pommersche Geschichte; 5. Oct. 1835 corresp. Mitglied des Vereins für Mecklenburgische Geschichte; schlug 1837 einen Ruf als ordentlicher Professor der Rechte nach Basel aus u. wurde im October desselben Jahres ordentlicher Prof. der Ge- schichte in Kiel; in dems. Jahre auch ausländisches Mitglied der Kurländischen Gesellschaft für Literatur u. Kunst; 28. Mai 1838 Ehren-Mitglied des Nassauischen Vereins f. Geschichte; 11. Juli
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MIcht Isen.
1839 corresp. Mitglied der Gesellsch. f. Friesische Geschichte zu Leuwarden; wurde 1841 als ordentl. Professor des Staats- u. Völ- kerrechts nach Jena zu Ostern 1842 berufen; daselbst Michaelis 1843 Hof- u. Justizrath u. Beisitzer des SchöfTenstuhls u. 1845 den 24. Juni Geh. Justiz-R.; auch im Vorstand des Vereins für Thüringische Geschichte u. Alterthumskunde; von 1844 bis 1848 Redacteur der N. Allgem. Jenaer Literatur-Zeitung; wurde 1848 von der provisorischen Regierung der Herzogthümer Schleswig- Holstein mit einer ausserordentlichen Sendung nach Berlin betraut; wurde von dem 1. Schleswigschcn Wahldistrict zum Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung erwählt u. war Vice-Präsident in dem gesetzgebenden Committee, auch Vorsitzender der Commission für die allgemeine Wechselordnung; erklärte den 26. Mai 1849 seinen Austritt aus dieser Versammlung; den 29. September 1851 Mitdirector des staatswissensch. Seminars in Jena; war seit 2. Ja- nuar 1852 Vorstand u. seit 1863 erster Vorstand des Germanischen Museums in Nürnberg; 29. December 1855 Geheimer Justiz- u. Oberappellations-Rath; den 1. März 1855 ord. Mitglied des Gelehr- ten-Ausschusses des Germanischen Museums; 28. Nov. 1855 Mit- glied der K. Akademie der Wissenschaften in München; 14. April 1856 ord. Mitglied d. k. Sächsischen Gesellschaft der Wissensch, in Leipzig; den 15. Aug. 1857 corresp. Mitglied der Gesellsch. für Niederländische Literatur in Leyden; 1857 auch Ehren -Mitglied der judicial society in London; 26. Aug. 1858 Ehren-Mitglied des Voigtländischen Alterthumsforschenden Vereins; 16. August 1861 Ehrenbürger der Stadt Jena; 1864 Comthur des Grossherz. Oldenb. Hauss- u, Verdienstordens; 1865 Comthur des Sachsen-Ern estini- schen Hausordens; legte Johannis 1864 sein Amt als erster Vor- stand des Germanischen Museums nieder, um für die Schlesw.- Holst. Sache thätig sein zu können; lebte 1867 in der Stadt Schleswig. — Revidirt. — Vergl. die Leipz. Illustr. Zeitung v. 1864 (worin auch sein Bildniss in Holzschnitt), ferner die biogr. Umrisse der Mitglieder deutscher National- Vers. (Frkf. 1848) H. 2, Erslew II, S. 266—267 u. Supplem. II, S. 372. — Verh. seit 2. Octob.
1840 mit Comtesse Ernestine Sophie Friederike v. BrockdorfT, Toch- ter von No. 219.
Von ihm noch:
2) Gab heraus mit Vorwort: Georg Nicolaüs Wulfke: Uebor die Syltcr Land- schafts-Verfassung u. ihre zeitgemässe Verbesserung. Kiel, Univers.-B., 1831. XVI u. SS. 99. Ree.: N. Provinzialbcrr. 1831 S. 658-663.
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■
3) v Scn»1 schreiben an Herrn dr C. F. v. Schmidt-Phiscldcck , betreffend das Ver-
iassungswerk in Schleswig-Holstein. Hamburg 1831. 16 SS. 8.
4) Gab heraus, zuerst mit J. Asmussen (welchen vergl ) : Archiv für die Staats- u. Kirchen-Geschichte der Herzogtümer Schleswig, Holstein u. Lancnburg u. der angrenzenden Länder u. Städte Bd. 1 H. 1. Kiel 1833. 8. VI u. 266 SS. — Ree. N. Prov.-Berr. 1833 S. 313—315.
Darin von ihm: S. 1—48 (Die altere Geschichte des adeligen Guts Rundhof in Angeln); S. 243—258 (Ueber das Wahlrecht der Schleswig- Holsteinischen Stände zur Zeit Chritian L Dieser Artikel gegen Estrup: Om Slesvig og Holsteens Uadskillelighed eftcr Forsikkringsacten af 1460. Kbh. 1832; u. in „Blandinger fra Sorcee." 3. H. v. 1832.
Bd. 1. Altona 1833. 8. XLII u. SS. 425. Ree. Prov.-Berr. 1833, S.
638—639. Von ihm ausser dem Antheil am Vorbericht, S. 1—87 (Die Hoseldorfer Marsch, im Mittelalter).
Bd. 2. Altona 1834. 8. XX u. 571 SS. Von ihm ist ein Antheil am Vorbericht.
— - Bd. 3. Das. 1837. 8. XXII u. 385. Von ihm S. 167—194 (Die Erb- unterthänigkeit der Stadt Lütjenburg im 16. u. 17. Jahrh.); S. 339—372 (Bericht eines Augenzeugen über die Eroberung Ditmarscbens ; S. 379—383. (Auszüge aus den ältesten auf Pergament geschriebenen Kirchenbüchern zu Tellingstedt in Norderditmarschen); S. 383 (Notizen über Codices des Pres- byter Bremensis aus der k. Biblioth. in Kopenhagen). *
Bd. 4, von ihm allein herausgegeben. Das. 1840. 8. XVI u. 602 SS.
Von ihm: Vorbericht; S. 599 (Leibeigne wurden in Holstein noch im 18. Jahrh. verschenkt); S. 601 (Die ältesten Grabschriften in der Kirche zu Bordesholm). — Bd. 5, das. 1843, 8., ist nicht mehr v. Michclsen redigirt, sondern v. Falck u. Ratjen.
5) Das alte Ditmarschen in seinem Verhältnisse zum Bremischen Erzstift beur- kundet. Schleswig, Tbst.-Inst. 1829. gr. 8. VI u. 115 u. 2 B1L Urkunden- verzeichniss.
6) Ueber die vormalige Landesvertretung in Schleswig -Holstein, mit besonderer Rücksicht auf die Aemter u. Landschaften. Eine historisch-pablicistische Er- örterung. Mit Urkunden. Hamburg, Perthes & Besser, 1831. gr. 8. SS. 104. Ree. im Kieler Corresp.-Bl. 1831 No. 55.
7) Urkundenbuch zur Geschichte des Landes Ditmarschon. Altona 1834. gr. 4. XX u. 414 SS. Mit 1 Wappent. Ree Prov.-Berr. 1834, S. 436—439. Kie- ler Corresp.-Bl. 1834 No. 91.
8) * Ueber die Aufhebung der Zollfreiheiten in Schleswig - Holstein. Ein publici- Btisches Votum eines Zollfreien. Kiel, Univers.-Bucbh., 1836. gr. 8. SS. 44. S. Alt. Merk. 1836 No. 110, Sp. 2124—2125.
9) Ueber die erste Holsteinische Landestheilung. Eine historische Abhandlung, geschrieben zur Säcularfcier des Altonaer Gymnasiums am 19. September 1838. Mit lithographirtem Wappen. Kiel u. Eutin. 8. SS. 40. Ree. Kieler Corresp.-Bl. 1838 N. 85, S. 348—349, Alt. Merk. 1839 No. 193 u. 195.
10) Der ehemalige Oberhof zn Lübeck u. seine Rechtssprüche. Altona, Hamme- rich, 1839. 8. XXIX u. SS. 374. S. N. St M. IX, 1840, S. 618.
11) Primogeniturordnungen im Schlcswig-Holsteinischen Fürstenhause. Eine staats- rechtliche Erörterung. Zum 50jährigen Amtsjubiläum des Geh. Conferenz- raths Cai Lor. v. Brockdorff, den 13. Nov. 1839. Kiel 1839. 4. (Nur S-
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60 Michelsen,
1—24 wurde bei dieser Gelegenheit gedruckt, der weitere Abdruck wurde von der Regierung inhibirt)
12) Ucber die ehemaligen Landestheilungen in Schleswig-Holtsein unter dem Olden- burgischen Hause. Eine staatsrechtliche Erörterung. Zum 50j&hrigen Amts- jubiliium des Geh. Conferenzraths Cai Lor. v. Brockdorff. Kiel 1839. 4* SS. 40. S. N. St. M. X, S. 557.
13) Redigirtc: Urkunden -Sammlung der Schleswig-Holstein-Lanenburgischen Ge- sellschaft für vaterländische Geschichte. 1 Bd. Schleswig-Holstein-Lauen- burgische Urkunde bis zum Jahre 1360; II. Diplomatar des Klosters Preetz v. Adam Jessiu. Mit 1 Wappentafel.) Kiel 1839. 4. SS. 404 (Nachträge, Register u. Glossar zum 1. Bande, das Register, v. H. Biernatzki erschien unter Waitz' Redaction 1849.) 2. Bd. 1 Abth. mit Vorwort v. Michclscn: Urkunden von 1300-1350. Mit 1 Wappentafel. Kiel 1842. 4. VHI u. SS- 126. Ree. des 1. Bandes« im Kieler Corresp.-Bl. 1839 No. 72.
14) Grundriss zu seinen Vorlesungen über das positive Völkerrecht Kiel, Uni- versitäts-B., 1840. gr. 8. SS. 16.
15) Entstehung u. Begründung der Predigerwahl in Schleswig-Holstein als pro- testantische Norm. Eine kirchenrcchtliche Abhandlung. Kiel 1841. 8. SS. 24. Ist akademisches Festprogramm auf Veranlassung der am 4. Advent- Sonntag 1840 begangenen Jubelfeier des Ober-Consistorialraths dr. Cl. Harms. — S. Lyna 1842 No. 4.
16) Sammlung alt-ditmarsischer Rechtsquellen. Namens der Schleswig-Holstein- Lauenburgischen Gesellschaft für vaterländische Geschichte. Altona, Hamme- rich, 1842. 8. XXVIII u. SS. 370.
17) Grundriss zu Vorlesungen über katholisches u. protestantisches Kirchenrecht Jena, Prommann, 1842. 8. SS. 16.
18) Grundriss zu Vorlesungen über allgemeines u. Deutsches Staatsrecht Jena bei dems. 1843. 8. S. 16. S. Falcks Archiv IL S. 414.
19) Acta judicialia in caussa, quae intcr comites Holsatiac et consules Hambur- genses medio saeculo XIV. agitata est de libertate civitatis Hamburgcnsis publica. Jenae, Prommann, 1844. 4. SS. 24. Angez. im Alton. Merk. 1844 No. 148 S. 687.
20) Polemische Erörterung über die Schleswig -Holsteinische Staatssuccession mit bisher ungedruckten Urkunden. Leipzig, Wcidmannsche Buchh. 1844. 8. SS. 104. Angez. Kieler Corresp.-Bl. 1844 No. 46.
21) Zweite polemische Erörterung über die Schleswig-Holsteinische Staatssuccession. Mit einem Nachwort über den offenen Brief. Mit bisher ungedmekten Ur- kunden. Leipzig, Wcidmannsche Buchh., 1846. 8. SS. 146. Ree. Liter, u. krit Bll. 1846 No. 106, S. 830-833. Alt Merk. 1840 No. 202.
22) Die vier wichtigsten Actenstücke der Schleswigschen Ständeversammlung; von 1846. Jena, Frommann, 1847. 8. VIII u. SS. 57.
23) Ueber die Genesis der Jury. Eine germanistische Untersuchung. Leipzig, Otto Wigand, 1847. 8. VH u. 190.
24) Specimen codicis diplomatici Jenensis: Universitäts-Progr. zu Jena 1852. S. Zeitschr. des Vereins f. Thüringische Geschichte Bd. 1 (Jena 1852) H. 1, S. C9— 70.
25) Die Hausmarke. Eine germanistische Abhandlung. Mit 3 lithographirten Tafeln. Jena, Frommann, 1853. gr. 8. SS. 68.
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26) Der Mainzer Ilof zu Erfurt am Ausgange des Mittelalters. Eine urkundliche Mittheilnng als Einladungsschrift zu der, am 4. Jnni 1853 in Eisenach zu haltenden Generalversammlung des Vereins für Thüringische Geschichte u. Altcrthumskundc. Namens des Vorstandes. Jena, Frommann, 1853. gr. 4. SS. 46.
27) Ueber die Ehrenstücke n. den Rautenkranz als historische Probleme der Heraldik. Programm zu der am 6. August 1854 in Gotha zu haltenden Generalversammlung des Vereins für Thüringische Geschichte u. Alterthums- kundo. Namens des Vorstandes. Jena, bei dems., 1854. gr. 4.
28) Die Rathsverfassung von Erfurt im Mittelalter. Eine urkundliche Mittheilung, als Programm zu der 3. am 30. Juli 1855 in Erfurt zu haltenden General- versammlung des Vereins für Thüringische Geschichte u. Alterthumskunde. Namens des Vorstandes. Jena, bei dems. 1855. gr. 4. SS. 47.
29) Ueber die festuca notata u. die germanische Traditionssymbolik. Ein germa- nistischer für die K. Baicrischo Akademie der Wissenschaften bestimmter
» Vortrag. Jena, Frommann, 1855. gr. 4. SS. 60.
30) Urkundlicher Ausgang der Grafschaft Orlamündc. Hauptsächlich nach Ur- kunden der Hoffmann - Heydenreichischen Handschrift. Programm zu der 4. am 15. Juni 1856 zu Weimar abzuhaltenden Generalversammlung des Vereins für Thüringischo Geschichte u. Alterthumskunde. Jena, Frommann, 1856. gr. 4. SS. 38.
31) Die ältesten Wappenschilde der Landgrafen von Thüringen. Mit 1 lithogr. Tfl. Programm zu der am 2. August 1857 in Jena zu haltenden General- versammlung des Vereins für Thüringische Geschichte u. Alterthumskunde. Jena, Frommann, 1857. 4.
32) Johann Friedrich des Grossmüthigcn Städteordnung für Jena, Zur Feier der Enthüllung des Standbildes desselben auf dem Markte in Jena den 15. August 1858. Jena, Frommann, 1658. 4. '
33) Frisiae septentrionalis vetus jus agcrale. Jenae 1859. 4.
34) Die Landgrafschaft Thüringen unter den Königen Adolf, Albrecht und Heinrich VII. Jena 1860. 4.
35) Codex Thuringiae diplomaticus. Sammlung ungedruckter Urkunden zur Ge- schichte Thüringens. Lief. 1. Jena, Frommann, 1854. 4. III u. 96 SS.
36) Urkundlicher Beitrag zur Geschichte der Landfrieden in Deutschland. Eine archivalische Mittheilung zur Ankündigung seines Antritts als erster Vorstand des Gerraanischen Museums. Nürnberg 1863. 4. 31 SS.
37) Rechtsdenkniale aus Thüringen. Jena, Frommann, 1863. VIII u. 532 SS. 8.
38) Widerlegung des gegen das Augustenburgischc Successionsrecht auf Schleswig- Holstein vom vorzeitigen Institute der gesammten Hand hergenommenen Ein- wandes. s. 1. et a. (1864). 4.
39) * Urkundliche Darlegung der besonderen Successionsrechte des Schleswig- Holstein-Sonderburgischen Hauses auf den vormals Gottorpischen Antheil des nerzogthums Holstein s. 1. et a. 4. Auch Franz. s. t. Memoire contenant l'exposc- des droits de sucecssion de la maison de Sonderbourg-Augustenbourg a la partie ci-devant Gottorpienno du duchd de Holstein. Stuttgart, Aug. Wörner, 1864. 4. 33 SS.
40) Ueber Schleswig-Holsteinische Staatscrbfolge. Ein Rechtsgutachten. Gotha, Thienemann, 1864. 8.
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michelsen.
41) Gab neben G. K. Frommann den früher v. Aufsess, A. v. Eye herausgegebe- nen „Anzeiger fftr Knude der deutschen Vorzeit", Jahrg. X, 1863, 1—12,' XI, 1864, 1 — 12, XII, 1865, 1—12, Nürnberg, 4, heraus.
42) Incditorum histöriam juris Cimbrici illu3trantium particula ex schedis suis collegit et Joanueo Haderslebicnsi sacra saccularia tertia celebraturo gratulabundus exhibuit. Slesvici 1867. 8. pp. 20.
, Beitrage zu Zeitschriften u. anderen Werken ausser den im L. & S. bereits angeführten :
a) Im Staatsb. Mag. IX, S. 800—808 (Mittheilungen von Urkunden [Zeug- nisse aus der alten Lübschen Stadt-Chronik zur Ditmarsischen Geschichte]); S. 804 bis 809 (Documcnte betr. das Recht des Ripener Bischofs auf Mögoltondern u. nahe gelegene Ortschaften v. 1241 — 1261) S. 809—814 (Documentc zur Erklärung der Abweichungen in den Abdrücken der ersten Ausgabe von Eckcnbergers Uebcr- setzung des Lübschen Lov). — b) Im Kieler Corresp -Bl. 1831, No. 86 (Be- denken wider eine in der Sylter Landschaftsverfassung vorgeschlagene Abänderung); No. 90 (Ree. v. L. Ross Geschichte der Herzogth. Kiel 1831.); No. 93 (Neue Chronik von Ditmarschcn) ; 1832, Beil. No. 4 v. 9. Mai (Ree. v. Blome's: Uebcr Gemeindewesen. Hamb. 1832. Vergl. No. 45 desselben Bis. u. Erwiderung v. Michelsen in No. 47); No. 89 (Antiquarische Anfragen); 1833, No. 74 (Landgilde); No. 95 (Ree. der „Chronik des Landes Ditmarschen* v. J. Haussen u. II. Wulff); 1834, No. 55 (Vortrag in der diesjährigen Hauptversammlung der historischen Gesellschaft); 1835, No. 80 (Ree. v. F. v. Warnstedt*: „Ueber Alterthums-Gegen- ständc"); 1837, No. 76 (Bedeutung einer Lehens- An wartschaft); 1849, No. 133 (An meine Wähler). — c) Im Neuen Staatsb. Magaz. IV, 1836, S. 250—253 (Aus Diedr. Blome, Amtmann zu Steinburg, Schreiben an Christian III, d. d. Kiel 1553, zur Zeit des Umschlags, vornemlich das Brarastedter Göding betr.). — d) Im 3. Bericht der Schlesw.-Holst.-Lauenb. Gesellsch. f. Samml. u. Erhalt. vaterL Alterthh. 1838 (Denkmäler im südwestlichen Deutschland). — e) Im Itzeh. Wochenbl. 1838, No. 17, Sp. 465—67 (Ueber C. F. Eckion). — 0 In der Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte Bd. 1, 1852/53, S. 73—90 (Ueber eine handschriftliche Chronik Thüringicns aus dem 15. Jahrh.); S. 129 bis 160 (Die Kiffhäuser Kaisersagc); S. 217— 236 (Ueber die ungedruckte Thüringische Chronik von Conrad Stolle); Bd. 3, 1857, S. 21—44 (Urkundenverzeichniss : Johann Rothe betr.); S. 65—70 (Siegclsaramlung des Herzogthums Coburg); S. 226 bis 222 (Jahresrechnung eines Jenaischen stud. jur. aus Wismar v. Jahre 1590); S. 373—374 (Aufforderung); Bd. 4, 1860, Ö. 1—22 (E. G. Förstemanu über zwei Nordhausische Schriftsteller im 10. u. 11 Jahrh.); S. 145 — 158 (Zur Beurkun- digung des Judensturms zu Erfurt im Jahre 1349); S. 319—330 (Urkundlicher Nachtrag dazu); S. 247—250 (Wechsel der Herrschaft zu Schauenforst) ; S. 361 bis 394 (Legendarium des Dominikaner-Klosters zu Eisenach); S. 492 — 494 (Fehde und Einigung der von Stuternheim mit der Stadt Erfurt 1269 — 1286); S. 495 (Kaiserl. Einberufung von Abgeordneten der Stadt Erfurt zu dem Concilium in Constanz 1417); S. 496 — 97 (Documente zur Geschichte des Hussitenkrieges in Thüringen v. 1428—1431); S. 497—502 (Zur Antikritik); Bd. 5, 1862; S. 290 bis 295 (Miscellen). — g) In den Berichten der K. Sächsischen Gesellsch. der Wissen- schaften, Phil.-Hist-Classe, 1859, Bd. 11, S. 25—48, mit E. G. Förstemann (Ueber die von Kaiser Friedrich an seinen Pathen Otto geschenkte silberne Schaale , jetzt in Weimar. Specicll v. Michelsen ist S. 40—48. Wurde auch separat gedruckt
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Leipzig 1859.) — h) In Rcischers u. Wüda's Zeitschr. f. Deutsches Recht u. Deut- sche Rechtswissenschaft Bd. 2, Leipzig. 1840 S. 84 ff. (Entstehung, Beschaffenheit u Aufhebung des Wahlrechts der Schlcsw. -Holst. Stände) ; Bd. 7, S. 89— 110 (Von der. bauerschaftlichen Mecnt- Verfassung in Ditniarschcn u. ihrer heutigen Reform). — i) In den „Verhandlungen der Germanisten" 24/26. Sept. 1846 zu Frankf. a. M. S. 52 (Vortrag Ober die Schlesw.-Holst. Frage im Allgemeinen); S. 170 ff. (Vortrag über die Genesis der Jury); S. 203 (Antrag auf Errichtung eines Central- Anti- quariums für Deutschland. Schreiben an Pertz). — k) In den Jahrbb. f. die Landeskunde der Herzogthh. Schl.-H. u. L. IX, H. 2 (Nachtrage zum Ditmarscher Urkundenbuche). Die Schrift „Uebcr die Erb Verpachtung kleiner n. grösserer Grundstücke, mit besonderer Rücksicht auf Mecklenburg. Rostock, Stille, 1832. 8. SS. 96, welche ihm in einigen Literaturwerken beigelegt wird, gehört nicht ihm ; der Verf. ist ein Mecklenburgischer Amtmann u. hat auch anderen Vornamen.
1388a) Ifliclielseit. C. C. L., geboren den 5. Juli 1834 in Kiel, studirte Jura in Kiel u. Göttingen, machte 1859 Michaelis das Holsteinische Amts-Examen mit dem 2. Char. m. A. u. ist zur Zeit Anwald in Kiel, nachdem er vorher in Kcllinghusen war.
Pandecten'abellen. Abth. 1: die Lehre vom Besitz. Kiel, Ak. Buchh., 1867. gr. f. Revidirt.
1389) Michelsen . Conrad Anton, geb. den 14. Mai 1804 zu Saatrup; Bruder von No. 1388; studirte Theologie seit Ostern 1826 in Kiel; wurde 1830 zu Gottorf mit dem 2. Char. m. A. examinirt; den 16. September 1835 dr. philos.; den 17. Oct. 1 837 Collaborator ; den 25. September 1 838 Subrcctor an der Gelehrten- Schule in Haderslebcn; 1848 den 5. September Conrector daselbst; im Aug. 1850 entlassen; 1854/55 const. Seminar-Inspector zu Alfeld im Hannoverschen; Ostern 1858 Director der Ackerbauschule bei Hildesheim; starb den 16. Mai 1862. Verh. mit Johanne Caroline Elisabeth geb. Jürs aus Altona Cf 29. September 1838).
1) Historische Ucbcrsicht des Studiums der lateinischen Grammatik seit der Wiederherstellung der Wissenschaften, nebst einer Einleitung über das all- gemeine Wesen der Sprache. Ein grammatischer Versuch. Hamburg, Perthes, Besser u. Mauke, 1837. gr. 8. \ VI u. 138 SS. Angez. Kiel. Corresp.-Bl. 1837 No. 68, S. 276.
2) Grammatica omni um diseiplinarum fundamentum et praesidium. Haderslebiae 1842. 4. In dem Schulprogramm der Gelehrten-Schule.
3) Philosophie der Grammatik. Unter steter Leitung der Geschichte entworfen. Bd. 1. Casuslehren der lateinischen Sprache vom causal-localen Standpuncto aus. Berlin 1843. 8.
4) Die Gemeinden u. die Agende. Ein Wort ans der Gemeinde. Hadersleben
1844. 8. Ree. Kirchen- u. Schulbl. f. d. Herzogthh. I, 1844, "Sp. 48 u. II,
1845, Sp. 81—83.
5) Der evangcl. Verein der Gustav- Adolf-Stiftung. Predigt am Sonnt. Remini- scere gehalten. Hadersleben 1844. 8. Auch dänisch. Ree. Kirchen- u. SchulbL 1845, Sp. 94 n. 95.
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64 Michelsen.
6) Haderslebene Seeweg in alter u. neuer Zeit Haderslcben 1847. 4. Im Pro- gramm der Gelehrten-Schule.
7) Redigirte einige Zeit im Jahre 1848 die „Nordslesvigske Tidende."
8) Die Arbeitsschulen in den Landgemeinden in ihrem vollberechtigten Zusam- menwirken mit den Lehrschulcn. Eine historisch begründete Beantwortung der Zeitfrage: Wie wird die Volksschule von der abstracten Methode emanci- pirt u. fruchtbarer gemacht für Herz n. Hand der Zöglinge. Eutin, Völkers, 1851. '8. III u. 119 SS. mit 1 Tafel in 4. Ree. Schl.-Holst-SchulbL XIH, 1851, S. 377—378 u. Kirchen- u. Schulbl. 1851, Sp. 673—677 (v. Superinten- denten Nielsen); Alt. Merk. 1851, No. 158. Prutz's Deutsches Museum 1853, Januar-Juni, S. 649; Kieler Corrcsp.-Bl. 1851, No. 78. (Diese Schrift ist nicht etwa von dem früheren Oberknabcnlchrer an der Bürgerschule in Haders- leben, H. Ch. Michelsen, der in -den 50ger Jahren ein Erziehungeinstitut in Oldesloe anlegte u. April 1867 in Jörl 8tarb. Derselbe ist nicht Schriftst.)
9) Methodologie des Hannoverschen Landeskatechismus. Alfeld (Leipzig, R. Hoff- mann), 1853. 8. VI u. 118 SS.
10) Wie nimmt die Schule Theil am Kampfe gegen den Tauperismus? beantwortet durch ein Referat über die Lehr- u. Arbeitsschulen in Alfeld. Hildesheim, Gerstcnbergsche Buchh., 1854. gr. 8. XIV u. 71 SS.
11) Katechismus der Deutschen Sprachlehre: in J. J.Webers illustrirten Katechis- men No. 36. Leipzig 1857. 8. VIH u. 216 SS.
12) Die Deutsche Rechtschreibung. Ein Leitfaden für Zweifelhafte. Nebst einem Wörterverzeichniss. Leipzig, Weber, 1858. 8. VIII n. 119 SS.
13) Andreas Treu. Bauermeister in Wolfendorf. Wahrheit u. Dichtung. Th. 1. Entwaldung u. Entwässerung, Bewaldung u. Bewässerung. Mit Holzschnn. u. 1 lithogr. Tf. (VI u. 152 SS.) Th. 2. Die Wiesencultur. Mit Holzschnn. (VI u. 157 SS.) Th. 3. Flachs u. Leinwand (IV u. 160 SS). Hildesheim, Gerstenb., 1859. 62. 8. Ree. Itzh. Nachrr. 185 9 No. 13.
14) Die Buchführung auf kleineren land wirtschaftlichen Besitzungen. Hildesheim, Gerstenberg, 1862. q. 8. II u. 103 SS.
15) Gab heraus einen Theil des 1. Jahrgangs 1862 von: Hannoversches land- n. forstwissenschaftliches Vereinsblatt. Mit steter Rücksicht auf Gartenbau, Seidenbau u. a. verwandte Zweige, Hildesheim, Gerstenb. 1862. 4.
16) Landwirtschaftliche Lebensfragen. Beantwortet in Gesprächen. 2. neue wohlf. Ausgabe. Hildesheim, Gerstenberg, 1864. 8. XX u. 472 SS. mit Holzschnn. n. 1 lithogr. Tf. (Nach des Verf.'s Tode).
Im Schleew.-Holst. Schulbl. J. V, 1843, H. 1, S. 5 — 16, H 2, S. 103—116, H. 4, S. 1 — 10 (Schule u. Leben. Schule u. Grammatik). Ein Auszug eines Auf- satzes aus der Berlingschcn Zeitung 1847, steht deutsch im Kieler Corresp.-Bl., 1847, No. 32 8. i Uebcr die Besetzung der geistl. Aemter in Nordsehl. Mehrere Beitrr. zur „Lyna" u. A. 1844, No. 52 u. 54 (Die Gustav- Adolf-Stiftung in Haders- leben); 1845, No. 5 (Das hiesige — Haderslebcner — Asyl während seines bis- herigen Bestehens. Auch im Schl.-Hokt.-Schulbl. 1845, H. 3, S. 180—182). — Im Alt. Merk. 1849, No. 77,' 95, 101, 113 (Realschulen u. Gymnasien od. Real- gymnasien?), 1851, No. 3 (Die Arbeitsschule in ihrem Zusammenwirken mit der Lehrschule). Beitrr. zum Schulbl. f. d. Prov. Brandenburg z. B. J. 22, No. 2 (der Helfcrdienst). In Zeitschr. f. d. Altertb.-Wissensch. 1847, No. 55—56 (Ree über Rümpel : Die Casuslehre in bes. Beziehung auf die Griechische Sprache).
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Michelsen. 65
1390) michelsen, Eduard, geb. in Preetz, studirte Medicin, wurde 1844 in Kiel dr. med. & chir.; ob später, 1849, Arzt in Treya, wo wenigstens ein Michelsen im Staatshandbuch von Ravit aus dem Jahre vorkommt.
De bubone syphilitico diss. inang. Kiliao 1844. 8.
1391) Michelsen, Hans, geb. 1805 in Hjerting im Tör- ninglehn im Amt Hadersleben, besuchte das Seminar in Skaarup bis 1835, war von Juni 1835 bis April 1837 Hülfslehrer, spater const. Küster u. Schullehrer auf Thurö bei Svendborg, darnach Gehfilfslehrer in Oerbek bei Nyborg, wo er den 8. October 1840 Küster u. Lehrer wurde. Vergl. Ersl. II, S. 269 u. Suppl. II, S. 373.
Afskcdsord og Lcrcregler for Konfirmander ved dercs Afgang. Nyborg 1853 8. 24 SS.
In „Maancdsskr. og Repertoriura for Alnme-Skolcleerere" II, S. 16 — 21 (Om Afkortning i Underviisningstidcn i Almueskoler).
1392) Michelsen, Heinrich Erich, geb. zu Priis im Kirchspiel Dänischenhagen, studirte Medicin, wurde 1836 in Kiel dr. med. & chir., ist seit 1857 Physicus f. d. 1. Holsteinischen Phy- catsdistrict in Heide.
Tri ii in pur tu um historiae. Diss. inaugur. Kiline 1836. 4.
1393) Michelsen, Johann Heinrich Eduard, geb. den 11. September 1838 in Hadersleben, Sohn des vorhergenannten Conrad Anton Michelsen, studirte seit Michaelis 1857 Theologie in Halle, später in Kiel u. in Erlangen, u. ist dr. philos. u. jetzt Director der Ackerbauschule bei Hildesheim.
Setzte, suerst mit F. Bnrgstorf, das von seinem Vater begonnene Hannoversche land- u. forstwissenschaftliche Vereiusblatt seit 1862 fort 4.
Gab im Auftrage hernus : Mittheilungen über landwirtschaftliches Unterrichts- wesen. Eine Vierteljahrsschrift, Jahrg. 1, 1865. 2, 1866. Hildesheim, Gerstcn- l)erg. gr. 8.
1394) Michelsen, Ove Wilhelm, geb. den 29. August 1800 in Tönning, Sohn des Rathsherrn u. Stadtsccretairs Christoph Friedrich Michelsen u. der Margarethe Christine geb. Wallern; den 27. Aug. 1818 Secondelieutenant im See-Etat; den 6. Febr. 1825 Premierlieutcnant ; 18. Decbr. 1830 Unterzeugmeister U.Mitglied der Constructions- u. Regulirungs-Commission ; 1833 Artillerie-Lehrer der Seecadetten-Akademie; 20. December 1834 Capitain-Lieutenant; 1. Januar 1835 See -Zeugmeister u. Chef für das See-Artilleric- Corps; 28. Oct. 1836 R. v. D., 23. März 1838 Mitglied der De- fensions-Commission; 28. Juni 1840 D. M.; 15. Febr. 1842 Capi- tain; 8. Oct. 1850 Commandeur-Capitain; 6. Oct. 1852 C. v. D.;
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Michelsen.
21. Nov. 1852 Commandern- im See-Etat; 10. Febr. 1853 Mitglied der Commission behufs Erweiterung der Militär-Schule; 3. Oct. 1853 seines Postens als Artillerie-Lehrer entledigt; 12. Dec. 1854 interi- mistischer, 15. Januar 1855 definitiver Marine-Minister u. Mitglied des Geh. Staatsraths; 14. Juni 1855 Folkethings-Mitglied; 12. Oct. 1855 Kammerherr; 13. Mai 1857 auch Minister des Auswärtigen bis 10. Juli 1858; R. des Russ. St. Stanislaus-Ordens, Grosskr. v. D. d. 18. Aug. 1858, u. des Sicilianischen Franz I. Ordens; als Marine- Minister u. Commandern1 im See-Etat unter Beilegung des Titels eines Contre- Admirals den 2. December 1859 entlassen; Grosskr. des Persischen Sonnen- und Löwen -Ordens. Vergl. Erslew II, S. 272. Suppl. II, S. 347-375.
Lserebog i Soo-Artilleriet for de k. Scecadetter. Kbh. 1836. Mit 38 Tabellen u. einer Samml. v. 17 Kupff. in fol.
Im „Archiv f. Soevcesenet" X, 130 — 133 (Oplysninger til en af L. de Coninck fremsat Erkhering); XII, 290—327 (Gammelholms Fraflytning). — Im „Nyt Archiv for Soevasenet* 2. Reihe V, 123—133 (Nogle Oplysninger over det danske Krad).
1395) Michelsen, Sören Johann Diedrich, wurde Ende der 90ger Jahre des vorigen Jahrhunderts in der Landschaft Eiderstedt geboren ; machte einen Theil des Napoleonischen Feld- zuges mit; diente nach dem Frieden bis zum Jahre 1848 in den Herzogthümern 0*n 5. Jägercorps als Capitän) u. zog zur Ver- teidigung derselben^ im März 1848 in den ersten Schleswig- Holsteinischen Krieg (als Major?); er fiel in dem Treffen beiBau- Crusau den Dänen verwundet in die Hände u. starb bald darauf in Folge seiner Wunden u. der ihm gewordenen Behandlung. Nach Mitthcil. seines Sohnes.
Ausser einigen militärischen Aufsätzen verfasste er zur Zeit, als die Holsteinische Ständeversammlung allgemeine Wehrpflicht ti. in Verbindung damit eingeborene Officiere bei den hies. Truppen wünschte u. als die Wiederherstellung einer Bends, burger Officierschule in Anregung kam: »
Die k. Wurtembergische Verordnung zur Bildung von Officierzöglingen in den Regimentern. Mit einleitenden Bemerkungen u. Erörterungen über 'die Anwend- barkeit der dort aufgestellten Grundsätze auf hierländische Zustände herausgegeben. Kiel 1844. 8.
1396) ]fliclller9 Johann Martin, geb. zu Grömitz den 16. April 1837, studirte seit Ostern 1855 in Kiel und Heidelberg Philologie und Theologie; machte das theol. Amtsexamen in Glück- stadt Herbst 1861 (2. Char. m. A.), war Hauslehrer bei Pastor Lüdemann in Süsel und bei dem Grafen von Brockdorff auf Klet- kamp, wardam21.Septb. 1863 ernannt zum vierten, am 18. October
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»Iddelboe.
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1864 zum dritten Collaborator am Real-Gymnasium in Rendsburg, am 12. März 1865 gewählt zum Hauptpastor in Petersdorf auf Fehmarn, wo er am 25. Juni antrat. Im Sommer 1864 ward ihm das Harmsische Stipendium zum Zweck der Bearbeitung verschie- dener Gegenstande aus der kirchlichen Statistik des Herzogthums Holstein verliehen.
Nachtrage und Berichtigungen zu dem Wulffschcn Verzeichniss der im Schleswig. Holsteinischen Amtsexamen bestandenen Theologen. Kiel 1865. Ernst Uomann. 4. SS. 42. Ucee, in der Flcnsb. Nordd.. Zeitung 1865. No. 119; Bendsb. Wochenbl. 1865, No. 22; Alt Merc 1865, No. 76, Beilage; Kiel. Wochenbl. 1865, No. 58.
Arbeitet an einer kirchlichen Statistik des Herzogthums Holstein, für welche das Material zum grossesten Theil bereits gesammelt ist, sowie an einer Schleswig- Holste! nischen Prediger-Geschichte. Lieferte für mehrere inländische Zeitungen meistens anonyme kleinere Aufsätze und Mittheilungen kirchlichen Inhalts, z. B. für den Alt. Mercur,, Alt Nachr. und Alt. Wochenbl., Rendsb. Wochbl. (z. B. 1864, No. 27, * Mittheilungcn über die Predigerfamilie Callisen; 1864, No. 70, • Nekrolog des Herrn Adjuncten C. Hansen hieselbst: 1866, No. 19, Joh. Friedr. Aug. Dörfer, 1766 — 1827) sowie für die Kirchen- und Schulzeitung von* Past Clausen in Glückstadt 1863 u. 1864 und im Schlesw.-Holst Kirchen- und SchulbL v. Past Rendtorff in Preetz (1866, No. 2, Statistisches über dio Zunahme der Be- völkerung und Einziehung der Predigcrstellen in Schleswig-Holstein seit den letzten 75 Jahren; No. 5, üeber die neue Visitatorialverfügung zur Förderung des Schulbesuchs in der Probstci Fehmarn; No. 38, Wie vor Zeiten bei uns Kirchen- visitation gehalten ward; No. 89, Ueber das Wachsen der grossen Gemeinden in unserer vaterländischen Kirche. Ausserdem kirchlich -statistische Mittheilungen über verschiedene Holsteinische Pastorate). — Autogramm.
1397) Middelboe, Stephan, geb. 8. März 1802 in Kopenh., Sohn des Commandeur-Capitains Bernhard Ulrik M. (f 25. Oct. 1825) u. der Magdalena geb. Foersom; erst Seconde- (14. Sept. 1823), dann Premier-Lieutenant (29. April 1832) im See-Etat, ging ab als Capitainlieutenant 10. November 1833 u. war Navigations-Exami- nator für das Herzogthum Schleswig in Tönning, 0. Oct. 1852 R. v. D., Generalkriegscommissar 1. Januar 1856. Starb 16. Juli 1856 in Ottensen. S. Erslcw Supplem. 2, S. 376.
1) Haandbog for den practiske Navigateur. Tönning 1843. VI tu 320 SS. 2 Aufl. Flcnsb. 1855. 8.
2) Handbuch f. den Navigateur, enthaltend ein kurzes Eesumd der für den See- fahrer nothwendigen Vorkenntnisse etc. Flensb. 1854. 4. X tu SS. 176 mit Holzschnitten.
3) Schiffskalender zum Gebrauch bei Observationen am Bord, ausgezogen aus dem Nautical-Almanac 1855—57, sowie die Uhrzeit vom Hochwasser für jeden Tag. Flensb. 1854—56. 4. (Anch dänisch).
Beiträge zum „Nyt Archiv for Soevesenet" 2. Raekke (U, S. 90—98, V, S. 313 bis 32,2).
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Mlelck.
1398) Mielck, Eduard, geb. 28. April 1806 in Haseldorf; sein Vater, der Past. J. B. Mielck das. (f 25. März 1824); ging Ostern 1824 auf die Kieler Forstlehranstalt, übernahm, nachdem er examinirt war, im Herbst 1827 die Stelle eines Försters im Gute Borstel, 1838 Forstaufsichtsbeamter in Pinneberg, 1842 Holzvogt in Hohenrade, Amt Plön, 1844 nach Reorganisation des Wegewe- sens neben dem jetzigen Preussischen Major Geerz zum Wege- conducteur ernannt mit dem Wohnort Schleswig, stand 1849 bis 1851 zeitweilig dem ganzen Wegewesen in den Herzogth. vor, wurde nach der Schlacht bei Idstedt als Hausvogt im Amte Rein- beck von der obersten Civilbehörde bestallt; dort wieder von der Dänischen Regierung entsetzt, ging er nach Wandsbeck, wo er ein grösseres Fabrikgeschäft ubernahm; 1864 Hausvogt u. Branddirec- tor im Amte Neumünster.
* Die Riesen der Pflantenwelt. Mit 16 lithographirten Abbildungen. Leipzig, C. F% Winter, 1863. 4.
Lieferte (von Borstel uus in den letzten 20ger u. 30ger Jahren) mehrere Auf- sätze für die „Forst- u. Jagdzeitung.* Einzelne Beiträge im Kieler Correspon- denzblatt. Beitrag zu der landwirtschaftlichen Zeitung für die Herzogthümer Schlesw.-Holst. n. Lauenb. 1840, No. 25. In H. BicrnaUkis Landesberichten, Jahrg. 1, 1846, S. 233—246 (Die Natur des Holzdiebstahls u. die daraus ab- geleiteten Mittel zu seiner Beseitigung). Mehrere meistens statistische u. volks- wirthschaftliehe Aufsätze für inländische Blätter, namentlich die Itzehoer Nach- richten aus den 50gcr u. 60ger Jahren. — Revidirt.
1399) Mirbeck, C. L. B., ein Jngenieur, aus Frankreich gebürtig, hielt sich in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts in Altona u. Hamburg auf. — Vergl. N. St. M. 10, S. 426.
Topographischer Grundriss v. Altona. 1802.
1400) ülöbins, August Theodor, geb. am 22. Juni 1821 zu Leipzig, Sohn des Professors der höheren Mechanik u. Astronomie an der Leipziger Universität August Ferdinand Möbius; erhielt in der Bürgerschule bis zum Jahre 1831, von da ab auf dem Gymnasium zu St. Nicolai den vorbereitenden Unterricht; be- suchte seit Ostern 1840 die Leipziger, Ostern 1842 — 1843 die Berliner Universität, unter Leitung der Professoren Gottfr. Her- mann, Moritz Haupt, Böckh u. Lachmann dem Studium der klassi- schen Philologie obliegend; promovirt 1844, bestand er in dem- selben Jahre das Examen für die Candidatur des höhern Schulamts, in Folge dessen er ein Jahr auf dem Gymnasjum zu St. Nicolai Unterricht in der Griechischen u. Lateinischen Sprache ertheille; 1845 Assistent an der Leipziger Universitätsbibliothek, später 1.
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Möller.
C9
Custos derselben bis Ostern 1861; 1852 habilitirte er sich an der Leipziger Universität als Docent theils der classischen, theils u. vorzugsweise der nordischen (nordgermanischen) Sprachen; diesen letzteren hatte er sich seit 1849 fast ausschliesslich zugewendet u. für deren Studium in dem wiederholten längern Aufenthalte zu Kopenhagen, 1849, 1854 u. 1865 u. zu Christiania 1854 u. der Benutzung der dortigen Bibliotheken u. in dem persönlichen Ver- kehr mit den dortigen Gelehrten seines Faches Anregung u. För- derung empfangen; 1859 ward er zum ausserordentlichen Professor in der philosophischen Facultät zu Leipzig ernannt; folgte 1865, Ostern, einem Rufe an die Universität Kiel als ordentlicher Pro- fessor für nordische Sprachen u. Literatur u. als Lector der Däni- schen Sprache.
1) Ueber die ältere isländische Saga (Habilitations - Schrift). Leipzig 1852. 92 SS. 8.
5) Blbmstr-valla-saga. Edidit Th. Möbius. Lipsiae 1855. XXVIII u. 88 SS. 8.
3) Catalogas librorum Islandicorum et Norvegicorum actatis modiac editorum, versorum, illustratorum. Skäldatal sive poetarum recensus Eddne Upsal. Theod. Möbius eoncinnavit et edidit Lipsiae 1856. XIV u. 208 SS. 8. S. Geradorfs Repertorium 1856, III, S. 194—196.
4) Analecta norrcena, Auswahl aus der Isländischen u. NorwegischeB Litteratur des Mittelalters, herausgegeben von Th. Möbius. Leipzig 1859. XIV, 319 SS. 8.
5) Edda Sa?mundar hins frdda, mit einem Anhang zum Theil bisher ungedruckter Gedichte, herausgeg. v. Th. M. Leipzig 1860. XVIII u. 302 SS. JB.
6) Fornsögur, herausgegeben von Gutbrandr Vigfüsson u. Theod. Möbius. Leip- zig 1360. XXXII u. 239 SS. 8.
7) Ueber die altnordische Philologie im Skandinavischen Norden (Vortrag vor den Germanisten der Philologcnversamralung zu Meissen im Jahre 1863). Leipzig 1864. 40 SS. 8.
8) Altnordischer Glossar. Wörterbuch zu einer Auswahl altisländischer u. alt- norwegischer Prosatexte. Leipzig 1866. XII u. 532 SS. 8.
Referate u. Recensionen von ihm in Gersdorfs Repertorium; in Zarnckes literar. Centralblatt ; im Philologus v. E. v. Leutsch (I, S. 631 ff); in Pfeiffers Germania (IX, S. 337 ff.); ausserdem grössere u. kleinere Artikel in der Halleschcn Encyclopädie u. in Brockhaus' Convcrsations - Lexikon, 10. Aufl. — Nach dem Selbstbericht
1401) Möller, Cajus (Cay), geb. d, 11. Decbr. 1839 zu Plön, Sohn des nachfolgenden Conrectors Thoin. Hcnn. Möller, be- suchte die Flensburger Lateinische u. Real-Schule von 1853 — 1856 u. das Gymnasium in Plön bis 1859, studirte dann auf den Uni- versitäten Kiel, München u. Berlin resp. v. 1859—1861, 1861—62 u. 1862—63 Philosophie u. Geschichte u. lebte dann, ausser an verschiedenen Orten der Herzogthümer , in Hamburg, Graudenz u.
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Möller.
Berlin als Geschichtsschreiber u. Publicist; Redacteur des Grauden- zer „Geselligen* vom 5. Nov. 1865 bis zum 15. Febr. 1866 u. vom 5. October bis zum 31. Deccmber 18C6 des „Altonaer Merkur.*
1) An Deutschlands Jugend. Politisches Gedicht. Flaghlatt. Hamb. 1863. 8.
2) Die Sturmzeit. Das. 8.
3) Geschichte Schleswig-Holsteins für das deutsche Volk. Hannover, Rümplcr, 1864. 8.
4) * Dies Wort gehört dem Erbprinzen von Augustenburg. Die wirklichen poli- tischen Interessen Schleswig-Holsteins u. der deutschen Demokratie. Von einem Schlesw.-Holstein. 1. u. 2. Aufl. Hamburg, J. P. Fr. E. Richter, 1865. 8.
5) Uebersetzte Voltaires satirische Romane und Erzählungen. Berlin, Alb. Eichhoff, 1866.
Vielo zerstreute Gedichte namentl. in Strodtmanns „Orion". Diverse Aufsätze im Berliner „Sonutngsblatt* v. Fr. Spielhagen (z. B. Land u. Leute in Lauenburg); in den „Blättern für literarische Unterhaltung", im „Altonaer Merkur". Darin u. in anderen Pressorganen, wie der Flensb. „Nordd. Zeitung", der „Weser-Zeitung", „Nationalzcitung", „Magdeburgische Zeitung", „Kölnische Zeitung", „Hamb. Nach- richten" u. „Börsenhalle", diverse politische Aufsätze. Nach dem Autogramm.
1402) Möller, Detlev Friedrich (X. <fc S. No.780); geb. den 25. Febr. 1783 in Schleswig; studirte seit Ostern 1802 Theologie in Kiel, wurde 1810 in Glückstadt mit dem 2. Character examinirt, im December 1807 Lector in Preetz; 21. September 1817 (3. November antretend) Pastor in Krummendieck; den 24. Oct. 1819 (19. December antretend) Pastor in Heiligenstedten; den 29. Januar 1839 Past. in Reinfeld; den 10. Juli 1858 emeritirt; lebt noch in Rendsburg. — Vergl. Schröders „Versuch etc.44 in Mi- chelsens Archiv IV, S. 150 — 151.
Von ihm noch:
Synodalpredigt über 1. Korinther 4, 1 u. 2, gehalten in der St Laurentiikirche in Itzehoe den 17. September 1836 u. auf Verlangen in den Druck gegeben. ^Itzehoe 1836. 8. Angez. Kieler Corresp.-Bl. 1836, No. 110.
1403) Möller, F. H. E., Lehrer in Oesterfeld im Kirchspiel St. Annen in Norder-Ditmarschcn.
Im „Schlesw. -Holsteinischen Schulbl." 8, H. 1, S. 116—125 (Bemerkungen über den Iicimers'schen Plan eines Schullehrerwaisenvercins).
1404) Möller, Georg Wilhelm Christian Eduard, geboren den 18. November 1797 in Altona, Sohn des Katecheten am Waisenhause daselbst Johann Christoph Möller (f 9. September 1827; cfr. L. & S.); studirte Theologie seit Ostern 1818 in Kiel; wurde 1821 in Glückstadt mit dem 2. Char. m. r. A. examinirt; war dann Lehrer am Vett'schen Lehrinstitut in Altona; den 31. October 1826 adj. minist, in Altona u. Nachmittagsprediger in Otten-
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Möller.
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sen, auch Lehrer der Französischen Sprache am Altonaer Gymna- sium, dazu den 27. Aug. 1839 Oberküster in Altona, den 4. Sept. 1840 erster Compastor in Altona, den ll.Oct. antretend, war auch Mitdirector der vom Pastor Funk im Jahre 1801 gestifteten Sonn- tagsschule; starb den 19. März 1850. — Verh. mit einer Tochter des Consistorialraths Joh. Sebastian Stöhr in Preetz, f 14. Aug. 1847. — Sein Bildniss wurde gezeichnet u. lithogr. v. Taube.
1) Fredigten aber die Bestimmung des Menschen, nebst Anhang von 2. Antritts, predigten. Alton«, Hammerich, 1832. 8. XII, SS. 352 (Znr Feier des 50jahr. Amtsjubiläums seines Schwiegervaters J. Seb. Stöhr, Pastors in Preetz, herausgegeben.)
2) Scchszohn in Altona gehaltene Vacanzpredigten. Nebst zwei Beilagen Ober die Kirche u. das Schulwesen daselbst. Altona, in Comm. bei Hammerich, 1837. 8. VI u. 253 SS.
3) Abschiedspredigt in Ottensen u. Antrittspredigt in Altona. Altona, Aue, 1840. Mit O.-C.-K. Paulsens Introductionsrcde. SS. 47. 8
4) Konfirmationsrede, gehalten in Altona. Altona 1840. 8.
5) Predigt am Charfreitage des Jahres 1848. Altona 1848. 8. *
In der Samml. v. Predd. u. Gelegenheitsreden zum Besten der Kinder dr. Gerbers S. 190—199 (Ist das Reich Gottes zu Euch gekommen? Predigt über Lucas 17, v. 20 u. 21 am Tage der Kirchenvisitation 1845). — In der norddeutschen Monatsschr. zur Förder. des freien Protestantismus 1846, Januar, S. 14—42, Febr., S. 49—62 (Die Kirche. Ein Votum (Iber sie mit Rücksicht auf die hierarchischen Momente in der protestantischen Kirche unserer Zeit). — In der v. Past Schaar herausgeg. Denkschrift für die erste Sftcnlarfeier der Dreifalt-K. (1843, S. 59 u. 60 Altar- gebet).
1404a) Möller, Hans, geb. den 11. April 1819 in Raben- kirchen, studirte Theologie in Kiel seit Ostern 1841, wurde 1847 Ostern mit dem 2. Char. examinirt; 1856 ord. Prädicant in Rends- burg; den 1. April 1860, antretend den 29. April, Diaconus in Neuenkirchen in Norder -Ditmarschen; 23. April 1865 Hauptpastor in Herzhorn.
Lieferte Beitrüge zu Ohly's „Mancherlei Gaben u. Ein Geist."
1405) Möller. Heinrich, geb. 1798, seit 1825 Lehrer an der Freischule in Heide, den 23. April 1857 emeritirt, starb den 11. December 1857, 59 Jahr alt.
Gebetbuch l lutherische Christen. Schleswig, v. d. Smissen, 1855. 8.
Christliches Gebet- u. Liederbuch für Schule u. Haus u. besonders für ge- mischte Volksschulen. Heide, Pauly, 1855. 8. SS. 176. Ree. Schlcsw.-Holst Schulbl. 18, S. 163.
1406) Möller, Jens Georg Marius, geb. den 12. März 1816 zu Glücksburg; studirte Theologie in Kiel seit Ostern 1837; wurde 1842 mit dem 2. Char. m. A- examinirt; den 29. November
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•
1848, antretend den 25. Febr. 1849, Past. in Jerpstedt; den 14. October 1850 entlassen; den 13. November 1850 const. Pastor in Keitum auf Sylt ; den 22. November 1860, antretend den 7. April 1861, Pastgr, Küster u. Schullehrer auf Oland; den 2. April 1864 const. Pastor in Qtieern; den 31. Mai 1864, antretend den 3. Juli, Pastor in Süderbrarup u. Loit.
In Caspcrs Pastoral-Studien 1861, Jahrg. 2, S. 385—402 u. 485-491 (Die Bedeutung des Passah-Opfers). — Kleinere Aufsätze in Zeitschriften.
1407) Möller, Johann Karl Friedrich, geb. in Kiel, studirte Medicin; promovirt in ihr 1835; ist zur Zeit practisi- r&nder Arzt in Neumünstcr.
De methodo endermatica. Diss. inaug. Kiliae 1835. 4.
1408) Möller, Thomas Henning, geb. 1806 in Glücks- burg, besuchte die Flensburger Schule, studirte in Kiel Philologie; promovirt zum dr. philos. daselbst den 25. September 1830; wurde den 28. August O*. September?)* desselben Jahrs Conrector in Plön;
starb den h>. Mai 1847. — Verheir. mit Fräul. v. Moltke. -
Vergl. Plöner Schulprogr. v. 1848, S. 18. Neuen Nckrol. der Deut- schen XXV, S. 826.
Zur Bestimmung des classischen Ausdrucks. Plön, Hirt, 1845. 4. SS. 29. Ist das Schulprogr. des genannten Jahrs.
1409) Mölling:, Georg Friedr. Philipp (L. & S. No. 783); 23. März 1824 Gerichtshalter der Herz. Holst. Oldenb. Fidei- commissgüter u. der Allodialgüter Mannhagen u. Lensahn; nahm den 14. Juni 1833 als Justitiar der genannten Fideicommissgüter seine Entlassung; in demselben Jahr Amtmann des Amts Eutin; wurde im Jahr 1847 als Landvogt nach Jever versetzt; 1848 in den constituirenden Landtag zu Oldenburg gewählt; war auch im Keichsparlament zu Frankfurt; einige Jahre später als Landvogt in Jever pensionirt, siedelte er nach Amerika über. Mitgetheilt.
Versuch einer systematischen Darstellung des Holsteinisch-Deutschen Gesinde- rechts u. des Entwurfs einer Gesindcordnung. Oldenburg. 1832. 8.
1410) Moltr, Nicolaus, geb. in Horst, in der Probstei Münsterstorf; wurde den 22. Mai 1832 dr. philos in Jena, u. ver- theidigte pro venia legendi in Dorpat in dems. Jahre die unten verzeichnete Dissertation ; wurde später Oberlehrer am Gymnasium in Dorpat u. etatsmässiger Docent an der Universität daselbst bis 1852; auch Collegienrath. — Yergl. Album academic. der K. Uni- vers. Dorpat. (Dorpat 1852. 4.) S. 56, No. 2340.
1) De nonnullis locis Horatianis. Dorp. 1833. 8. 59 SS. VergU Schulzeitnng 1833, Abth. II, No. 99, S. 792. Ree. Dorpatcr Jahrbb. II, S. 407—420.
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RKolbech. 73
S) Specilegium annotationum ad D. Junii Javenalis satiram primani et secundaru sivc ccnsura commcntariorum C. Er. Heinricbü in has satiras. Dorpat Severins Verlag, 7845. 8. 8) Carmen in honorem universitntis literarum Caesareae Dorpatensis ante decem lustra conditae canendum inter coenam sollemnem priedie Idus Pecembräs 1853, steht in: Das 2. Jubelfest der k. Univers. Dorpat. (Dorpat 1853.) p. XXVIII.
1411) Molbedl, Christian Knud Frederik, seit dem 24. Febr. (1. März) 1853 ausserord. Prof. der Danischen u. nordi- schen Literatur in Kiel; seit 5. Nov. s. Jahrs beauftragt, die Prü- fung in der Dänischen Sprache bei dem durefr» Patent v. 4. Aug. s. Jahrs angeordneten theol. Amts-Exarnen für das Herzogth. Hol- stein abzuhalten u. wurde den 15. September 1855 beordert, im Verein mit dem Confercnzrath J. C. Hauch, die Kenntniss der in diesem Herzogthum ein Amt Suchenden in der Dänischen Sprache zu prüfen u. zu bezeugen; den 11. März 1858 bis 1864 ord. Prof. in der philos. Facultät in Kiel. — Wir verweisen im Uebrigen auf Erslew II. S. 289 u. Supplem. II. S. 390—391.
Unter seinen Schriften sei hier genannt:
Zur Verwahrung. Einige Worte. Kiel 1864. 8. SS. 8.
14 1 ) von ITIoltke, Adam Gottlob Detlef, Graf (L. <fc. S. No. 788); er trat im Jahre 1826 seinen Sitz, das adl. Gut Nütschau, seinem ältesten Sohne Grafen Karl v. Moltke ab u. lebte von da an bis an seinen Tod in Lübeck; er starb den 17. Juni 1843. Verh. 1. mit Auguste v. Wibel, 2. mit deren Schwester Marie Christiane, 3. mit Karoline geb. Klüver. Vergl. über ihn N. Kekrol. d. D. XXI, S. 1139-1140. N. 'St. M. X, S. 472. Schilder, eines Vielgereisten Bd. 2 S. 88 ff. — Nachruf an ihn in Falcks Archiv II, S. 573-576, III, S. 438 ff.
Von ihm noch:
Briefe in K. H. Kramers „Menschliches Leben", St. 12 (cf. L. & S.). Gedichte im „Vaterlandischen Museum". (Hamb. 1810. 8.) Briefe in „Fr. Perthes Leben", Bd. 2, S. 296 ff.
Einiges über die Verfassung Schleswig-Holsteins u. die Ritterschaft als eine in fortwahrender Wirksamkeit bestehende Landschaft. Lübeck 1833. 8. 24 Vi Bgg. . Ree. Kiel. Corresp -Bl. 1833, N6. 80.
Rudirtc Blätter in Anleitung der Schrift „Rechtliche Bemerkungen eines Zoll- pflichtigen über das cu Kiel publicirte Votum eines Zollfreien". Hamburg 1838. 8. SS. 132. Ree. Kiel. Corresp.-Bl. 1838, No. 45 u. 46.
Nach seinem Tode: in Falcks Archiv 3, 1844, H. 3, S. 499 (Einige Gedichte).
1413) v. JTloltke, Karl, Graf, geb. 1798 auf Noer (?), ältester Sohn des vorhergenannten Grafen Ad. Gottl. Detl. y. Moltke; vom Hauslehrer N. N. Falck, in Kiel auch von dem spätem Conrector
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Wittrock u. in riamb. v. Gurlitt gebildet, studirtc er später Jura in Kiel u. auf andern Universitäten; wurde 182G Besitzer des adeli- gen Gutes Nütschau; den 13. April 1830 wirklicher Landrath; Kammerherr; den 1. Febr. 1831 achter O.-G— R. beim Holstein. Lauenb. Obergericht; 1847 Präsident der Schlesw.-IIolst.-Lauenbur- gi sehen Canzlei bis 21. März 1848; Mitglied der Finanz-Deputation, der Commission zur Behandlung der Eisenbahn- Angelegenheiten u. der Commission des Tabellen werks; 1854 Minister f. das Herzogthum Schleswig bis 1856; Geh. Confer.-Rath ; Inhaber der meisten Däni- schen Orden, auch R. des r. Adler-Ord. 2. Classe mit dem Stern in Brillanten; seit 1862 Ordens-Canzler; im Juli 1864 Mitglied des Dänischen Ministeriums unter König Christian IX; er starb den 12. April 1866 auf dem Gute Assiden in Livland.
In „Historisk Tidskrift" 3. R»kke, 5. B., H. 1, S. 217-254 stehen in dem Briefwechsel v. 1846—1847 mit dem Grafen Revcntlow einige Briefe von ihm, dem damals bereits Verstorbenen, mitgetheilt, deren Veröffentlichung jedoch nach einer Anzeige der Hinterbliebenen in der „Berl. Tid.a v. Juni 1867 nicht nach dem Wunsch des Verstorbenen geschehen.
1414) v. Jloltke, Magnus, Graf, zweiter Sohn des vor- hergenannten Grafen Ad. Gottlob Detlef v. Moltke u. der Marie Christiane v. Wibel; von Hauslehrern gebildet; studirte Jura ; 1834 Besitzer des adligen Guts Grünholz u. des dazu gehörigen Meier- hofes Grünthal im Schwansenschen adl. Güter-District; den 28. Juni 1840 Kammerherr; Inhaber einer Virilstimme der Schleswigschen Ständcversammlung 1840 den 4. September bis den 14. October 1846; den 26. Februar 1847 Verbitler des Klosters zu Itzehoe; R. v. Dannebrog bis 28. Juli 1852; verkaufte 1855 seinen Besitz im Schwansenschen an den Herzog Carl v. Schlesw.-Holst.-Sonderb.- Glücksburg; wohnte darauf eine Zeitlang bis Mai 1856 in Horn bei Hamburg, dann in Plön u. siedelte kurz darauf nach dem von ihm erkauften Gute Zalenze in Ober-Schlesien über; er starb im No- vember 1860 in Wien.
1) Ueber die Einnahme-Quellen des Staats. Hamburg, Perthes & Besser, 1846. 8. Angef. Alt. Merk. 1846, No. 158. Ree. (v. G. Hanssen) im Archiv für politische Oekonomie N. F. VI, 1847, S. 338—371. .
2) Einige Bemerkungen über eine zu versuchende Ausgleichung zwischen Hülfs- bedürftigkeit u. Wohlstand. Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1848. 8.
3) Offener Brief an meine Mitbürger in Schleswig-Holstein. Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1848. 8.
4) Die Schleswig-Holsteinische Frage. Hamb., bei dens., 1849. 8. SS. 59. Angez. N. Preuss. Zeitung v. 30. Oct. 1849. KieL Corresp.-Bl. 1849, No. 247.
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v. Jloltkc
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6) Ist Grund zum Kriege da? Hamb., bei dens., 1850. 8. SS. S2. S. Alt Merk. 1850, No. 295.
Kleinere landwirthsch. a. die Süderbraruper Thierschau betr. Mitth. in der landwinhschaftlich.cn Zeitung f. d. II erzogt h. Scblesw. - Holst, u. Lauenb. 1842, 1843, No. 24, No. 34, 1844, No. 19, 1845, No. 20, 1848, No. 20.
1415) V. Moltke, Magnus, geboren 1783 auf dem adli- gen Gute Noer; Bruder des vorhergenannten Ad. Gottl. Detlev v. Moltke; wurde bis zu seinem 16. Jahre von Hofmeistern erzogen; besuchte dann die Schule in Gotha; studirte darauf die Rechte in Kiel u. Göttingen u. wurde im Herbst 1806 mit dem 1. Charakter in Schleswig examinirt; reiste hiernach vielfach u. war u. A. in Paris; wurde im Juni 1808 beim Obergericht auf Gottorf angestellt, 1813 jüngster Rath in demselben Gericht u. ruckte nach einander auf; den 9. September 1834 ältester Rath; war auch Landrath; Kammerherr; den 7. Dece^mber 1834 R. v. D.; im September 1834 erwähltes Mitglied des 2. städtischen Wahldistricts zur Schleswig- sehen Ständeversammlung; 1836 Präsident dieser Versammlung; wurde im Juli 1850 als Obergeriehts-Rsth u. Landrath verabschie- det, nachdem er 1848 seine Titel u. Orden niedergelegt hatte; lebte seit 1850 in Kiel u. starb daselbst den 12. März 1864.
1) Welche Folgen hat die Herrschaft des Römischen Rechts in Beziehung auf die Rechtspflege gehabt u. was ist zunächst zu thun, um den Zustand der- selben zu verbessern. Lübeck 1830. 8.
2) Gedanken über Gewerbefreiheit. Lübeck, Fr. Asschcnfeld, 1830. 8. SS. 47.
3) Heber den Adel u. dessen Verhältniss zum Bürgerstande. Hamburg 1830. 8.
4) Reise durch das obere u. mittlere Italien in den Monaten Marz, April, Mai des Jahres 1832. Hamburg, Perthes & Besser, 1833. 8. XVI u. SS. 254.
5) Das Wahlgesetz u. die Kammer mit Rücksicht auf die Herzogthümcr Schleswig u. Holstein. Hamburg 1834. 8. SS. 57. Ree. Kieler Corresp.-Bl. 1834, No. 4. Alt. Merk. 1834, No. 4.
6) Bemerkungen über den Krieg der Herzogthümer Schleswig u. Holstein mit der Krone Dänemark u. den abzuschliessenden Frieden. Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1849. SS. 15. Angez. Kieler Corresp.-BL 1849, No. 185 (Unrichtig wird dort der Graf Magnus v. Moltke auf Grünholz der Verf. ge- nannt; cfr. desselben Blattes No. 186, die den Irrthum berichtigt.).
Im Alt Merk. 1848, No. 121 (Ein kleiner Artikel). Im Norddeutschen Grenz- boten 1863, No. 98 (Ree. über Richard v. d. Alms: Theol. Briefe). Beitrr. zum Kieler Corresp.-BL u A. 1837, No. 51, 54—57, 60, 63. In der Beilage zu den in Kiel erschienenen Schlesw.-Holst. B1L 1864, No. 6 n. 7 (Eingabe Ton ihm an die Bundes-Commissäre).
1416) Moltzen, (Molzen) Nicolai (L. & S. No: 791); scheint nicht nach Russland übergesiedelt zu sein, war 1832 Arzt zu Kalltoft im Amte Gottorf, darauf in Ulsnis u. wird 1838 als
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Arzt in der Stadt Schleswig im Staatskalender aufgeführt, worin er seit dem Jahre nicht weiter vorkommt.
1417) JVommsen, August, geb. den 25. Juli 1821 in Oldesloe, Bruder der nachfolgenden beiden Christian Matthias Theo- dor u. Karl Johannes Tycho Mommsen; besuchte von Michaelis 1835 bis Ostern 1841 das Altonaer Gymnasium; studirte von da an, vorwiegend unter Nitzsch u. Olshausen, Philologie in Kiel, wo er zu zweien Malen glücklich um die Schassische Prämie coneurrirte; im Herbst 1846 dr. philos.; trat Ende März 1848 in das 2. Freicorps ein; den 15. Sept. 1848 5. Lehrer an der Gelehrten - Schule in Flens- burg; nach seiner Entfernung von da im Winter 1850— 51 interim. Hülfslehrer in Meldorf, 1851 Lehrer an der Realschule u. Lehrer des Englischen an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg; im Januar 1853 Ober-Lehrer in Parchim; im Juli 1864 Conrector an der Schleswiger Domschule, von wo er im November 1865 bis April 1866 eine wissenschaftliche Reise nach Griechenland machte; laut Patents vom 21. April 1865 Mitglied des archäologischen In- stituts in Rom. — Vergl. den Schulbericht der Flensb. Gelehrten- Schule im Progr. v. 1849. '
1) De futuri Graeci indolc: ist eine prämiirte Schassische u. im Progr. des k. Geburtstages der Kieler Universität 1845 gedruckte Abhandlung.
2) Byrons Childe Harold, mit erläuternden Anmerkungen. Hamburg, Th. Nie- meyer, 1853.
3) Römische Daten, in den Schulschriften des Friedrich-Franz- Gymnasium», 3. Folge, H. 6. Parchim 1856. 4. Bildet auch einen Verlagsartikel von B. G. Teubner in Leipzig.
4) Beiträge zur griechischen Zeitrechnnng. Leipzig, B. G. Teubner, 1856. 8.
5) Zweiter Beitrag zur Zeitrechnung der Griechen u. Römer. Leipzig, B. G. Teubner, 1859. 8.
6) Heortologie. Antiquarische Untersuchungen über die städtischen Feste der Athener. Gekrönte Preisschrift. Leipzig, B. G. Teubner, 1664. 8.
7) De aedibus sacris christianorum Atheniensium , im Osterpr. der Schleswiger Gelehrtenschule 1867. 4.
8) Athenae christianae, Lipsiae, B. G. Teubner, 1867. 8.
Im Rheinischen Museum für Philologie v. F. G. Welckcr u. F. Ritschl, Jahrg. XII, 1857, S. 539—550 (Die Säkula der Etrusker). XIII, 1858, S. 49—75 (Zur idtrömischen Zeitrechnung u. Geschichte); S. 428 ff. (Metern u. sein Cyclus); S. 497—516 (Reformen u. Neubildungen der Kalender bei den Alten). Im Philo- Jogus v. Schneidewin u. Ernst v. Leutsch V, 1850, S. 522 if. (Der Schiffskatalo*; der Ilias); VIII, 1853, S. 721—726 (Nestors Erzählung, JL X, v. 668—762); XI, 1657, S. 706 ff. (Die Dioskuren); XII, 1858, S. 329 ff (Jahresberichte über alte Chronologie); XXIV, 1866, S. 1 ff. (Delphische Archonten). In Jahns N. Jahrbb. f. Philol. Jahrg. 25, Bd. 71, 1855, S. 249—252 (Numa's Schaltcyclus, Liv. 1, 19), S. 369 (Ree. über Nedlichs MetoB); Bd. 73, S. 49 ff. (Ree. über Westermanns
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Mommgen.
Dcmosthenes); Bd. 75, 1856 u. Bd. 77, 1857, S 126 ff. (Ree. über Lewis credibility of Roman history), Bd. 75, 1856, nuch (Ree. über Böhme's Thukydidcs) u. 1859 (Ree. über die Liebrecht'sche Uebers. von Lewis oben angef. Schrift). In Höfer'a Zeitschr. f. Sprachwissenschaft B. II, 1850, S. 364—372 (Ueber anlautendes F im Baskischen). In Berichten d. Ges. d. Ww. z. Leipzig, philol.-histor. Classe Bd. 2, S. 196— 199 (Ueber das Berliner Liviusfragmcnt nach Mitth. v. Borghese). Revidirt.
1418) Mommsen, Christian Matthias Theodor (be- dient sich als Schriftsteller des letzten Vornamens), geb. den 30. November 1817 in Garding, wo sein Vater, der nachfolgende Jens Mommsen damals Diac. war (d. 19. Dec. 1820 Diac. in Oldesloe; starb d. 18. Febr. 1851); seine Mutter Sophie Elisab geb. Krumb- haar; besuchte, von seinem Vater vorbereitet, seit 1833 das Alto- naer Gymnasium, das er zugleich mit seinem Bruder, dem nach- folgenden Karl Johannes Tycho, Ostern 1838 verliess, um zunächst in Kiel Philologie u. Jura zu studiren; (er redete bei seinem Ab- gange vom Gymnasium über den Werth des Gymnasiums für das Land); Ostern 1843 als Jurist mit dem 1. Charakter in Kiel exa- minirt; im November desselben Jahres dr.jur. daselbst; ihm wurde ein Reisestipendium bewilligt u. er war 1845 und folgende Jahre in Italien; 1850 ausserord. Prof. der Rechte in Leipzig bis 29. April 1851; 1852 ordentlicher Prof. in der juristischen Facultät in Zürich; in demselben Jahre Mitglied der k. Baierischen Akademie der Wissenschaften in München; gleichfalls in demselben Jahre corresp. Mitglied der Akademie d. Wissenschaften in Berlin, deren ordentliches Mitglied er 1858 wurde; 1854 bis 1857 ordentlicher Professor des Rechts in Breslau; darauf Prof. in der philosophi- schen Facultät in Berlin.
1) Ad legem de scribis et viatoribus et de auetoritate commentationes duae. Diss. inaugur. Kiliae 1843. 8. SS. 21. S. Jahns Jahrbb. f. Phil. Bd. 65, 162.
2) De collegiis et social ieiis Romanorum. Accedit inscriptio Lanuvina. Kiliae 1843. 8. VI u. 130. S; Allgcm. Literat. Zeitung 1845, Febr., No. 44. Göttinger Gel. Anz. 1844, Juli, No. 114, S. 1132 ff. Zeitschr. f. d. Alterth.- Wissensch. 1846, No. 129. Neue Jahrbb. f. Philol. u. Pädag. Bd. 65, S. 147 sqq.
3) Die Römischen Tribus in administrativer Beziehung. Altona, Hammerich, 1844. 8 SS. 242. S. Jahns Jahrbb. Bd. 65, S. 167.
4) Mit seinem Bruder K. J. Tycho M. u. Theod. Woldsen Storm: Liederbuch dreier Freunde. Kiel 1843. 8. VIII. SS. 170.
5) Oscische Studien. Berlin, Nicolaische Buchh., 1845. 8. SS. 116. Steht auch in der Zeitschrift für geschichtliche Rechtswissenschaft Bd. XITL 'Ree Gött. Gel. Anzz. 1846, S. 505 ff.
6) Nachtrage zu den oscischen Studien. Das. 1846. gr. 8. SS. 120 mit Tab. Ree. Gött. Gel Anzz. 1847, S. 322 ff.
7) Iscrizioni Messapiche. Roma 1848. 8. SS. 100 mit 2 Taff.
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Mominsen
In den Abhandl. der philosophisch-historischen Clas6e der k. Sachsischen Gesellschaft der Wissenschaften:
8) Bd. 1 (Leipzig 1850) S. 223-427: üeber das Römische Münzwesen. Auch separat gedruckt Leipzig, Hirzel, 1850. gr. 8. SS. 208.
9) Das. S. 547—693: Ueber den Chronographen vom Jahre 354 mit einem An- hange über die Quellen der Chronik des Hieronymus. Auch separat gedruckt. Das. 1850. gr. 8. SS. 147.
10) Bd. II (Leipzig 1857) S. 231—277: Polemii Silvii Latcrculus.
11) Das. S. 279—295: Volusii Maeciani distributio partium. Auch separat Leipzig, Hirzel, 1853. gr. 8. '
12) Das. S. 361—507: Die Stadtrechte der lateinischen Gemeinden Salpensa u. Malaca in der Provinz Bajtica. Auch separat erschienen. -Das. 1857. gr. S.
13) Bd. HI (Leipzig 1861) S. 547—696: Die Chronik des Cassiodor, Senators vom Jahre 519 n. Chr., nach den Handschriften, nebst 6 Beilagen. Auch separat erschienen. Das. 1861. gr. 8.
14) In den Berichten der K. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften, philol - historische Classe 1849, Bd. 1, S. 49 — 55 (Ueber zwei Römische Colonien bei Veblejus Patcrculus), S. 2G6— 276 (Ueber Inschriften von Amcria); S. 286 bis 298 (Epigraphische Analecten); 1850, Bd. 2, S. 57—72, 199—238, 287
.bis 326 (Epigraphische Analecten); S. 89—101 {.Ueber das Thorische Acker- gesetz); 1851, Bcf. 3, S. 1—80 (Das Edict Diocletians de pretüs rerum venalium vom Jahre 301). Auch besonders gedruckt. Leipzig, Hirzel, 1851. gr. 8. SS. 80 Das. S. 80—117 (Ueber die Unteritalien betreffenden Abschnitte der Ravennati- schen Cosmographie) ; das. S. 180—313 (Ueber den Verfall des Römischen Münzwesens in der Kaiserzeit); das. S. 372—383 (Ueber die Snbscription n. Edition der Rechtsurkunden); das. S. 383—400 (Ueber ein neu aufgefundenes Bruchstück des Diocletianischen Edicts de pretiis rerum venalium); 1852, Bd. 4, S. 188—282 (Epigraphische analecten); 1853, Bd. 5, S. 91—135 (M. Valerius Probus de notis antiquis); auch separat. Leipzig, Hirzel, 1855. 8; 1854, Bd. 6, S. 153—160 Kritische Miscellen (zu Sallust, Livius, Servins, Vellejus, Plinius, Florus, Victor, Chnrisius, Festua, Nonius).
15) Die unteritalischen Dialecte. Leipzig, G.Wigand, 1850. 4. VIH u. 368 SS. mit 17 Sttff. u. 2 Karten. Ree. Jahns Jahrbb. f. Philol. Bd. 62, S. 153 ff. u. S. 241 ff.
16) Inscriptione8 regni Neapolitani latinae: Adjectae inscriptiones falsae et su- spectae. Lipsiae, sumtib. Wigandi, 1852. fol. XXIV u. SS. 486 n. der adjectae etsuspectae SS. 40. Mit 2 Kartt. Angez. Jahns Jahrbb. Bd. 69, S. 112 ff.
17) Römische Geschichte Bd. 1: Bis zur Schlacht von Pydna (mit einer Militär- karte von Italien). Bd. 2 : Bis auf Sullas Tod. Bd. 3 Bis zur Schlacht von Thapsus. Leipzig (Berlin), Weidmann, 1854—1856. 8. 2. Aufl. Berlin bei
, dems. 1856, 1857, 8, resp. Xn u. SS. 924, VI u. 463 u. VI u. 609 SS. 4. Aufl. das. 1865, 1866, 8. Recc. u. a. Jahrbb. f. Philol. Bd. 73, H. 11 n. 79, H. 6 u. 9 (v. K. W. Nitzsch); Zarnckes Liter.. CentralbL 1854, Sp. 742 bis 744 (v. L. Preller).
18) In Mittheilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Bd. VII, Zürich 1853. 4. (Die nordetruskischen Alphabete auf Inschriften u. Münzen); Bd. IX, Abth. 2, No. 1, Zürich 1852 (Die Schweiz in Römischer Zeit) ; Bd. X, Zürich 1854 (Inscriptiones confoederationis Helveticae latinae. Mit 2 lithographirten Karten der Schweiz. XXVHI u. 134 SS. Die Karte fol ).
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IHouimsen. 79
19) In den Abhandlungen der historisch-philosophischen Gesellschaft in Breslau, Bd. 1, Breslau 1858, S. 1 — 58 (Die Rechtsfrage zwischen Cäsar u. dem Senat); auch separat ausgegeben. Breslau, Trewendt, 1857. 8. SS. 58.
20) Die Römische Chronologie bis auf Casar. Berlin 1858. 8. SS. 282. 2. Aufl. Das. 1859. SS. 333.
21) Geschichte des Römischen Münzwesens. Berlin, Weidmannsche B., 1860. 8. XXXII u. 900.
Ins Französische übers, s, t. Histoire de la monnaie romaine (par le duc de Blacas). Paris 1864. — Ree. der Deutschen Ausgabe u. A. (Jahns) Juhrbb. für clnssische Philologe von Flcckeisen, Jahrg. VIII, 1862, 8. 558-568.
In den philologischen u. historischen Abhandlungen der K. Akademie der Wissenschaften zu Berlin:
22) f. 1859, Berlin 1860, 4, S. 265—408: Codicis Vaticani No. 5766, in quo insunt juris Antejustiani fragmenta, quae dicuntur Yaticana, exemplum, addita transscriptione notäsque criticis. Erschien auch separat Berlin, Dümler, 1860.
' 4. SS. 149.
23) f. 1860, Berlin 1861, S. 349—447: Ueber die Zeitfolge der in den Rechts- büchern enthaltenen Verordnungen Diocletians u. seiner Mitregenten. Mit 1 Tafel.
24) f. 1862, Berlin 1863, S. 498—538: Verzeichniss der Römischen Provinzen, aufgesetzt um 297, herausgegeben v. Th. Alommsen. Mit einem Anhang von K. Möllenhoff. Auch separat. Berlin, Dümler, 1863. 4. SS. 40.
Das. S. 539 — 566: Zeitzer Ostcrtafel vom Jahr 447, herausgegeben v. Th. M. Mit 2 Tafeln. Auch separat ausgegeben. Berlin, bei dems. — SS. 274.
25) Für 1863, S. 455—489: Zwei Sepulcralrcden aus der Zeit Augusts u. Hadrians. Auch separat ausgegeben. Das. 1863. SS. 34. 4. S. Philologns XXIII., H. 1, S. 153-154.
26) f. 1864, S. 51—86: Festi codicis quaternionem deeimum sextnm denuo edi- dit Th. M. Auch separat ausgegeben. Das. 1865. 29 SS. 4. S. Zarnke's Liter. Centralbl. 1865 No. 37.
27) In den Monatsberichten der K. Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin für 1854 S. 698, 1855 S. 32 (vgl. die späteren Jahrgänge, z. B. 1856 mit Henzcn u. De Rossi, 1860 S. 747, 1861 S. 1144) (Auszüge aus seinen Berichten über die Arbeiten an der Sammlung lateinischer Inschriften für das corpus inscriptionum latt.); für 1857, Berlin 1858, S. 448—455 u. 513—525 (Reiseberichte vom 12. Septemb. u. vom 26. Octob. 1857, lateinische Inschrr. in Oesterreich betr.); für 1858, Berlin 1859, S. 393—395 (Antrittsrede bei seiner Aufnahme als Mitglied der Akademie); das. S. 498—503 (Vortrag über röm. Chronologie); f. 1860, S. 451 (Ueber archaiische Inschriften in den alten Falerii); für 1861, S. 114 (Bericht über eine Mailänder Hand- schrift nach Mitth. des dr. Jaff<5); S. 317—338 (Die patricischen Claudier.) Erschien anch separat. Berlin 1861. 8. SS. 24); für 1865, Juli (Mit- getheilt v. ihm Schubrings Aufsatz über das neuausgegrabene Gebäude in der campagna Bufardeci zu Syrakus. Handschriftliche Inschriften- Sammlung des Thomas Gammarus. — Ausserdem verschiedene Notizen über seine Inschriften-Sammlung (z. B. 1846 S. 277 u. die von ihm ge- haltenen Vorträge).
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Mommften.
26) In den Sitzungsbcrr. der Münchener Akad. u. A. 1861 (Autobiographie des Venezianers Giro. Bembo).
29) Kümische Forschungen. Bd. 1. Berlin, Weidmannsche Bachh. 1863. 2 Aufl. das. 1864. 8. (Enthalten 4 schon früher gedruckte Abhandll. 1. Die' Römischen Eigennamen der republicanischen u. Augusteischen Zeit (im Rhei- nischen Mus. 1860, 191—210), 2. Ueber die Römischen Patriciergeschlcchter
— (im Rhein. Mus. 1861 S. 321—360), 3. Ueber die patricischen Claudier
— (in den Monatsberr. der Berl. Ak. 1861, S. 317—338), 4. Das Römische Gastrecht u. die Römische Clientel — u. eine neue Abhandl.: Die patricischen u. plcbeiischen Sonderrechte in den Bürger- n. den Raths-Vcrsammlungen. Ree. Fr. Zarnkcs Liter. Central«. 1865 No. 35 Sp. 917-919.
30) Inscriptiones latinae nntiquissimae ad C. Caesaris mortem. Consilio et aueto- ritate academiae litternrum regiae Borussicae edidit Th. Mommsen. Accedunt elogia clarornm virorum, fasti anni Juliani editi ab end., fasti consulares ad a. u. c, 764 editi a Guiliemo Henzcno. Auch m. d. T. Corpus inscriptionum latinarum vol. I. Bcrolini, Georg Reimer, 1863 fol. VI u. 649 SS.
31) Recens. Notarum Laterculi librum: in Grammaticis latinis ex recens. Henrici Keilii vol. IV. fasc. I. Lipsiae 1863. 8.
32) Recognovit: C. Julii Solini collectanea rernm memorabilium s'wc polyhistor. Berolini 1864. 8. Ree, Gött Gel. Anzz. 1865, S. 1089—1109.
33) Die Annexion Schleswig-Holsteins. Ein Sendschreiben an die Wahlmänner der Stadt Halle u. des Saalkreises. Berlin, Weidmannsche Bnchh. 1865. 8. S. die „Gren^boten" 18C5 Bd. 2, S. 156.